Bokeloh (Wunstorf)
Bokeloh
Stadt Wunstorf
Wappen von Bokeloh
Koordinaten: 52° 25′ N, 9° 23′ O52.4169444444449.376944444444446Koordinaten: 52° 25′ 1″ N, 9° 22′ 37″ O
Höhe: 46 m
Einwohner: 2.257 (31. Dez. 2007)
Postleitzahl: 31515
Vorwahlen: 05031, 05033
Luftbild von Bokeloh (links) und Kaliberg (rechts)

Bokeloh ist ein Dorf bei, und Ortsteil von Wunstorf in der Region Hannover in Niedersachsen. Der Name bedeutet ‚Buchenwald‘. Es wird von der Westaue durchflossen.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Der Ortsname wird erstmals im Namen einer Burg des Bischofs Ludolf von Minden, dem ‚castrum boklo‘, erwähnt; dieser Bau besteht heute in Form des Schlosses Bokeloh (‚castrum novum‘) fort. Später gelangte das Dorf in den Besitz des Grafen von Schaumburg. Im 15. Jahrhundert wurde das Amt Bokeloh geschaffen, welches auch die Nachbardörfer Idensen und Mesmerode sowie die Exklave Klein Heidorn umfasste; im Volksmund wurde es ‚Butteramt‘ genannt, weil es die nahe gelegene Stadt Hannover vor allem mit Butter versorgte. 1647 wurde es in das Fürstentum Calenberg umgegliedert und 1819 an das größere Amt Blumenau (heute ein westlicher Stadtteil von Wunstorf) angeschlossen.

Kalibergwerk

In Bokeloh ist das Kalibergwerk Sigmundshall der K+S AG angesiedelt. Das Bergwerk wurde 1896 als ‚Kalibohrgesellschaft Wunstorf‘ gegründet, dann nach ihrem Aufsichtsratsvorsitzenden Sigmund Meyer umbenannt und 1906 an die Steinhuder Meer-Bahn angeschlossen. Die weithin sichtbare, weiß-graue Abraumhalde, ein sogenannter Kalimandscharo, ist für eine Höhe von 140 Metern genehmigt[1].

Wappen

Das Wappen von Bokeloh zeigt ein Butterfass als Verweis auf die ehemalige Rolle als „Butteramt“, Buchenblätter für die Buchen im Ortsnamen und Hammer und Schlägel für das Kalibergwerk.

Verkehr

Drei regelmäßige Busverbindungen der RegioBus Hannover im Tarifverbund des GVH bieten an 9 Haltestellen Fahrten nach Wunstorf und in Nachbarorte.

Quellen

  1. Ortsportrait Bokeloh

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