Borussia Wuppertal
Wuppertaler SV Borussia
Vereinswappen
Voller Name Wuppertaler Sport-Verein Borussia e.V.
Gegründet 8. Juli 1954
Vereinsfarben Rot-Blau
Stadion Stadion am Zoo
Plätze 23.067[1]
Präsident Friedhelm Runge (seit 1991)
Trainer Uwe Fuchs
Homepage www.wuppertalersv.com
Liga 3. Liga
2007/08 6. Platz (Regionalliga Nord)
Trikotfarben
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Heim
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Auswärts

Der Wuppertaler Sportverein Borussia (kurz: WSV) ist ein Traditionsverein aus Wuppertal. Deutschlandweit bekannt ist insbesondere seine Fußballballabteilung, im WSV existieren jedoch auch Abteilungen für Handball, Boxen, Leichtathletik und Gymnastik.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Ursprünge des Vereins

Wappen des SSV 04 Wuppertal und des TSG Vohwinkel 80

Gegründet wurde der Verein am 8. Juli 1954 durch eine Fusion des SSV 04 Wuppertal aus dem Stadtteil Elberfeld und der seinerzeit erfolgreicheren TSG Vohwinkel 80 aus dem gleichnamigen Stadtteil. Dabei brachten die Vohwinkler das Rot und die Elberfelder das Blau in die Farben des neuen Vereines ein.

Die Vereinigung zwischen den, wohl nicht mehr ganz zu recht, als vermögender angesehenen "Speckjägern" aus Elberfeld, deren Vereinsgeschichte rund ein halbes Jahrhundert vorher als Bergischer Wintersportverein begann, und den "Füchsen", die knapp vor ihrem 75-jährigen Vereinsjubiläum standen, war nicht unumstritten, wenngleich deren Fußballmannschaften schon vorher gelegentlich bei Privatspielen als Kombination auftraten und so beispielsweise Manchester City mit 2:1 bezwangen. Dem Oberbürgermeister Heinrich Schmeißing werden für seine diplomatischen Bemühungen große Verdienste um die Fusion zugesprochen.

Wappen des Sportvereins Borussia Wuppertal

Im März 2004 wurde die Fusion der beiden führenden Wuppertaler Fußballvereine, dem Wuppertaler SV und der SV Borussia Wuppertal 1907/1912 effektiv zum 1. Juli 2004 beschlossen. Seitdem heißt der Verein Wuppertaler SV Borussia. Borussia selbst ging 1976 aus einem Zusammenschluss von SV Germania 1907 Wuppertal und VfL 1912 Wuppertal hervor. Der Verein war bis 2001 in der Regel fünftklassig, war aber bis 2004 für drei Jahre, davon zwei parallel mit dem WSV, in der vierten Liga. Farben und Wappen blieben die des Wuppertaler SV, die blau-gelben Insignien der alten Borussia verschwanden. Der Verein hatte 2006 ca. 1.200 Mitglieder (davon ca. 700 stimmberechtigt).

Sportlicher Werdegang

Vor 1945 - kurze Jahre in der Gauliga

Die späteren Fusionspartner SSV Wuppertal und TSG Vohwinkel hatten vor dem Zweiten Weltkrieg bestenfalls regionale Bedeutung.

1936 qualifizierte sich der SSV Wuppertal für vier Spielzeiten zur Teilnahme an der Gauliga Niederrhein, ohne größere Erfolge zu feiern. Nach zwei sechsten und einem fünften Platz bedeutete Platz Neun in der Spielzeit 1939/40 den Abstieg in die zweite Klasse.

Oberliga-Ära

Nach dem Zweiten Weltkrieg war die TSG Vohwinkel zunächst der erfolgreichere Verein und wurde 1947 Gründungsmitglied der damals erstklassigen Fußball-Oberliga West. In den ersten beiden Spieljahren konnte bei jeweils 13 Ligateilnehmern der 10. und der 7. Platz erreicht werden. Nach drei Spielzeiten musste Vohwinkel allerdings als 14. von nunmehr 16 Klubs in die 2. Liga West absteigen. Währenddessen durfte sich der SSV Wuppertal unter Trainer Fritz Szepan, dem großen Schalker, 1948 eines Aufstieges in die Zweite Liga erfreuen.

Nach der Fusion zum Wuppertaler SV gelang diesem 1955 mit der souveränen Zweitligameisterschaft der erneute Oberliga-Aufstieg. Nach einem 10. und einem 9. Platz folgte im dritten Jahr der 15. und damit vorletzte Platz und damit der Abstieg.

Unter Trainer Robert "Zapf" Gebhardt gab es 1962 ein Comeback, als man zur letzten Oberligasaison vor Einführung der Bundesliga den Wiederaufstieg schaffte. Der WSV schloss erneut als Vorletzter ab; dennoch erreichten die Rot-Blauen das Halbfinale im DFB-Pokal 1963, unterlagen dort aber im überfüllten Stadion am Zoo vor fast 40.000 Zuschauern dem späteren Pokalsieger Hamburger SV um Uwe Seeler unglücklich mit 0:1.

Der große Star des Vereins in jener Ära war Horst Szymaniak, Teilnehmer der Weltmeisterschaften von 1958 und 1962, der von 1955 bis 1959 bei den Bergischen spielte und 1956 seine erste Länderspieleinladung erhielt. Ohne Zweifel ist der spätere Italienprofi der größte Spieler in der Geschichte des Vereines. Bis heute ist er auch der einzige deutsche A-Nationalspieler aus den Reihen der Rot-Blauen.

In der Bilanz jener Ära wurde der Wuppertaler SV einschließlich seines Vorgängers in der Ewigen Tabelle der Oberliga West 20. von 29 Vereinen.

Zweitklassigkeit in der frühen Bundesliga-Ära - Regionalliga West

In der zweitklassigen Regionalliga West gelang es dem Wuppertaler SV sofort, sich an der Spitze zu etablieren: Bereits in der ersten Saison wurde er Zweiter, und mit Ausnahme der Spielzeit 1967/68 (Platz 15) gehörte er stets zur Spitzengruppe.

Zur Teilnahme an der Aufstiegsrunde reichte es aber nur 1971/72, als er mit 60:8 oder, nach heutiger Zählweise, 88 von 102 möglichen Punkten souveräner Meister der Regionalliga West geworden war, wobei allein Günter "Meister" Pröpper 52 der 111 Tore erzielte. Der WSV gewann in der Aufstiegsrunde zur Bundesliga alle acht Partien - eine in der von 1964 bis 1974 währenden Geschichte der Aufstiegsrunde einmalige Leistung.

Viele ältere Wuppertaler kennen diese Mannschaft unter Trainer Horst Buhtz noch heute auswendig:

Manfred Müller
Manfred Cremer, Erich Miß, Emil Meisen, Manfred Reichert
Bernd Hermes, Herbert Stöckl, Jürgen Kohle (oder Detlef Webers)
Gustav Jung, Günter Pröpper, Dieter Lömm.

1972-1975: Bundesliga - und das größte Jahr des Wuppertaler Fußballs

Der WSV belegte in seinem ersten Jahr im fußballerischen Oberhaus einen vielbeachteten vierten Platz, der die Teilnahme am UEFA-Pokal sicherte. Pröpper stellte auch hier seine Klasse unter Beweis und wurde mit 21 Toren Dritter der Torschützenliste; nur die legendären Gerd Müller und Jupp Heynckes trafen in dieser Saison häufiger.

In der ersten Runde des UEFA-Pokal 1973/74 zeigte sich aber, dass die Bäume für den WSV nicht in den Himmel wachsen würden. Der allgemein als schlagbar betrachtete Gegner Ruch Chorzów aus Polen sorgte bereits im Hinspiel mit einem 4:1 für klare Verhältnisse. Das Rückspiel im bis dato einzigen Europapokalspiel im Stadion am Zoo zog gerade noch 13.000 Zuschauer an. Die Aufholjagd, in welcher der WSV einen 1:3-Rückstand noch in einen 5:4-Sieg umbog, hätte wohl größeren Zuspruch verdient, bedeutete aber trotz allem das Aus.

In der Bundesliga wurde in dieser Spielzeit Dieter Lömm zum großen Helden. Sein Tor in der 82. Minute des letzten Spieltages in Stuttgart sicherte den Bergischen aufgrund der besseren Tordifferenz ein weiteres Jahr in der deutschen Eliteliga.

1974/75 musste sich die seinerzeit als überaltert angesehene Mannschaft aber als weit abgeschlagenes Schlusslicht in die 2.Bundesliga verabschieden. Der Wuppertaler SV erreichte in dieser Spielzeit nur 12 Punkte, und damit nur vier mehr als Tasmania 1900 Berlin in deren Saison der Negativrekorde. Damit manifestierte sich der Klub als zweitschlechtester Bundesligaabsteiger aller Zeiten.

Vielleicht die letzte große Erinnerung aus jener kurzen, goldenen Zeit des WSV ist der 3:1-Erfolg über den FC Bayern München um Franz Beckenbauer, der damals den Weltfußball dominierte, im nationalen Vergleich aber nur auf Sparflamme kochte.

1975 bis zur Gegenwart

Der Wuppertaler SV konnte nach dem Abstieg aus der Bundesliga für weitere fünf Jahre wenigstens noch die Zweitklassigkeit aufrechterhalten.

Seither ist der WSV vornehmlich in der dritten Liga anzutreffen, wenngleich noch einmal ein kurzer Ausflug in die Zweite Bundesliga gelang. Andererseits musste man aber um die Jahrtausendwende vier lange Jahre in der vierten Spielklasse verbringen.

2008/09 spielt der WSV in der 3. Liga, die 2. Mannschaft in der Verbandsliga Niederrhein.

Im DFB-Pokal 2007/08 qualifizierte sich der Wuppertaler SV nach Siegen über den FC Erzgebirge Aue (5:4 n. E.) und Hertha BSC (2:0) für das Achtelfinale, in welchem er gegen den FC Bayern München mit 5:2 ausschied. Nach 1963 war dies die zweitbeste DFB-Pokal-Saison.

In der "Ewigen Tabelle" des DFB wird der WSV derzeit auf Platz 37 geführt.

Erfolge

Bekannte Spieler

Der Mittelstürmer "Meister" Pröpper, beim WSV von 1970 bis 1979, ist das Aushängeschild der letzten großen Glanzzeit der bergischen Löwen und sicherlich auch der populärste Spieler aller Zeiten des Vereines. Wohl auch wegen des seinerzeitigen Überangebotes von Weltklassestürmern in Deutschland blieb ihm die Berufung in die Nationalelf verwehrt. In der Bundesliga erzielte er in 87 Einsätzen 39 Tore fur den WSV.

Der aus Oer-Erkenschwick stammende Außenläufer Horst Szymaniak, beim WSV 1956-1959, ist als zweifacher WM-Teilnehmer der wohl bedeutendste Spieler, der für den Verein auflief. Er ist auch der einzige Wuppertaler Spieler, der während seiner Zeit beim WSV zum Nationalspieler avancierte. In seiner Zeit in Wuppertal spielte er 20 Mal im Adlerdress und erhielt insgesamt 43 Berufungen. 1964 gewann er mit Inter Mailand den Europapokal der Landesmeister.

Ferner verdienen Beachtung:

  • Erich Probst, 1956-1958, 19-facher österreichischer Nationalspieler von SK Rapid Wien, WM-Dritter 1954, ebendort zweiter der Torschützenliste mit sechs Treffern. Er erfüllte die in ihn gesetzten Erwartungen beim WSV aber nur bedingt.
  • Alfred "Coppi" Beck, 1955-1958, ein Länderspiel für Deutschland (FC St. Pauli),
  • Erich Haase, 1956-1968, ein A-Länderspiel für die DDR (BSG Turbine Halle).
  • Waldemar Ksienzyk, 1992-1994, ein Länderspiel für die DDR (BFC Dynamo)
  • Der gebürtige Wuppertaler Erich Ribbeck spielte schon für den SSV und danach noch beim WSV. Als Trainer bei Rot-Weiss Essen setzte er Günter Pröpper auf die Bank, woraufhin sich dieser zum Wechsel nach Wuppertal entschloss.

Platzierungen seit 1954

Saison Liga Rang Punkte Tore Spiele Aufstieg/Abstieg
1954/55 2. Liga West (II) 1 42:14 65:27 28 Aufstieg
1955/56 Oberliga West (I) 10 27:33 43:62 30 Klassenerhalt
1956/57 Oberliga West (I) 9 30:30 41:52 30 Klassenerhalt
1957/58 Oberliga West (I) 15 23:37 46:60 30 Abstieg
1958/59 2. Liga West (II) 5 34:26 72:50 30 Klassenerhalt
1959/60 2. Liga West (II) 3 41:19 73:44 30 Klassenerhalt
1960/61 2. Liga West (II) 9 31:29 65:47 30 Klassenerhalt
1961/62 2. Liga West (II) 2 43:17 68:29 30 Aufstieg
1962/63 Oberliga West (I) 15 20:40 43:66 30 Abstieg
1963/64 Regionalliga West (II) 2 52:24 66:36 38 Klassenerhalt
1964/65 Regionalliga West (II) 6 36:32 54:52 34 Klassenerhalt
1965/66 Regionalliga West (II) 5 37:31 49:43 34 Klassenerhalt
1966/67 Regionalliga West (II) 7 38:30 49:41 34 Klassenerhalt
1967/68 Regionalliga West (II) 15 28:40 31:51 34 Klassenerhalt
1968/69 Regionalliga West (II) 5 40:28 46:41 34 Klassenerhalt
1969/70 Regionalliga West (II) 3 46:22 71:39 34 Klassenerhalt
1970/71 Regionalliga West (II) 3 55:13 81:27 34 Klassenerhalt
1971/72 Regionalliga West (II) 1 60:8 111:23 34 Aufstieg
1972/73 Bundesliga (I) 4 40:28 62:49 34 Klassenerhalt
1973/74 Bundesliga (I) 16 25:43 42:65 34 Klassenerhalt
1974/75 1. Bundesliga (I) 18 12:56 32:86 34 Abstieg
1975/76 2. Bundesliga Nord (II) 5 45:31 76:53 38 Klassenerhalt
1976/77 2. Bundesliga Nord (II) 3 47:29 81:55 38 Klassenerhalt
1977/78 2. Bundesliga Nord (II) 11 36:40 56:59 38 Klassenerhalt
1978/79 2. Bundesliga Nord (II) 17 30:46 46:57 38 Klassenerhalt
1979/80 2. Bundesliga Nord (II) 20 16:60 35:84 38 Abstieg
1980/81 Oberliga Nordrhein (III) 3 39:25 50:31 32 Klassenerhalt
1981/82 Oberliga Nordrhein (III) 6 38:30 66:56 34 Klassenerhalt
1982/83 Oberliga Nordrhein (III) 9 31:33 54:56 32 Klassenerhalt
1983/84 Oberliga Nordrhein (III) 3 43:21 66:45 32 Klassenerhalt
1984/85 Oberliga Nordrhein (III) 6 42:26 65:47 34 Klassenerhalt
1985/86 Oberliga Nordrhein (III) 12 28:36 39:47 32 Klassenerhalt
1986/87 Oberliga Nordrhein (III) 11 34:34 44:40 34 Klassenerhalt
1987/88 Oberliga Nordrhein (III) 3 43:25 55:32 34 Klassenerhalt
1988/89 Oberliga Nordrhein (III) 3 51:21 68:33 36 Klassenerhalt
1989/90 Oberliga Nordrhein (III) 1 50:18 53:22 34 Klassenerhalt
1990/91 Oberliga Nordrhein (III) 3 44:22 67:44 32 Klassenerhalt
1991/92 Oberliga Nordrhein (III) 1 48:12 66:19 30 Aufstieg
1992/93 2. Bundesliga (II) 13 45:47 55:50 46 Klassenerhalt
1993/94 2. Bundesliga (II) 18 31:45 44:52 38 Abstieg
1994/95 Regionalliga West/Südwest (III) 5 40:28 63:43 34 Klassenerhalt
1995/96 Regionalliga West/Südwest (III) 4 65 57:42 36 Klassenerhalt
1996/97 Regionalliga West/Südwest (III) 6 51 46:40 34 Klassenerhalt
1997/98 Regionalliga West/Südwest (III) 12 43 49:58 34 Klassenerhalt
1998/99 Regionalliga West/Südwest (III) 8 53 62:54 32 (Zwangs-)Abstieg
1999/00 Oberliga Nordrhein (IV) 1 61 60:28 30 Klassenerhalt
2000/01 Oberliga Nordrhein (IV) 2 71 60:31 34 Klassenerhalt
2001/02 Oberliga Nordrhein (IV) 2 70 73:37 34 Klassenerhalt
2002/03 Oberliga Nordrhein (IV) 1 75 77:22 32 Aufstieg
2003/04 Regionalliga Nord (III) 4 62 49:37 34 Klassenerhalt
2004/05 Regionalliga Nord (III) 5 54 46:48 36 Klassenerhalt
2005/06 Regionalliga Nord (III) 8 51 41:42 36 Klassenerhalt
2006/07 Regionalliga Nord (III) 5 57 59:49 36 Klassenerhalt
2007/08 Regionalliga Nord (III) 6 58 60:50 36 Qualifikation zur 3. Liga
2008/09 3. Liga (III)

Trainer

  • Raymond Schwab 07/1954 - 06/1956 2. Liga West/OL West
  • Edmund Conen 07/1956 - 04/1957 Oberliga West
  • Walter Werner 04/1957 - 05/1957 Oberliga West
  • Jupp Schmidt 05/1957 - 05/1958 Oberliga West
  • Emil Melcher 06/1958 - 03/1959 OL West/2. Liga West
  • Willibald Kreß 03/1959 - 06/1961 2. Liga West
  • Robert Gebhardt 07/1961 - 06/1965 2. Liga West/RL
  • Adi Preißler 07/1965 - 09/1967 Regionalliga West
  • Kuno Klötzer 09/1967 - 06/1968 Regionalliga West
  • Horst Buhtz 07/1968 - 10/1974 RL West/ 1. BL
  • János Bédl 10/1974 - 06/1975 1. Bundesliga
  • Diethelm Ferner 07/1975 - 06/1976 2. Bundesliga
  • Herbert Burdenski 07/1976 - 06/1977 2. Bundesliga
  • Erhard Ahmann 07/1977 - 11/1977 2. Bundesliga
  • Herbert Burdenski 11/1977 - 02/1978 2. Bundesliga
  • Bernd Hoss 02/1978 - 11/1979 2. Bundesliga
  • Rolf Müller 11/1979 - 01/1980 2. Bundesliga
  • Heinz Lucas 01/1980 - 04/1980 2. Bundesliga
  • Rolf Müller 04/1980 - 06/1981 2.BL/Oberliga
  • Kalli Hoffmann 07/1981 - 04/1982 Oberliga
  • Jonny Hey 04/1982 - 01/1983 Oberliga
  • Manfred Reichert 01/1983 - 06/1983 Oberliga
  • Thomas Bartel 07/1983 - 12/1983 Oberliga

Saison 2008/2009

Der WSV spielt in der Saison 2008/09 in der 3. Liga.

Aktueller Kader

Name Rückennummer Geburtsdatum Nationalität im Verein seit
Tor
Christian Maly 1 20.01.1975 Deutscher 2002
Sascha Samulewicz 33 21.03.1986 Deutscher 2007
Abwehr
Björn Weikl 2 09.02.1977 Deutscher 2008
Stefan Markolf 3 03.01.1984 Deutscher 2008
Michael Stuckmann 4 01.09.1979 Deutscher 2004
Benjamin Barg 5 15.09.1984 Deutscher 2008
Mitja Schäfer 6 27.02.1980 Deutscher 2008
Michael Lejan 11 02.05.1983 Belgier 2005
Tobias Willers 14 21.04.1987 Deutscher 2008
Nils Fischer 17 14.02.1987 Deutscher 2009
Marco Neppe 18 14.06.1986 Deutscher 2007
Mittelfeld
Tim Jerat Kapitän der Mannschaft 8 05.03.1982 Deutscher 2006
Nermin Čeliković 10 27.11.1980 Staatsbürger von Bosnien und Herzegovina 2008
Salih Altin 16 17.07.1987 Deutscher 2008
Dennis Schulp 20 18.08.1978 Niederländer 2008
Jan Hammes 21 02.02.1985 Deutscher 2007
Christopher Mahrt 22 25.02.1989 Deutscher 2008
Steve Müller 23 16.05.1985 Deutscher 2009
Tim Erfen 24 22.10.1982 Deutscher 2008
Sven Lintjens 25 05.10.1976 Deutscher 2009
Víctor Hugo Lorenzón 26 22.05.1977 Argentinier 2008
Mahmoud Najdi 28 01.01.1989 Libanese 2007
Mike Rietpietsch 30 26.03.1974 Deutscher 2006
Angriff
Marcel Reichwein 7 21.02.1986 Deutscher 2008
Tobias Damm 9 30.10.1983 Deutscher 2007
Magnús Páll Gunnarsson 15 26.05.1980 Isländer 2009
Dirk Heinzmann 19 20.10.1977 Deutscher 2004

Trainerstab

Name Amt Nationalität
Uwe Fuchs Cheftrainer Deutscher
Thomas Stickroth Co-Trainer Deutscher
Dirk Zimmermann Torwarttrainer Deutscher
Thomas Ediger Konditionstrainer Deutscher
Markus Bayertz Teammanager Deutscher

2. Mannschaft

In der Saison 2008/09 spielt die 2. Mannschaft des Wuppertaler SV Borussia in der Niederrheinliga.

Aktueller Kader

Name Rückennummer Geburtsdatum Nationalität
Tor
Asterios Karagiannis 35 28.07.1986 Deutscher
Sven Najemnik 43 07.10.1982 Deutscher
Abwehr
Björn Mehnert Kapitän der Mannschaft 32 24.08.1976 Deutscher
Markus Poloczek 38 21.04.1989 Deutscher
Glen Akama-Eseme 40 03.04.1987 Kameruner
Bahadir Incilli 44 25.08.1989 Deutscher
Lars Marten 47 23.03.1984 Deutscher
Mittelfeld
Matthias Rahmann 27 27.11.1984 Deutscher
Mahmoud Najdi 28 01.01.1989 Libanese
Jean-Louis Tavarez 34 04.04.1972 Senegalese
Karoj Sindi 37 21.08.1989 Iraker
Toni Musto 39 05.06.1989 Deutscher
Marko Nikolic 42 02.09.1989 Deutscher
Angriff
Dejan Lekic 31 02.05.1988 Deutscher
Onur Dogru 36 03.02.1988 Deutscher
Ramiz Pasiov 41 03.02.1988 Deutscher
Paul Fudala 45 16.05.1987 Deutscher
Fisnik Zeynullahu 46 05.01.1987 Deutscher

Trainerstab

Name Amt Nationalität
Peter Radojewski Cheftrainer Deutscher
Björn Mehnert Spieler-Co-Trainer Deutscher
Dirk Zimmermann Torwarttrainer Deutscher
Horst Runge Teammanager Deutscher

Handball

Die Handballabteilung des Wuppertaler SV feierte ihre größten Erfolge in den 90er Jahren. 1995 stieg der WSV in die 2. Bundesliga Nord auf, in der sie eine Saison parallel mit den Lokalrivalen vom LTV Wuppertal spielten. Der WSV erreichte Platz 17 von 18 Mannschaften und stieg somit sofort wieder ab, wohingegen der LTV Wuppertal mit dem 8. Platz die Klasse hielt (1995/96).

Die beiden Vereine fusionierten nach dem gemeinsamen Jahr in der 2. Liga zur HSG LTV/WSV Wuppertal und spielten mit der Lizenz des LTV in der 2. Bundesliga Nord. Als Ziel wurde der Aufstieg in die 1. Bundesliga ausgegeben, welches sie schon nach einem Jahr der Zusammenarbeit erreichten (1996/97). Die Saison 1997/98 sollte die bedeutendste Saison der Handballabteilung des Wuppertaler SV werden. Der LTV/WSV Wuppertal erreichte einen sensationellen 8. Platz. Nach dieser Saison aber wurde die Spielgemeinschaft auf Grund interner Querelen aufgelöst. Der WSV verschwand von der Bildfläche, wohingegen der LTV unter dem Namen HC Wuppertal noch weitere drei Jahre in der Elite-Liga verblieb.

Kurz nach den Zeiten in der Bundesliga wurden die Herren Mannschaften des Wuppertaler SV aufgelöst.

Heute ist der Verein vornehmlich auf Damen-Handball fixiert. Die 1. Damen-Mannschaft spielt in der Bezirksliga.

Leichtathletik

Insbesondere in den 1960er Jahren kamen die ursprünglich vom SSV Wuppertal in den Gesamtverein eingebrachten Leichtathleten zu internationalem Ruhm. Sie nahmen in jener Zeit an Olympischen Spielen, Europameisterschaften und Deutschen Meisterschaften teil und gewannen dabei zahlreiche Titel.

Bekannt sind hier unter anderem die folgenden Leichtathleten:

  • Manfred Kinder, 400-Meter-Läufer, Europameister, Olympiamedaillengewinner
  • Maria Jeibmann, 400-Meter-Läuferin, Deutsche Meisterin
  • Manfred Knickenberg ,100- und 200-Meter-Läufer, Olympiateilnehmer, EM-Medaillengewinner, Deutscher Meister
  • Maren Collin, 100- und 200-Meter-Läuferin, Vize-Europameisterin, Deutsche Meisterin
  • Ruth Limbach, 100- und 200-Meter-Läuferin, Deutsche Vizemeisterin (1949)

Medaillen bei Olympischen Spielen

Medaillengewinner Medaille Disziplin Olympia
Manfred Kinder 4×400-Meter-Staffel (Leichtathletik) Mexiko-Stadt 1968

Einzelnachweise

  1. wuppertalersv.com: Stadion am Zoo - Daten und Fakten, abgerufen am 19. Februar 2009

Weblinks


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