Boppel

Hans Christoph Boppel (* 11. Juli 1951 in Bad Bergzabern) ist ein deutscher Politiker (Die Grünen) und ehemaliger Abgeordneter des Hessischen Landtags.

Inhaltsverzeichnis

Ausbildung und Beruf

Hans Christoph Boppel besuchte 1958 bis 1968 die Volksschule und 1968 bis 1970 das neusprachliches Gymnasium in Bad Bergzabern Nach dem Abitur im Jahr 1970 verweigerte Boppel den Wehrdienst und leistet 1971/72 den Ersatzdienst beim Unfallrettungsdienst und Krankentransport des Arbeiter-Samariter-Bundes in Pirmasens. 1972 bis 1974 und 1976 bis 1979 studierte er Psychologie in Trier. Das Studium schloss er 1980 mit dem Diplom ab. 1981 bis 1982 war er Mitarbeiter am Zentrum für psychosomatische Medizin in Gießen.

Politik

Hans Christoph Boppel war Mitglied der Grünen-Fraktion im hessischen Landtag in der 11. Wahlperiode. Zunächst war er in der ersten Hälfte der Wahlperiode Fraktionsassistent der Fraktion der GRÜNEN im Landtag (1. Januar 1983 bis 15. April 1985). In der zweiten Hälfte rückte er aufgrund des Rotationsprinzips der Grünen am 16. April 1985 als Mitglied des Hessischen Landtags für Gertrud Schilling nach. In der Grünen-Fraktion war er umweltpolitischer Sprecher. Bei der folgenden Landtagswahl wurde er ebenfalls gewählt. Diesmal nahm er die erste Hälfte der Wahlperiode war und rotierte am 14. November 1989 aus dem Landtag.

Verwaltungstätigkeiten

1989 bis 1993 arbeitete er als Dezernent für Bauaufsicht, Denkmalschutz, Wohnbauförderung, Abfallwirtschaft, Naturschutz und Verkehr im Landkreis Gießen. Danach wurde er Leiter des EXPO-Büros der Landesregierung von Sachsen-Anhalt und Referent für eigenständige Regionalentwicklung im Ministerium für Raumordnung, Landwirtschaft und Umwelt.

Zwischen 2000 und 2005 war Hans Christoph Boppel Leiter des Referats „Grundsatzfragen der Umweltpolitik, Nachhaltige Entwicklung, Agenda 21, Umweltbildung, Energie, Klimaschutz“ im Ministerium für Umwelt, Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz“ in Nordrhein-Westfalen. Seit 2005 ist er Leiter des Referats „Eine-Welt-Politik und Entwicklungszusammenarbeit“ im Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration in NRW.

Quellen


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