Bonstapel
Bonstapel
Bonstapel Südseite (Röntorf)

Bonstapel Südseite (Röntorf)

Höhe 342 m ü. NN
Lage Vlotho, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Gebirge Lipper Bergland
Geographische Lage 52° 6′ 32″ N, 8° 52′ 46″ O52.1090223483338.8794636725342Koordinaten: 52° 6′ 32″ N, 8° 52′ 46″ O
Bonstapel (Nordrhein-Westfalen)
Bonstapel

Der Bonstapel ist mit 342 m ü. NN der höchste Berg der Gemeinde Vlotho und zugleich des Kreises Herford. Der Berg liegt im Süden der Gemeinde Vlotho und gehört naturräumlich zum Weserbergland bzw. zu den Lipper Bergen. Unterhalb des Berges befindet sich das Naturschutzgebiet „Linnenbeeke/Steingrund“. Das Gebiet umfasst ein ausgedehntes Waldgebiet mit mehr als 1000 Findlingen aus verschiedenen Eiszeiten. Den Wald aus Buchen und Eichen durchfließt die Linnenbeeke, die am Bonstapel aus sieben Quellen entspringt.

Im Rahmen des "Arbeitskreises Lernort-Natur" wurde in Vlotho vor etwa 20 Jahren der Naturlehrpfad Bonstapel geschaffen, der im Sinne der aktuellen Museums-Pädagogik damals schon mit Erfolg den Menschen näher an die Natur und diese näher an den Menschen heranbrachte.

„Zur Entstehung erzählt man sich im Ravensberger Land, dass der Teufel die Porta Westfalica schließen wollte, den Durchbruch der Weser zwischen Wiehengebirge und Jakobsberg, nach der die gleichnamige Stadt benannt wurde. Im so entstehenden See wollte er die Gott gefälligen Ravensberger ersäufen. Er holte aus der Kasseler Gegend einen Berg, schaffte es aber nicht mehr bis zum Ziel, denn ein Priester hielt ihm das Kreuz entgegen, er stürzte und der Berg (heute als Bonstapel bekannt) begrub ihn unter sich. Da versucht er noch heute, sich freizukämpfen und die alten Leute erzählen, dass man ihn ächzen und stöhnen hören kann. Dabei strengt er sich so an, dass sein Schweiß zu Tage tritt in den sieben Quellen der Linnenbeeke. Die Findlinge im Linnenbeeketal sind die Stein gewordenen Tränen, die er vergoss, als er merkte, sein Werk nicht vollenden zu können (manche sagen, dass es sein Schweiß sei, der während des Fluges herabtropfte).“

[1]

Weblinks

Quellen

  1. Geschichtswerkstatt Exter, Beiträge zur Ortsgeschichte, Spuren XVI, S. 24, 2008 - ISSN 1619-7828

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