Bohlenbinder

Bohlenbinder, auch Bohlenbogen, ist die Bezeichnung für einen aus kurzen senkrecht nebeneinander gestellten oder waagerecht aufeinander gelegten verdübelten, vernagelten oder verschraubten Bohlen bestehenden Träger.

Im 18. und 19. Jahrhundert waren Bohlenbinder wesentliche, weil auch kostengünstige Bauelemente für Dachwerkskonstuktionen, insbesondere für Kuppeln und Gewölbe. Die Verwendung der Bohlenbinder wurde besonders durch David Gillys Handbuch der Landbaukunst von 1798 verbreitet.

Mit der später verstärkten Anwendung von Elementen aus Gusseisen, Stahl und Stahlbeton verloren Bohlenbinder ihre Bedeutung. Derzeit erfolgt die Anwendung vorrangig bei der denkmalgerechten Sanierung historisch wertvoller Gebäude.

Anwendungsbeispiele

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