AS Livorno Calcio
AS Livorno
Logo
Voller Name Associazione Sportiva
Livorno Calcio S.r.l.
Gegründet 14. Februar 1915
Stadion Stadio Armando Picchi
Plätze 18.150
Präsident ITAITA Aldo Spinelli
Trainer ITAITA Leonardo Acori
Homepage livornocalcio.it
Liga Serie B
2007/08 20. Platz (Abstieg in Serie B)
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Heim
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Auswärts

Die Associazione Sportiva Livorno Calcio ist ein italienischer Fußballklub aus der toskanischen Hafenstadt Livorno. Die Vereinsfarbe ist Amaranto (bordeauxrot). Der bislang größter Erfolg war das Erreichen der italienischen Vizemeisterschaft in den Jahren 1920 und 1943.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Altes Logo des AS Livorno

Die AS Livorno Calcio wurde im Jahre 1915 nach dem Zusammenschluss der Vereine SPES Livorno und Virtus als U.S. Livorno gegründet. 1920 wurde der Verein nach einer Niederlage gegen Inter Mailand (2:3) italienischer Vizemeister. Ein Jahr später schieden sie im Halbfinale gegen den Erzrivalen Pisa Calcio aus. 1929 war Livorno Gründungsmitglied der Serie A, wo er mit Unterbrechungen bis zum endgültigen Abstieg im Jahre 1949 spielte. Im Jahr 1933 zog die AS Livorno in das noch heute genutzte Stadion Stadio Armando Picchi um, das allerdings anfangs nach der Tochter von Benito Mussolini benannt wurde und "Stadio Edda Ciano Mussolini" hieß.

Heimspiel im Stadio Armando Picchi

Das beste Resultat jener Jahre war der zweite Platz in der Saison 1942/1943, hinter der später legendär gewordenen Mannschaft Grande Torino des AC Turin. 1949 stieg Livorno aus der Serie A ab. Kurz darauf folgte gar der Abstieg in die Serie C, wo der Klub von nun an viele Jahre - mit Unterbrechungen im Jahr 1955 und in den Jahren 1964 bis 1972 spielen - sollte.

1991 wurde Livorno die Lizenz entzogen, was zur Folge hatte das Livorno in der sechsten italienischen Liga einen Neuanfang starten musste. Der Verein stieg in den folgenden zwei Jahren schnell zweimal in Folge auf und erreichte die Serie C2. 1997 erfolgte der Aufstieg in die Serie C1 und die Übernahme durch Aldo Spinelli zwei Jahre später. Mit der Finanzkraft von Spinelli stieg man 2001 wieder in die Serie B auf.

Im Jahr 2003 kehrte Cristiano Lucarelli wieder in seine Heimatstadt zurück und führte Livorno mit seinen 29 Toren in 41 Spielen zum dritten Platz in der Serie B 2003/2004 und damit zum Aufstieg in die Serie A. Nach 55 Jahren war Livorno nun wieder erstklassig, was viele Experten zu dem vorschnellen Urteil, das Livorno sofort wieder absteigen würde, führte. Doch die Experten täuschten sich, auch wenn es ein paar Schwierigkeiten gab, erreichte Livorno einen respektablen neunten Tabellenplatz in der Saison 2004/2005. Die größte Überraschung war jedoch, dass man mit Cristiano Lucarelli, der 24 Treffer erzielte, den Torschützenkönig stellen konnte und damit Topstürmer wie Adriano oder Andrij Schewtschenko alt aussehen ließ.

In der Saison 2005/06 belegte man zur Winterpause den sechsten Platz. Dennoch wurde der Trainer von Livorno, Roberto Donadoni, von Klubpräsident Aldo Spinelli kritisiert, was Donadoni im Februar 2006 dazu veranlasste das Handtuch zu werfen. Er wurde durch Carlo Mazzone ersetzt, der Livorno geradeso - trotz sieben Niederlagen in Folge - zum neunten Platz führte. Durch den Fußball-Skandal in Italien 2005/06, bei dem die vor Livorno liegenden Vereine Juventus Turin, Lazio Rom und AC Florenz mit Punktabzug bestraft worden, rückte Livorno auf Platz sechs vor und qualifizierte sich damit erstmals für den UEFA-Pokal.

Neuer Trainer zur Saison 2006/2007 wurde Daniele Arrigoni. Im UEFA-Pokal 2006/07 erreichte man durch zwei Siege über Pasching die Gruppenphase, in der sich Livorno überraschend gegen den AJ Auxerre und Partizan Belgrad durchsetzten konnte. In der Zwischenrunde war allerdings gegen den späteren Finalisten Espanyol Barcelona Endstation.

In der Liga war Livorno hingegen nicht ganz so erfolgreich und hatte gegen den Abstieg zu kämpfen. Nach einer 0:4-Niederlage bei Udinese Calcio im März 2007 wurde Trainer Daniele Arrigoni, der bereits im Januar dieses Jahres entlassen worden war, aber auf Drängen Cristiano Lucarellis wieder eingestellt wurde, gefeuert. Dieser wurde durch Fernando Orsi, der bis dahin der Co-Trainer von Inter Mailand an der Seite von Roberto Mancini war, ersetzt. Sein Einstand war mit einem 4:1-Sieg über Catania Calcio sehr erfolgreich. Letztlich gelang es Orsi mit Livorno den 11. Platz zu erreichen und damit die Klasse zu halten.

Vor der Saison 2007/08 musste Livorno die beiden Leistungsträger, Morrone (FC Parma) und Lucarelli (Schachtar Donezk), abgeben. Als Ersatz für die abgewanderten Spieler kamen unter anderem Francesco Tavano, Diego Tristán, Giuliano Giannichedda und Vikash Dhorasoo, die sich bis auf Tavano als Fehleinkäufe herausstellten. So holte man in den ersten sieben Spielen nur zwei Punkte, was dazu führte, dass Trainer Orsi, entlassen und durch Giancarlo Camolese ersetzt wurde. Nachdem man unter Camolese die Abstiegsränge kurzzeitig verlassen konnte, folgte drei Spieltage vor Schluss der erneute Absturz auf den letzten Tabellenplatz und ein erneuter Trainerwechsel: Camolese wurde durch seinen Vorgänger Orsi ersetzt. Dieser konnte allerdings nichts mehr retten, so dass Livorno als Tabellenletzter in die Serie B abstieg.

Aktuelle Spieler

(Stand: Februar 2009)

Torhüter

Verteidiger

  • 02 - ITAITA Romano Perticone
  • 05 - ITAITA Emanuele Terranova
  • 08 - ITAITA Riccardo Bonetto
  • 17 - URUURU Leonardo Martín Migliónico
  • 46 - ITAITA Giuseppe Rizza
  • 66 - ITAITA Fabio Galante
  • 77 - ITAITA Alessandro Grandoni

Mittelfeldspieler

Stürmer

Ehemalige Spieler (Auswahl)

Erfolge

Vereinsrekorde

  • Höchste Siege: 4:1 AS Livorno - AS Roma in der Saison 1946/47 und AS Livorno - Catania Calcio in der Saison 2006/2007
  • Höchste Niederlage: 6:1 Juventus Turin - AS Livorno in der Saison 1947/48
  • Rekordspieler: Igor Protti mit 268 Einsätzen
  • Rekordtorschütze: Igor Protti mit 120 Toren

Fans

Eine historische Rivalität pflegen die Anhänger des Vereins mit denen des Klubs der Nachbarstadt Pisa (Pisa Calcio). Die Ultràs Livornos (Brigate Autonome Livornesi) sind dafür bekannt, bekennende Kommunisten und Antifaschisten zu sein, was auch auf die historische Arbeitertradition Livornos zurückzuführen ist. Aufgrund dieser Tatsache sind sie nicht gut auf Lazio Rom zu sprechen, dessen Fans den Ruf haben, politisch dem rechten/rechtsextremen Lager anzugehören. Bei Spielen zwischen Livorno und Lazio kommt es deshalb immer wieder zu schweren Auseinandersetzungen.

Triviales

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