Boers

Klaus Boers ist ein deutscher Kriminologe. Er lehrt als Professor an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster.

Nach dem Abitur in Kamp-Lintfort studierte Boers Philosophie, Psychologie und Pädagogik an der Technischen Universität Aachen, absolvierte danach seinen Wehrdienst in Hamburg und studierte anschließend an der Universität Hamburg Rechtswissenschaft. Nach der Promotion wurde er Akademischer Rat und stellvertretender Direktor am Institut für Kriminologie der Universität Tübingen. Nach Habilitation und Lehrstuhlvertertungen an der Technischen Universität Dresden und an der Universität Münster wurde Boers 1998 ordentlicher Professor für Kriminologie an der Universität Münster.

Seit dem Jahr 2002 findet unter Federführung von Boers und dem Bielefelder Soziologen Jost Reinecke Reinecke eine Panelstudie mit 3400 Duisburger Jugendlichen statt. Zu Befragungsbeginn waren die Befragten 13 Jahre alt (7. Klasse), die Untersuchung soll bis zu ihrem 30. Lebensjahr fortgesetzt werden. Die bisher vorgestellte Ergebnisse beziehen sich auf das Dunkelfeld der Jugendkriminalität. Ein zentraler Befund ist dabei die Tatsache, dass es bereits ab dem 15. Lebensjahr einen deutlichen Rückgang der Straftaten zu verzeichnen gibt. Selbst bei den sogenannten Intensivtätern war eine Reduzierung der Delikte ab dem 16. Lebensjahr zu finden. Die Studie ist Teil des von der DFG geförderten Projektes Kriminalität in der modernen Stadt, in dessen Rahmen schon zwischen den Jahren 2000 und 2003 eine Panelstudie mit Münsteraner Jugendlichen durchgeführt worden war.

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