Bobby Blue Bland
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Bobby Bland auf dem Long Beach Blues Festival 1996

Bobby „Blue“ Bland (* 27. Januar 1930 in Rosemark, Tennessee; eigentlich Robert Calvin Bland) ist ein schwarzer Blues- und Soulsänger.

Bland wuchs in Memphis auf, wo er schon als Teenager in verschiedenen Gospelchören sang. Später trat er der Rhythm and Blues-Band The Beale Streeters bei. Dort lernte er auch populäre Musiker wie Rosco Gordon, Johnny Ace, Earl Forrest und Junior Parker kennen. Es folgten erste Studio-Aufnahmen zusammen mit Ike Turner. Doch schon kurz nach seiner ersten Single-Produktion Army Blues musste er 1951 zum Wehrdienst. 1953 zog Bland nach Houston um, wo er Sieger eines Talentwettbewerbes wurde und die Single It’s My Life aufnahm.

Dadurch wurde die Plattenfirma Duke Records auf ihn aufmerksam, und 1957 tauchte Bland mit Farther Up The Road erstmals in den US-amerikanischen Pop-Charts auf. Bis 1970 war er fast durchgehend in den Top 10 der Rhythm and Blues-Charts vertreten und schaffte es mit zahlreichen Titeln auch in die obere Hälfte der Pop-Charts. Die meisten seiner Songs waren Werke des Komponisten-Teams Joe Scott, Don Robey und Deadric Malone. Bei seinen Live-Auftritten wurde Bland meist von der Gospel-Girlgroup The Bland Dolls begleitet.

Anfang der 70er Jahre kehrte Bland Duke Records den Rücken, nachdem die Erfolge nachgelassen hatten. Stattdessen unterschrieb er 1973 bei ABC Records. Seine dortige Debüt-LP His California Album schaffte zwar keine nennenswerten Erfolge, bekam jedoch sehr gute Kritiken. Blands Produzent Steve Barri unterlegte die schwarze Blues-Musik nun mit Elementen weißer Rockmusik. Auch auf der 74er Produktion Dreamer kann man diese Veränderung hören. Die LP Together For The First Time … Live eine Live-Mitschnitt zusammen mit B. B. King wurde Blands bis dahin größter Erfolg und erreichte Gold-Status. 1976 folgte Together Again … Live. Dieses zweite Live-Album mit King erreichte nicht so gute Verkaufszahlen wie das erste.

Ab 1979 erschienen Blands Platten bei MCA Records. Von seinen dortigen Alben erreichten immerhin fünf die Rhythm and Blues-Charts, in den Pop-Charts war er jedoch nicht mehr anzutreffen. Er betätigte sich nun vor allem im Show-Entertainment, wofür er einiges an Geld kassierte. Seine Songs erhielten jedoch miserable Kritiken. Trotzdem zeigten sich viele Fans, als er 1982 durch Großbritannien tourte. 1985 unterschrieb bei dem Label Malaco Records aus Jackson (Mississippi) und verabschiedete sich damit aus dem Show-Business. Nachdem er lange Zeit ohne seinen Beinamen „Blue“ aufgetreten war, nahm er diesen wieder auf und spielte nun auch wieder traditionsbewusste Bluesmusik. Mit der Single Midnight Run schaffte er es noch einmal stolze 70 Wochen lang in die Rhythm and Blues-Charts.

1990 tourte Bland mehrfach mit B. B. King. 1992 erfolgte seine Aufnahme in die Rock and Roll Hall of Fame und er erhielt einen Pioneer Award der R&B Foundation. In den 90ern trat er noch häufig in ausverkauften Arenen auf, und seine Alben Portrait of the Blues (1991) und Years of Tears (1993) erhielten ausgezeichnete Kritiken.

Wirkung

Mick Hucknall (Sänger und Kopf der Gruppe Simply Red) hat im Frühjahr 2008 die Solo-CD „Hucknall: Tribute to Bobby“ mit Songs von Bobby Bland veröffentlicht.[1]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. „Den können Sie ewig lagern!“ Der Simply-Red-Sänger Mick Hucknall über […] sein Idol Bobby „Blue“ Bland. In: Neue Zürcher Zeitung, 14.7.2008, Online.

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