Borreby
Blick von der See auf die Borbyer Kirche
Eckernförde-Borby – Panorama um 1915

Das ehemalige Seebad Borby (dänisch: Borreby) an der Eckernförder Bucht wurde am 1. April 1934 von der Stadt Eckernförde auf Betreiben des damaligen Eckernförder NS-Bürgermeisters Helmut Lemke eingemeindet. Zum Zeitpunkt der Eingemeindung hatte Borby 2.234 Einwohner. Die heutige Einwohnerzahl Borbys beträgt in etwa das Vierfache.

Geschichte

Borby wurde im 12. Jahrhundert gegründet. Ältestes noch vorhandenes Gebäude der Stadt Eckernförde ist die Borbyer Kirche, mit deren Bau 1185 begonnen wurde.

Schon seit 1831 gab es einen nennenswerten Badebetrieb in der Seebadeanstalt Marie-Louisenbad Borby. Nach dem Bau dieser Warmbadeanstalt wurde 1832 ein Badefloß für Herren und 1833 dann ein Badefloß für Damen zum Baden in der Ostsee errichtet. Seit 1833 war Borby offiziell „Seebad“ und gehört damit zu den ältesten Bädern von Schleswig-Holstein. Bad Borby behauptete sich wirtschaftlich trotz einiger Tiefen bis zum Ersten Weltkrieg. Aufgrund des Krieges, der Veränderungen des 20. Jahrhunderts und des spätestens seit 1922 konkurrierenden Ostseebades Eckernförde begann jedoch das Ende des bis dahin eigenständigen Borbys. Zur Geschichte Borbys siehe auch: Geschichte der Stadt Eckernförde.

Sonstiges

In dem jetzigen Stadtteil Borby gibt es bis heute noch eine eigene Katasternennung sowie eine selbstständige Ev.-Luth. Kirchengemeinde, deren Grenzen aber über die des Stadtteils Borby hinausgehen.Größter Verein von Borby ist mit über 1.300 Mitgliedern die Borbyer Gilde (Toten-, Knochenbruch- und Schützengilde), die nachweislich schon 1746 bestand und deren Gründung wahrscheinlich im 17. Jahrhundert erfolgte.

Bekanntester Sohn der Gemeinde ist Lorenz von Stein (1815–1890).

Weblinks

54.489.83527777777787Koordinaten: 54° 29′ N, 9° 50′ O


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