Bognau
LU dient als Kürzel für den Schweizer Kanton Luzern und wird verwendet, um Verwechslungen mit anderen Einträgen des Namens Mauensee zu vermeiden.
Mauensee
Wappen von Mauensee
Basisdaten
Kanton: Luzern
Amt: Sursee
BFS-Nr.: 1091Vorlage:Infobox Ort in der Schweiz/Gemeinde
PLZ: 6216
Koordinaten: (647554 / 224249)47.1674928.065842522Koordinaten: 47° 10′ 3″ N, 8° 3′ 57″ O; CH1903: (647554 / 224249)
Höhe: 522 m ü. M.
Fläche: 7.17 km²
Einwohner: 1126
(31. Dezember 2007)[1]
Website: www.mauensee.ch
Karte
Karte von Mauensee

Vorlage:Infobox Ort in der Schweiz/Wartung/Pixel

Mauensee ist eine politische Gemeinde im Amt Sursee des Kantons Luzern in der Schweiz.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Das Dorf liegt westlich von Sursee am Ostrand des Wauwilermooses. Zur Gemeinde gehört der Weiler Kaltbach (521 m ü. M.), der zwischen St. Erhard und Wauwil nördlich von Mauensee-Dorf liegt sowie der Weiler Bognau (517 m ü. M.) im Osten, welcher mit Sursee zusammengewachsen ist. Innerhalb der Gemeinde liegt auch der Mauensee mit dem Wasserschloss.

Nachbargemeinden

Mauensee grenzt an Dagmersellen, Ettiswil, Grosswangen, Knutwil, Oberkirch, Sursee und Wauwil.

Bevölkerung

Bevölkerungsentwicklung

Bevölkerungsentwicklung
Jahr Einwohner
1850 632
1860 655
1870 562
1880 601
1900 608
1930 609
1941 649
1950 637
1980 550
1990 732
2000 958
2004 1'086

Bis 1860 steigt die Einwohnerzahl leicht an; im darauf folgenden Jahrzehnt sinkt sie stark (1860–1870: -14.2 %). Nach einem leichten Wachstumsschub bis 1880 folgen zwei Jahrzehnte Stagnation. Nach einem Auf und Ab zählt die Gemeinde 1930 gleich viele Bewohner wie zur Jahrhundertwende. Nach einem kleinen Zwischenhoch bis 1941 erfolgt ein Exodus bis zum historischen Tiefpunkt im Jahr 1980. Durch die schöne Lage nahe dem regionalen Zentrum und der Nähe zur Autobahn wächst die Einwohnerzahl seither ununterbrochen und stark an. Sie hat sich in einem Vierteljahrhundert verdoppelt (1980–2004: +97.5 %).

Sprachen

Die Bevölkerung benutzt als Alltagssprache eine hochalemannische Mundart. Bei der letzten Volkszählung im Jahr 2000 gaben 96.14 % Deutsch und je 1.04 % Albanisch und Serbokroatisch als Hauptsprache an.

Religionen – Konfessionen

Früher waren alle Bewohner Mitglied der römisch-katholischen Kirche. Heute (Stand 2000) sieht die religiöse Situation wie folgt aus: Es gibt 83.09 % römisch-katholische, 9.92 % evangelisch-reformierte und 0.42 % orthodoxe Christen. Daneben findet man 4.59 % Konfessionslose und 0.52 % Muslime.

Herkunft - Nationalität

Von den 1'132 Einwohnern Ende 2006 waren 1'067 Schweizer und 65 (=5,7 %) Ausländer. Bei der letzten Volkszählung waren 92.38 % (einschliesslich Doppelbürger 94.68 %) Schweizer Staatsangehörige. Die grössten Einwanderergruppen kommen aus Serbien, Montenegro (Albaner und Slawen), Deutschland und Italien.

Verkehr

Mauensee ist durch die Buslinie Sursee–Willisau ans Netz des öffentlichen Verkehrs angeschlossen. An beiden Endpunkten bestehen Bahnlinien. Willisau liegt an der Linie Luzern-Langenthal und Sursee an der Bahnlinie Luzern-Olten. Durch Mauensee führt die wichtige Strasse von Sursee nach Willisau. Der nächste Autobahnanschluss Sursee an der A2 ist 5 km entfernt.

Geschichte

Moginse ist im ältesten Verzeichnis des Klosters Engelberg aus den Jahren 1184/1190 aufgeführt. Der See gehörte teils den Freiherren von Grünenberg und teils den Freiherren von Aarburg. Die Truppen der Stadt Luzern zerstörten 1388 die Burg auf der Insel im Mauensee. Die Gegend fiel 1407 an Luzern. 1455 kaufte Luzern dann noch den aarburgischen und zofingischen Teil des Mauensees und machte so seine Herrschaftsansprüche noch mehr geltend. Bis 1798 war der Ort Teil der Landvogtei Knutwil. Danach gehörte es zum Distrikt Sursee und seit 1803 zum Amt Sursee. Mauensee wurde erst 1818 durch Abtrennung von Knutwil eine eigenständige Gemeinde. Eine Fusion mit Nachbargemeinden ist derzeit nicht geplant, doch gehört es zum Regionalrat Sursee 2000+, in dem die Gemeinden rund um Sursee eine engere Zusammenarbeit unter den Mitgliedsgemeinden fördern. Seit dem 20. April 2008 ist Urs Niffeler neuer Gemeindepräsident.

Einzelnachweise

  1. Statistik Schweiz – Bilanz der ständigen Wohnbevölkerung nach Kantonen, Bezirken und Gemeinden

Weblinks


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