Bosheit
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Das Böse (ahd. bôsi, von vordeutsch *bausja- „gering, schlecht“, genaue Etymologie unklar)[1] ist der Gegenbegriff zum Guten und ein zentrales Konzept der Philosophie- und Religionsgeschichte.[2] Die christliche Tradition verortet das Böse in der erblichen Ursünde.

Inhaltsverzeichnis

Philosophie

In der philosophischen Ethik wird im Allgemeinen eine Handlung oder der diese erstrebende Wille bezeichnet, wenn die Handlung als moralisch unzulässig bewertet wird. Je nach ethischer Position werden allerdings unterschiedliche Kriterien angelegt. Beispielsweise beurteilen konsequentialistische Theorien hierfür die Handlungsfolgen, teleologische die erstrebten Handlungsziele, deontologische die betroffenen Güter oder Pflichten oder Regeln; gesinnungsethische und teils auch tugendethische Ansätze sehen oftmals von der Handlung ganz ab und beurteilen lediglich den Willen.

Epiktet

In seiner Sentenzensammlung "Encheiridion" (deutsch "Handbüchlein der Moral") beschreibt Epiktet, dass ebenso, wie ein Ziel nicht zum Verfehlen aufgestellt werde, das Schlechte kein Ziel sein und in der Weltordnung und im Sein keine Erstursache haben könne. Das Böse könne jedoch auch als solches intendiert werden. Dabei wirft der böse Wille als Wille zum Bösen die Frage nach dem Ursprung des Bösen auf.

Augustinus

Augustinus zufolge kommt das Böse aus dem freien Willen des Menschen in die Welt. Durch die Erbsünde trägt er die Schuld für sein Leiden.

Nietzsche

Friedrich Nietzsche erklärt das Böse zu einem Konstrukt christlicher Sklavenmoral, das die ursprüngliche Unterscheidung von gut und schlecht in gut und böse umgekehrte.

Bezug auf den Standpunkt

Die konkrete Beurteilung des moralischen Wertes ist vom jeweiligen Kontext der Situation und des Beurteilenden abhängig.

Einige philosophische Positionen vertreten, dass die Standpunktabhängigkeit für ethische Urteile prinzipiell wesentlich ist. Diese Haltung vertreten verschiedene Positionen des moralischen Relativismus sowie einige Positionen des Pragmatismus und Subjektivismus. Die Kontextabhängigkeit wird von den verschiedenen Positionen unterschiedlich stark hervorgehoben.

Benedict de Spinoza kennzeichnete das Böse in seinem Werk „Ethica ordine geometrico demonstrata” (deutsch: „Ethik in geometrischer Ordnung dargestellt”) als individuelle Kategorie: das was die Selbstbehauptung des Einzelnen hemme, nenne der Betreffende „böse” (entsprechend umgekehrt gilt dies ihm zufolge ebenso für den Begriff „gut”).

Demgegenüber vertreten andere ethische Positionen, dass es feste moralische Wahrheiten, kontextunabhängig bestehende moralische Werte und Güter gibt. Auch diese Positionen beanspruchen ihrer eigenen grundlegenden moralischen Intuitionen gerecht zu werden. Dennoch werden besonders einige ethische Theorien, besonders deontologische Theorien, als rigoristisch kritisiert. So etwa, wenn Kant entschieden den Grundsatz „Sollen setzt Können voraus” ablehnt.

In verschiedenen Gesellschaften und deren Teilsystemen, insbesondere in vielen Religionen, existieren Übereinkünfte, welche die ethische Bewertung der meisten Handlungsweisen regeln. Welchen Stellenwert diese Konventionen für die Begründung und Gültigkeit moralischer Urteile haben, wird unterschiedlich bewertet. Immanuel Kant unterschied in dem Text Was ist Aufklärung zwischen öffentlichem und institutionsgebundenem Gebrauch auch praktischer Vernunft. In seiner Eigenschaft als Wissenschaftler müsse nach Kants Argumentation auch ein Prediger die Geltungsbedingungen seiner religiösen Konventionen einklammern, so Kant dort, in seiner Eigenschaft als Glied seiner Kirche sei er jedoch darin gerechtfertigt, sich an diese zu halten.

Andere Zwischenpositionen haben Entwürfe der theologischen Ethik ausgearbeitet. So vertritt etwa Alfons Auer: ethische Urteile beziehen ihren Motivationshorizont aus religiösen Überzeugungen, sind aber autonom zu begründen. Nach der Erschließung von Werteinsichten hat die Begründung normativer Aussagen zu erfolgen. Erstere sind daher Bedingungskontext von Normbegründungen. Damit sind theologische Aussagen interpretierender Kontext einer in sich selbständigen ethischen Argumentation.

Auch etwa Ringeling betont: Das Christentum hat eine bestimmte Kulturerfahrung und prägt von dieser her seine Rezeption neuer Erfahrungen. Integrierung dieser Erfahrungen sei aber auch als disfunktional zu herrschenden Kommunikationstrends aufzufassen.

Dietmar Mieth etwa unterscheidet wie folgt:

  • Soziale Normen sind nicht durch Einsicht in Gründe begründet, sondern aufgrund sozialer Beziehung und entlasten den Menschen von einer Dauerreflexion des Verhaltens.
  • Sittliche Normen dagegen integrieren und überbieten biologische oder jurischen Normverständnisse in Richtung auf eine freie Orientierung menschlichen Handelns und sind Wertvorzugsurteile, also Abwägungen von Werten unter vorgegebenen Bedingungen, generelle oder relative Vorrangregeln im Falle des Wertkonflikts. Von Normen ist daher erst dann zu sprechen, wenn die Klausel der Anwendung eindeutig geklärt ist.
  • Deontologische Normen sind Normen, die immer gebieten oder verbieten (etwa: die Wahrheit sagen und die Lüge meiden)
  • Teleologische Normen gebieten oder verbieten im Hinblick auf die Wirkungen des Handelns und geben daher genau die Umstände an (etwa: die direkte Tötung eines unschuldigen Lebens ist nicht erlaubt).

Wer nicht an die Existenz (standpunktunabhängiger) deontologischer Normen glaubt, kann diese immerhin darin gerechtfertigt sehen, allgemeine Werteinsichten mit höchster Dringlichkeit einzuschärfen. Normative Ethik hat, so Mieth, ihre Stärke in der Abgrenzung des Bösen und damit im Gewinn eines Rahmens für das Gute und ist demnach entweder formal oder kasuistisch. Als Vermeidungsimperative verstandene Normen benennen also das Nicht-Mehr-Gute (Böse), lassen damit aber das Gute als das material Sittliche offen. Für konkrete Urteile sind Erfahrungskontexte, wie für Auer, entscheidend: auf einfachen Werteinsichten ruhen komplexere Werturteile auf, die aus dem Wertkonflikt erst entstehen – aber auch einfache Werteinsichten sind schon keineswegs selbstverständlich. Die dafür nötige Kompetenz beruht auf Erfahrung als integrierender Aneignung (nicht als Empirie, sondern als Experienz, die durch symbolische Muster vermittelt wird). Ein Ethos bildet sich demnach aus dem Zusammenwirken von Werteinsichten. Letztlich steht nicht die Frage nach den richtigen Normen, sondern nach der personalen Aneignung der Sittlichkeit („Wie soll ich sein? Was kann ich tun?“) im Vordergrund. Dies bedingt nicht nur eine normative, sondern auch haltungspädagogische Behandlung ethischer Probleme.

Bezug auf die Entscheidungsweise

Karl Jaspers[3] stellt für das Verhältnis zwischen Gut und Böse drei Stufen vor, auf denen der Mensch Alternativen hat und damit zur Entscheidung gefordert ist.

  1. Moralisches Verhältnis: Dieses Verhältnis steht im kantschen Sinn zwischen Pflicht und Neigung. Böse ist, sich von den unmittelbaren Antrieben leiten zu lassen. Dem gegenüber steht die Beherrschung der unmittelbaren Antriebe durch den sittlichen Gesetzen folgenden Willen. Wie auf den anderen Stufen entscheidet nicht das konkrete Handlungsergebnis darüber, ob der handelnde Mensch böse sei, sondern die Auswahl seines Antriebs.
  2. Ethisches Verhältnis: Das Verhältnis wird erst von der Wahrhaftigkeit der Motive bestimmt. In der Realität des Handelns sowohl unter Bedingtem wie auch Unbedingtem macht das Unbedingte vom Bedingten abhängig. Er nimmt sich selbst seine Wahlfreiheit und entzieht sich somit seiner Verantwortung. Böse ist hier Schwäche, die der Neigung nachgibt. Böse ist sogar die Scheingüte als Luxus glücklicher Verhältnisse. Alternativlosigkeit wird instrumentiert, um dem Handelnden den Konflikt zu ersparen.
  3. Metaphysisches Verhältnis: Hier bestimmt das Verhältnis zwischen zum Sein drängender Liebe und zum Nichtsein drängender Hass das Verhältnis zwischen Gut und Böse. Böse ist erst der Wille zum Bösen (auch ausgedrückt in der Entschuldigung des Bösen), der hier ein Wille zur Zerstörung ist.

Die erste Stufe ist die strikteste hinsichtlich ihrer Anforderung an den Handelnden: Triebhaftigkeit jeder Art. Auf der zweiten und schwächeren Stufe ist erst ein Mangel das Kriterium für das Böse: der Mangel an Wille zum Guten, zur Wahrhaftigkeit. Auf der dritten und schwächsten Stufe ist ein Vorhandensein das Kriterium für das Böse: das Vorhandensein des Willens zum Bösen.

Den drei Stufen gemeinsam ist, dass das Handlungsergebnis nicht als Kriterium für das Böse dient. Kein Zweck kann so die Mittel heiligen. Die Mittel sind im Fokus. Dieser bei sorgfältig durchdachtem Handeln mögliche Ansatz zur Definition des Bösen ist eine Herausforderung sowohl einerseits an die Gruppe Relativismus, Pragmatismus und Subjektivismus, die den Raum für Alternativen durch ergebnisorientierte Vorwertungen einschränkt, wie auch andererseits an den Fundamentalismus, der Alternativlosigkeit hart konstruiert.

Der Bezug auf die Entscheidungsweise - auf den Weg - anstelle eines Bezugs auf Handlungsergebnisse - auf das Ziel - hat auch Gemeinsamkeiten mit urbuddhistischen Auffassungen, in denen nicht Ergebnisse bewertet und göttliche Vorgaben befolgt werden, sondern Getriebenheit durch Gier und fehlenden Bemühen um Erkenntnis zu bösem Handeln führt.

Auffassung des Bösen in Theologie und Religion

Mittelalterliche Vorstellung der Entstehung des Bösen: der Engel Luzifer stürzt; er wird zum „bösen Gegenprinzip“ Gottes (Les Très Riches Heures des Grafen von Berry, fol. 64v, 1412/16)

Religionswissenschaftlich lassen sich zwei Formen des Bösen unterscheiden: einerseits Böses in der menschlichen Sphäre (der Gegenpol des sittlich Guten), andererseits böse 'göttliche' bzw. geistige Mächte oder Kräfte, die in schädlicher Weise wirken oder denen in ethischer Hinsicht schlechte Einflüsse zueigen sind, das „numinose Böse“[4]

In vielen Religionen (das typische Beispiel Manichäismus wird in jüngeren Forschungen oft differenzierter beurteilt), tendenziell auch in Phasen und Teilen des Christentums, gibt es Strömungen, die die Welt als Schauplatz eines Kampfes zwischen „Gut“ und „Böse“ betrachten. Die guten Elemente (Götter/Engel) bekämpfen die bösen Elemente (Götter/Dämonen). In diesem Konzept hat jeder Mensch die Wahl, sich entweder für die gute oder die böse Seite zu entscheiden.

Von zahlreichen Philosophen und Theologen (z. B. bei Augustinus und fast durchweg im Mittelalter) wird das Böse als substanzlos charakterisiert. Es ist ein bloßer Mangel des Guten (ein Privativum). Als Privation wird beispielsweise auch die Blindheit analysiert: Blindheit sei keine positive Qualität, sondern schlicht Mangel an Sehfähigkeit. Das Böse sei dem menschlichen Wesen innewohnend und wesentlich (vgl. Immanenz) postuliert Immanuel Kant 1793 in seiner religionsphilosophischen Schrift „Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft“.

Personifikationen

Es gibt in den verschiedenen Kulturen verschiedene Personifikationen des Bösen, etwa heidnische Götter wie der germanische Loki, den christlichen Teufel, aber auch bestimmte Arten arabischer Dschinns oder die Dämonen des Hinduismus. Ihnen allen ist – ihrer bösen Natur gemäß – gemeinsam, dass sie aus freiem Willen und eigenständig Unglück und Verderben bringen. Wichtiges Unterscheidungskriterium des Judentum ist es hier, dass nichts als das personifizierte Böse betrachtet und gelehrt wird, es gibt keinen "Teufel" in der jüdischen normativen Tradition, siehe auch Satan.

Im Laufe der Geschichte wechselten die personifizierten Mächte durch den Wechsel der Religion bisweilen vom Guten zum Bösen, so wandelte sich z. B. der gute griechische Hirtengott Pan in Folge der christlichen Missionierung zu einer heute weit verbreiteten Darstellung des Teufels (eine solche Umdeutung ist ein Fall von interpretatio christiana).

In der Moderne werden auch reale Menschen oft zu Personifikationen des Bösen stilisiert. Prominente Personen, die in einigen Kulturen „das Böse“ verkörpern, sind Josef Stalin, Mao Zedong, Adolf Hitler, Pol Pot, Osama bin Laden, Rasputin u. a. - Schwarzweiß-Denken ist in einigen modernen Gesellschaften und Religionen immer noch weit verbreitet und findet seinen Ausdruck darin, dass ein Gegner als das „Reich des Bösen“, als „Teufel“, als „Ungläubiger“, als „Antichrist“, als „Ketzer“ bezeichnet wird. Solche vereinfachten Weltbilder sind in zahlreichen Fantasy-Bücher und -Filmen ausgestaltet.

Nach einigen Auffassungen wird das Böse auch als eigenständige Urkraft betrachtet, die sich manchmal in Dämonen personalisiert, manchmal aber auch eigenständig auftritt als das Absolut Böse (z. B. im Cthulhu-Mythos). Die Entwicklung der Gesellschaft verläuft nach Auffassung einiger in Zyklen zwischen Zeitaltern des Guten (Goldene Zeitalter) und Zeitaltern des Bösen (Dunkle Zeitalter).

Symbole

Drudenfuß
Drudenfuß am Glockenturm der Marktkirche in Hannover.

Ein prominentes Beispiel für ein Symbol des Bösen ist der auf der Spitze stehende Drudenfuß (gestürztes Pentagramm). Aber auch Totenköpfe oder – in Auseinandersetzung mit den Zeichen des Christentums – umgedrehte Kreuze (sog. Petruskreuz) werden heute als Symbole des Bösen verwendet.

Hier ist allerdings anzumerken, dass diese Symbole erst in der Neuzeit zu Zeichen des Bösen erklärt wurden und es in ihrer ursprünglichen Bedeutung nicht waren und sogar an alten Kirchen zu finden sind (Beispiel: die Marktkirche Hannover).

Literatur

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Philosophie
  • Hannah Arendt: Über das Böse
  • Jean Baudrillard: Transparenz des Bösen. Ein Essay über extreme Phänomene", Berlin 1992.
  • Susan Neiman: Das Böse denken: Eine andere Geschichte der Philosophie, Suhrkamp, Frankfurt/M. 2004, ISBN 3-518-45753-5, engl.: Evil in modern thought. An Alternative History of Philosophy, 2002
  • Christoph Schulte: radikal böse. Die Karriere des Bösen von Kant bis Nietzsche, München 1991.
  • Walter Simonis: Schmerz und Menschenwürde. Das Böse in der abendländischen Philosophie; Königshausen und Neumann 2001, ISBN 978-3-8260-2100-8
Ästhetik
  • Karl-Heinz Bohrer: Das Böse - eine ästhetische Kategorie?, In: ders., Nach der Natur. Über Politik und Ästhetik, München/Wien 1988.
  • Karl Heinz Bohrer: Imaginationen des Bösen. Für eine ästhetische Kategorie. – Hanser, München u. a. 2004, ISBN 3-446-20494-6
Theologie und Religion
  • Friedrich Hermanni, Peter Koslowski (Hgg.): Die Wirklichkeit des Bösen, 1998.
  • Friedrich Hermanni: Das Böse und die Theodizee. Eine philosophisch-theologische Grundlegung, 2002.
  • Peter Koslowski (Hrsg.): Ursprung u. Überwindung des Bösen und des Leidens in den Weltreligionen, 2001.
  • Werner H. Ritter (Hg.): Okkulte Faszination. Symbole des Bösen und Perspektiven der Entzauberung. Theologische, religionssoziologische und religionspädagogische Annäherungen. – Neukirchener, Neukirchen-Vluyn 1997, ISBN 3-7887-1655-X
  • Elmar Willnauer: heute das Böse denken. Mit Immanuel Kant und Hannah Arendt zu einem Neuansatz für die Theologie, 2005
Naturwissenschaft
  • Konrad Lorenz: Das sogenannte Böse. Zur Naturgeschichte der Aggressivität
Kulturgeschichte
  • Carsten Colpe / Wilhelm Schmidt-Biggemann (Hgg.): Das Böse. Eine historische Phänomenologie des Unerklärlichen,Frankfurt/M. 1993.
  • Gerald Messadié: Teufel Satan Luzifer - Universalgeschichte des Bösen, Frankfurt/M. 1995.
  • Werner H. Ritter, Jörg A. Schlumberger: Das Böse in der Geschichte., Bayreuther Historische Kolloquien Bd. 16, Röll, Dettelbach 2003, ISBN 3-89754-209-9
  • Rüdiger Safranski: Das Böse oder das Drama der Freiheit
  • Alexander Schuller / Wolfart von Rhaden (Hgg): Die andere Kraft: Zur Renaissance des Bösen, Berlin 1993.

Siehe auch

Weblinks

Fußnoten

  1. Vgl. Stichwort böse, in: Kluge, Etymologisches Wörterbuch, 24. Aufl. sowie den Wiktionary-Eintrag böse
  2. Meyers Lexikon: Böse
  3. Karl Jaspers: Einführung in die Philosophie, letzter Abschnitt Gut und Böse im Kapitel 5 Die unbedingte Forderung, 1953, ISBN 3-492-04667-3
  4. Vgl. Artikel ‚Böse, das‘, in: RGG, 3. Aufl., Bd. 1, Sp. 1343f

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