ARBOS – Gesellschaft für Musik und Theater

ARBOS – Gesellschaft für Musik und Theater in Wien, Salzburg und Klagenfurt, versteht sich als Vereinigung zur Förderung des Neuen Musiktheaters, von Szenischen Konzerten, des Theaters der Jugend, Gehörlosentheater, Inszenierten Räumen, Theatralischen Ausstellungen sowie Formen grenzüberschreitender Kunst.

Inhaltsverzeichnis

Auszeichnungen

ARBOS hat für seine künstlerische Arbeit bisher folgende Preise erhalten:

  • „Der Kaiser von Atlantis“ von Viktor Ullmann (Musik) und Petr Kien (Libretto): Musiktheaterproduktion des Jahres 1993 in Prag (gewählt von einer Fachjury für die tschechische Theaterfachzeitschrift „Divadelni Noviny“). Diese Inszenierung wurde bisher in Washington D.C. (United States Holocaust Memorial Museum), Los Angeles (USA), Ottawa, Montréal (Kanada), Stockholm (Schweden), Theresienstadt, Prag (Tschechien), Dresden (Deutschland), Hallein, Wien und Klagenfurt gezeigt.
  • „Kar“ Musiktheater für den Berg von Herbert Lauermann (Musik) und Christian Fuchs (Libretto) realisiert im unteren Hohlgang der Staumauer des Großen Mühldorfer Sees der Österreichischen Draukraftwerke AG in 2300 Meter Seehöhe am Reißeck in Kärnten: Maecenaspreis 1994 für das beste Kunstsponsoring-Projekt in Österreich.
  • „Different Trains“ drei Opern im fahrenden Zug durch Europa auf Bahnhöfen in Belgien, Deutschland, Tschechien, Slowakei, Ungarn und Österreich: Artecopreis 1999.
  • Der Europäische Kunstpreis der Financial Times (Cerec-Award) wurde für die Projekte „Kar“ Musiktheater für den Berg, „Inukshuk“ das arktisch-alpine Kunst- und Theaterprojekt und dem Europäischen Gehörlosentheaterkonzept verliehen.
  • „Ich sehe was, was Du nicht siehst“ Gehörlosentheaterkinderstück für gehörlose und hörende Kinder, deren Eltern, Verwandte und Lehrer: Europasiegel 2002 für innovative Sprachenprojekte.
  • „Theaterfallen in der Wiener U-Bahn“ sichtbares und unsichtbares Theater in den Stationen der Wiener U-Bahnlinien U 1, U 2, U 3, U 4 und U 6: Maecenapreis 2002.
  • „Sprechende Hände“ Gehörlosentheaterworkshopprojekt: Europasiegel 2002 für innovative Sprachenprojekte.
  • „Dada in Linie 1 und Linie 2“ sichtbares und unsichtbares Theater an Stationen der Wiener Straßenbahnlinien 1 und 2: Maecenapreis 2003.

Künstlerische Konzepte und Produktionen

  • „Begegnungen an der Grenze“ Dramentrilogie „Al-Mukaffa“, „Der entrückte Engel“ und „Die Fremden“ von Dževad Karahasan mit Vorstellungen in Washington D.C. (USA), Prag (Tschechien), Erfurt (Deutschland), Wien, Salzburg, Krems, Hallein und Klagenfurt (Österreich).
  • „Die Geschichten vom Reisen“ Musiktheatertrilogie „Der Gesang der Narren von Europa“, „Das Konzert der Vögel“ und „UROBOS : Project Time“ von Dževad Karahasan und Herbert Gantschacher mit Vorstellungen in Odessa (Ukraine), Prag, Hradec Králové (Tschechien), Berlin, Erfurt, Leipzig (Deutschland), Klagenfurt, Salzburg, Hallein (Österreich) und Singapur (Singapore Arts Festival 2001, Asiens bedeutendstes Kunstfestival).
  • „Spuren zu Viktor Ullmann“ – Das Viktor Ullmann Projekt mit den Produktionen „Der Kaiser von Atlantis“, „Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke“ (in zwei Inszenierungen, der Fassung für Klavier und der Fassung für großes Orchester), „Der Fremde Passagier“, „Der zerbrochene Krug“ in Tschechien, Österreich, USA und Kanada.
  • „Krieg = daDa“ [1] – Kunst und Krieg im Spiegel des 20. Jahrhunderts von den Balkankriegen am Anfang des 20. Jahrhunderts, den Großen Kriegen 1914-1918 und 1939-1945 bis zu den Balkankriegen am Ende des 20. Jahrhunderts im blutigsten Jahrhundert der Geschichte der Menschheit sowie die Folgen für das 21. Jahrhundert in Österreich, Italien, Slowenien, Ungarn, Deutschland und Polen.
  • "Zeuge und Opfer der Apokalypse" - Der österreichische Komponist Viktor Ullmann im Ersten Weltkrieg als Artilleriebeobachter Zeuge des Gasangriffs an der Isonzofront am 24.Oktober 1917 bei Bovec (Flitsch/PLezzo) und im Zweiten Weltkrieg als Opfer der Vernichtung durch Giftgas am 18.Oktober 1944 in Auschwitz - Ein Ausstellungsprojekt mit neuen Dokumenten und Forschungsergebnissen zum Ersten Weltkrieg, Filmen ("Viktor Ullmann - Weg an die Front 1917" von Herbert Gantschacher und Erich Heyduck; "Herbert Thomas Mandl - Spuren nach Theresienstadt" von Herbert Gantschacher, Robert Schabus und Erich Heyduck) und Tondokumenten (Johann Ortner "Als Soldat im Großen Krieg 1914-1918"; Viktor Ullmann "Der Kaiser von Atlantis oder Die Todt-Verweigerung" dokumentarische Tonaufnahme der Erstaufführung in Theresienstadt 1995 durch ARBOS - Gesellschaft für Musik und Theater) auf der Klosterruine in Arnoldstein 2007 (Österreich) und im Dokumentationszentrum der "Stiftung Neue Kultur" in Prora auf der Insel Rügen 2008 (Deutschland).

Partner

Kooperationspartner und Gastspiele von ARBOS gibt es in 32 Ländern auf vier Kontinenten in Australien, Asien (National Arts Festival in Singapur, dem größten Kunstfestival Asiens sowie in Hongkong), Amerika (U.S. Holocaust Memorial Museum in Washington D.C., Holocaust Museum in Los Angeles in den USA sowie Nunavik, Nunavut, Kanada, Peru und Argentinien) und Europa (Russland, Ukraine, Litauen, Polen, Tschechische Republik, Slowakei, Ungarn, Slowenien, Italien, Kosovo, Finnland, Schweden, Norwegen, Island, Grönland, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Holland, Belgien, Großbritannien, Österreich und Schweiz).

Projektpartner von ARBOS sind unter anderem Teatr 3 (Szczecin), Stiftung Neue Kultur (Berlin), Dokumentationszentrum Prora (Rügen), Ballet Unit Cramp Prag, Renaissance Foundation (Odessa), CINARS (Montréal), Kulturforum Hallein (Salzburg) Quest: arts for everyone (Maryland), Draumasmidjan (Reykjavik), Kulturhuset (Stockholm), ART2B (Cusco), Singapore Arts Festival.

Internationale Kooperationen

ARBOS ist Mitglied bei folgenden internationalen Organisationen:

Weblinks


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