Bojan Prasnikar
Bojan Prašnikar
Spielerinformationen
Geburtstag 3. Februar 1953
Geburtsort Šmartno ob Paki, Slowenien, Jugoslawien
Position Trainer, früher Stürmer
Vereine als Aktiver1
Jahre Verein Spiele (Tore)
1964–1976
1976–1977
1977–1983
1983–1984
NK Šmartno
NK Olimpija Ljubljana
NK Šmartno
SVG Bleiburg
Stationen als Trainer
1979–1983
1984–1989
1989–1991
1991–1992
1993–1994
1995–1996
1996–2000
2000–2001
2001–2002
2004–2005
2005–2006
2006–2007
2007–
NK Smartno
NK Elkroj Mozirje
NK Kladivar
NK Mura
NK Olimpija Ljubljana
NK Rudar Velenje
NK Maribor
NK Olimpija Ljubljana
NK Maribor
NK Mura
AEL Limassol
NK Primorje
Energie Cottbus

1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Bojan Prašnikar (* 3. Februar 1953 in Šmartno ob Paki, Slowenien, Jugoslawien) ist ein ehemaliger jugoslawischer Fußballspieler und jetziger Fußballtrainer vom Bundesligisten Energie Cottbus.

Karriere als Spieler

Der Stürmer begann seine Karriere 1964 bei NK Šmartno, der damals, obwohl Šmartno ob Paki nur 900 Einwohner zählte, in der slowenischen ersten Liga, einer Regionalliga des ehemaligen Jugoslawien, spielte. In der Saison 1975/76 wurde er Torschützenkönig, worauf er zu NK Olimpija Ljubljana wechselte, wo er diese Auszeichnung drei weitere Male erringen konnte.

Nachdem er 1977 zu NK Šmartno zurückkehrte, fungierte er dort zwischen 1979 und 1983 als Spielertrainer und führte den Verein 1981 zur slowenischen Meisterschaft. Anschließend spielte er noch ein Jahr beim unterklassigen österreichischen Verein SVG Bleiburg, wo er auch die deutsche Sprache erlernte.

Karriere als Trainer

Prašnikars erstes Engagement als Spielertrainer bei NK Šmartno war von Erfolg gekrönt und brachte ihm 1981 die slowenische Meisterschaft ein. Nach seinem endgültigen Karriereende als Spieler trainierte er zwischen 1984 und 1989 NK Elkroj und zwischen 1989 und 1991 NK Ingrad Celje.

Kurz nach der Unabhängigkeit Sloweniens wurde Prašnikar der erste Nationaltrainer seines Landes. Da die slowenische Mannschaft aufgrund der noch ausstehenden Aufnahme in UEFA und FIFA nur Freundschaftsspiele bestreiten durfte, trat der Trainer im Dezember 1993 freiwillig zurück.

Es folgten Engagements bei Mura Murska Sobota (1991–1992) und Olimpija Ljubljana (1992–1994). Mit Olimpija gewann er in dieser Zeit zwei Meisterschaften (1993, 1994) und einen nationalen Pokalsieg (1993). Anschließend trainierte er Rudar Velenje (1994–1996) und ab 1996 NK Maribor. Zwischen Januar und Juli 1998 trainierte er zudem die slowenische Nationalmannschaft, trat jedoch aufgrund der Doppelbelastung zurück.

In seine erste Amtszeit in Maribor, in der er auch drei Meisterschaften (1997, 1998, 1999) und zwei nationale Pokale (1997, 1999) gewann, fällt auch der bislang größte internationale Erfolg Prašnikars. 1999 gelang der Einzug in die Gruppenphase der UEFA Champions League, eine Leistung, die bislang noch keinem anderen slowenischen Verein gelang (Stand: Oktober 2007).

Zwischen 2000 und 2001 trainierte der ehemalige Stürmer abermals Olimpija Ljubljana, in der Hinrunde der Saison 2001/02 ERA Šmartno. In der Rückrunde der gleichen Saison stand er nochmals bei NK Maribor unter Vertrag, mit denen er die Meisterschaft 2002 gewann, ehe er ein drittes Mal die slowenische Nationalmannschaft übernahm.

Da die Mannschaft sich jedoch 2004 nicht für die Europameisterschaft qualifizieren konnte, nachdem man 2000 und 2002 an EM und WM teilnahm, wurde ihm vom Verband gekündigt. In der Saison 2004/05 trainierte er zum zweiten Mal Mura Murska Sobota.

Ab Juli 2005 trainierte Prašnikar mit dem zyprischen Klub AEL Limassol erstmals einen ausländischen Verein. Diesen verließ er jedoch bereits im Dezember des gleichen Jahres wieder, um bei Primorje Ajdovščina zu arbeiten.

Seit dem 28. September 2007 ist Prašnikar Trainer des Bundesligisten Energie Cottbus. Seine Assistenten sind Guido Hoffmann und der Brasilianer Franklin Bittencourt. Dank des Klassenerhalts mit Energie Cottbus durfte er sich in das "goldene Buch" der Stadt einschreiben.


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