Bogomir Ecker
Bogomir Ecker bei Eröffnung der Emscherkunst.2010
Bogomir Ecker, Skulpturengruppe in Oldenburg

Bogomir Ecker (* 1950 in Maribor, Jugoslawien) ist ein deutscher Bildhauer und Objektkünstler, Fotograf und Installationskünstler.

Inhaltsverzeichnis

Leben und Werk

Bogomir Ecker kam im Alter von sechs Jahren nach Deutschland. Er wuchs in Duisburg auf und studierte, nach einer Schriftsetzerlehre von 1965 bis 1968, von 1971 bis 1973 an bei Horst Egon Kalinowski an der Kunstakademie Karlsruhe und anschließend bis 1979 bei Fritz Schwegler und Erich Reusch an der Kunstakademie Düsseldorf. Von 1993 bis 2002 war er Professor für Bildhauerei an der Hochschule für bildende Künste Hamburg und seit 2002 ist er Professor an der Hochschule für bildende Künste in Braunschweig.

2001 erhielt er den Edwin-Scharff-Preis der Stadt Hamburg. 2002 war er erster Preisträger des hochdotierten Mfi Preis Kunst am Bau der im Folkwang Museum, Essen übergeben wird. 2006 wurde er Preisträger des Niedersächsischen Kunstpreises des Landes Niedersachsen.

Ecker war 1987 an der Documenta 8 in Kassel beteiligt. Er ist Mitglied der Akademie der Künste, Berlin. Er war Teilnehmer der Köln Skulptur 2 (2000), 3 (2001) und 4 (2007) im Skulpturenpark Köln.

Ausstellungen

  • 2003: Neues Museum – Staatliches Museum für Kunst und Design in Nürnberg, Prototypen II, 1991–1999
  • 2006: Kunsthalle Hamburg, 10 Jahre Tropfsteinmaschine
  • 2006: Folkwang Essen, Man ist nie allein (2007 auch: Kunsthalle Hamburg
  • 2008: Akademie der Künste, Berlin, Das Jahr 2352
  • 2009: Museum für Moderne Kunst, Haus am Dom, Frankfurt am Main, Angel Dust

Literatur

  • Bogomir Ecker, Thomas Huber: Künstlermuseum. Eine Neupräsentation der Sammlung des museum kunst palast, Düsseldorf. Düsseldorf 2002, ISBN 3-9808208-5-8.
  • Mit Meteoriten, Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen Düsseldorf19994, ISBN 3-925974-44-X
  • Die Tropfsteinmaschine, Hamburger Kunsthalle 1996, ISBN 3-7757-9017-9, Blick in den Maschinenraum, Museum Ostdeutsche Galerie Regensburg 1998, ISBN 3-89188-086-3
  • Man ist nie allein, Folkwang Museum Essen und Hamburger Kunsthalle 2006, ISBN 3-935567-33-2

Weblinks


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