Bobby Brederlow

Rolf Brederlow (* 17. Juni 1961 in Mackenbach), besser bekannt unter seinem Künstlernamen Bobby Brederlow, ist ein deutscher Schauspieler.

Er wurde bekannt durch den autobiografischen Spielfilm "Bobby" (2001), in dem der mit Veronica Ferres spielte, und durch den TV-Vierteiler "Liebe und weitere Katastrophen", in dem er an der Seite von Senta Berger und Friedrich von Thun spielte. Im Spielfilm Tollpension (2006) ist er an der Seite von Uwe Ochsenknecht zu sehen.

Brederlow trägt in der Öffentlichkeit meistens eine Baseballkappe. Er tritt regelmäßig in verschiedenen Serien als Gast auf, z. B. in "Tatort", "In aller Freundschaft", "Powder Park", "Klinikum Berlin Mitte" und "Für alle Fälle Stefanie". Auch in Werbespots, z. B. von der "Aktion Mensch", ist Bobby Brederlow ab und an zu sehen. Schon mehrmals war er Pate des seit 2003 mindestens einmal jährlich in Deutschland stattfindenden Down-Sportlerfestivals. Er unterstützte die Kampagne "Du bist Deutschland".

Für seine schauspielerischen Leistungen und seine Verdienste für die gesellschaftliche Gleichstellung von Menschen mit Behinderung erhielt er u. a. den Goldenen Gong, den Bambi-Preis (1999), den nach ihm benannten Lebenshilfe-Medienpreis "Bobby" (1999), das "Goldene Chromosom" (1999) sowie die "Goldene Kamera" (2002) und das "Bundesverdienstkreuz" (2004).

Brederlow kam mit Down-Syndrom (Trisomie 21) zur Welt. Seit dem Tod seiner Mutter lebt er in München, gemeinsam mit seinem Bruder Gerd Brederlow und dessen Lebensgefährten. Er arbeitet in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung und in seiner Freizeit gehört zu seinen favorisierten Beschäftigungen das Malen von Bildern.

Literatur

  • Gerd Brederlow: "Bobby, Herr Bredi und Mister Herr Bendel - Die Geschichte meines Bruders" (2003)

Weblinks


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