Bodenstein'sche Quasistationarität

Das Bodenstein'sches Quasistationaritätsprinzip (auch Bodenstein'sches Quasistationaritätshypothese, Quasistationaritätsbedingung oder nur Quasistationarität genannt) ist eine Näherung für eine chemische Reaktion über ein Zwischenprodukt. Wenn davon ausgegangen werden kann, dass das Zwischenprodukt mit Reaktionskonstante k1 langsam entsteht, das Endprodukt schnell mit Reaktionskonstante k2 gebildet wird, so kann man mit dem Quasistationaritätsprinzip annehmen, die Konzentration des Zwischenproduktes ist bis auf eine kleine Zeitspanne zu Beginn des Prozesses (Induktionsphase) konstant.

Sie ist nach Max Bodenstein benannt.


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