Bodelwitz
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Bodelwitz
Bodelwitz
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Bodelwitz hervorgehoben
50.68611111111111.623055555556280
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Saale-Orla-Kreis
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Oppurg
Höhe: 280 m ü. NN
Fläche: 4,6 km²
Einwohner:

614 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 133 Einwohner je km²
Postleitzahl: 07381
Vorwahl: 03647
Kfz-Kennzeichen: SOK
Gemeindeschlüssel: 16 0 75 006
Adresse der Verbandsverwaltung: Am Türkenhof 5
07381 Oppurg
Webpräsenz: www.vg-oppurg.de
Bürgermeisterin: Isolde Schleitzer (CDU)
Lage der Gemeinde Bodelwitz im Saale-Orla-Kreis
Bad Lobenstein Birkenhügel Blankenberg Blankenstein Bodelwitz Bucha Burgk Chursdorf Crispendorf Dittersdorf Dittersdorf Döbritz Dreba Dreitzsch Eßbach Gefell Geroda Keila Görkwitz Göschitz Gössitz Grobengereuth Harra Hirschberg (Saale) Gertewitz Kirschkau Knau Kospoda Krölpa Langenorla Lausnitz Lemnitz Linda bei Neustadt an der Orla Löhma Miesitz Mittelpöllnitz Moßbach Moxa Neundorf (bei Lobenstein) Neundorf (bei Schleiz) Neustadt an der Orla Neustadt an der Orla Nimritz Oberoppurg Oettersdorf Oppurg Paska Peuschen Pillingsdorf Plothen Pörmitz Pößneck Pottiga Quaschwitz Ranis Remptendorf Rosendorf Saalburg-Ebersdorf Schlegel Schleiz Schmieritz Schmorda Schöndorf Seisla Solkwitz Stanau Tanna Tegau Tömmelsdorf Triptis Volkmannsdorf Weira Wernburg Wilhelmsdorf (Saale) Wurzbach Ziegenrück ThüringenKarte
Über dieses Bild

Bodelwitz ist eine Gemeinde in der Verwaltungsgemeinschaft Oppurg im thüringischen Saale-Orla-Kreis.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Bodelwitz liegt südlich unweit von Pößneck in einem kupierten Gelände des auslaufenden Südostthüringer Schiefergebirges in den Übergang zur Orlasenke. Westlich liegt Wernburg und östlich Döbritz. Die verkehrsmäßige Anbindung an de Bundesstraße 281 ist gegeben.

Geschichte

Das Dorf wurde 1350 erstmalig urkundlich erwähnt.[2] Die 1908 errichtete Dorfschule steht auf dem Standort einer kleinen mittelalterlichen Wallanlage oberhalb des Baches, die einst den Bürgern bei Gefahr Schutz gab.[3]

Einwohnerentwicklung

Entwicklung der Einwohnerzahl (ab 1994: Stand jeweils 31. Dezember):

  • 1933: 590[4]
  • 1939: 641[4]
  • 1994: 623
  • 1995: 666
  • 1996: 668
  • 1997: 681
  • 1998: 691
  • 1999: 684
  • 2000: 676
  • 2001: 669
  • 2002: 676
  • 2003: 650
  • 2004: 641
  • 2005: 631
  • 2006: 624
  • 2007: 628
  • 2008: 617
  • 2009: 617
Datenquelle ab 1994: Thüringer Landesamt für Statistik

Politik

Wappen

Das Wappen wurde am 9. August 1991 genehmigt.

Blasonierung: „In Silber ein goldbewehrter schwarzer Adler.“

Das Wappen ist in den 30er Jahren entstanden. Über den Ursprung ist heute nichts mehr bekannt. Es war noch bis in die 60er Jahre an der Fassade des Rathauses Ziegenrück angebracht. Der Adler entspricht dem preußischen mit der gleichen Tingierung. Dies deutet darauf hin, dass der ehemalige Kreis Ziegenrück von 1815 bis 1945 eine preußische Exklave war. [5]

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Geschichtsdenkmale

Auf dem Friedhof erinnert ein Gedenkstein auf den Gräbern an drei umgekommene KZ-Häftlinge eines Todesmarsches, der im April 1945 vom KZ-Außenkommando Berga/Elster kommend durch die Gemarkung führte. In der Sandgrube an der Straße nach Oppurg wurden sie gefunden. Während des Zweiten Weltkrieges waren außerdem Kriegsgefangene aus Frankreich im Ort, die dort sowie in Wernburg und Gertewitz Zwangsarbeit verrichten mussten. [6]

Quellen

  1. Thüringer Landesamt für Statistik – Bevölkerung nach Gemeinden, erfüllenden Gemeinden und Verwaltungsgemeinschaften (Hilfe dazu)
  2. Wolfgang Kahl:Ersterwähnung Thüringer Städte und DörferVerlag Rockstuhl Bad-Langensalza 2010,ISBN 978-3-86777-202-0,S. 36
  3. Michael Köhler: Thüringer Burgen und befestigte vor- und frühgeschichtliche Wohnplätze Jenzig-Verlag 2001 ISBN 3-910141-43-9 S.69
  4. a b http://www.verwaltungsgeschichte.de/ziegenrueck.html
  5. Neues Thüringer Wappenbuch Band 2 Seite 34; Herausgeber: Arbeitsgemeinschaft Thüringen e.V. 1998 ISBN 3-9804487-2-X
  6. Thüringer Verband der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschisten und Studienkreis deutscher Widerstand 1933-1945 (Hg.): Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933-1945, Reihe: Heimatgeschichtliche Wegweiser Band 8 Thüringen, Erfurt 2003, S. 220, ISBN 3-88864-343-0

Weblinks

 Commons: Bodelwitz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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