Bonner Kunstpreis

Der Kunstpreis der Stadt Bonn ist ein seit 1985 von der Bundesstadt Bonn verliehener Kunstpreis, der an Künstlerinnen und Künstler aus der Region vergeben wird. Zuletzt 2005 ausgerichtet, wurde er inzwischen neu konzipiert und erstmals 2009 in der geänderten Form ausgelobt.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte und Dotierung

Der Preis ist Nachfolger des zwischen 1985 und 2005 vergebenen Kunstpreises der Stadt Bonn und nach der inzwischen erfolgten Neukonzeptionierung jetzt an ein drei- bzw. sechsmonatiges internationales Atelierstipendium gekoppelt. Der Preis ist mit 20.000 Euro Preisgeld dotiert. Hinzu kommen 10.000 Euro Reisestipendium und weitere 20.000 Euro für Ausstellung und Katalog im Kunstmuseum Bonn. Der Kunstpreis der Stadt Bonn zählt damit zu den höchstdotierten Kunstpreisen in Deutschland. Er wird im Rhythmus von zwei Jahren vergeben.

Zur Auswahl stehen 14 europäische Hauptstädte: Amsterdam, Budapest, Brüssel, Helsinki, London, Madrid, Mailand, Paris, Prag, Rom, Stockholm, Warschau oder Wien sowie auch Berlin. Die Kandidaten müssen über genügend Mobilität verfügen sowie bei ihrer Bewerbung eine Projektskizze einreichen. Der Preisträger kann sich dann zur Realisierung des Projektes drei bzw. sechs Monate in der ausgewählten Stadt aufhalten.[1]

In einer jeweils nachfolgenden Ausstellung im Kunstmuseum Bonn sollen die Ergebnisse des Projektaufenthaltes gezeigt werden. Für den Preisträger von 2009 ist dies für September 2010 geplant.

Preisträger bis 2005

  • 1990: Reinhard Puch
  • 2001: Detlef Beer
  • 2002: Stephanie Kiwitt
  • 2003: Christoph Dahlhausen[2]
  • 2004: Jan Verbeek[3]
  • 2005: Alexandra Kürtz

Preisträger ab 2009

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Reges Interesse am Kunstpreis der Stadt Bonn, Bericht auf der Website der Bundesstadt Bonn vom 18. Dezember 2008 (abgerufen am 19. Februar 2009).
  2. Kunstpreis der Stadt Bonn: Christoph Dahlhausen, Pressetext auf der Onlinedatenbank kunstaspekte aus dem Jahr 2004 (abgerufen am 19. Februar 2009).
  3. Kunstpreis der Stadt Bonn: Jan Verbeek, Pressetext auf der Onlinedatenbank kunstaspekte aus dem Jahr 2006 (abgerufen am 19. Februar 2009).
  4. Alexander Braun erhält Bonner Kunstpreis, Bericht auf der Website des WDR vom 18. Februar 2009 (abgerufen am 19. Februar 2009).

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