Boudouani
Laurent Boudouani
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Daten
Geburtsname Laurent Boudouani
Kampfname(n) {{{ringname}}}
Gewichtsklasse Halbmittelgewicht
Nationalität Französisch
Geburtstag 29. Dezember 1966
Geburtsort Sallanches
Todestag
Todesort
Stil
Größe 1,80 m
Reichweite
Kampfstatistik
Kämpfe 42
Siege 38
K.-o.-Siege 32
Niederlagen 3
Unentschieden 1
Keine Wertung

Laurent Boudouani (* 29. Dezember 1966 in Sallanches, Haute-Savoie, Frankreich) ist ein ehemaliger französischer Boxer.

Amateur

Boudouani belegte bei der Juniorenweltmeisterschaft 1983 in Santo Domingo einen dritten Platz im Weltergewicht. Bei der Junioreneuropameisterschaft im folgenden Jahr in Tampere schied er jedoch schon frühzeitig aus dem Turnier aus. Von 1985 bis 1988 wurde er vier Mal in Folge französischer Meister. Bei der Weltmeisterschaft 1986 in Reno kam er nicht über das Viertelfinale hinaus und bei der Europameisterschaft 1987 in Turin verlor er schon im ersten Kampf. 1988 nahm Boudouani für Frankreich an den Olympischen Spielen in Seoul teil und gewann eine Silbermedaille, er verlor im Finale gegen den Kenianer Robert Wangila.

Profikarriere

Seine Profilaufbahn begann Boudouani 1989 im Halbmittelgewicht. Er galt als technisch beschlagen und schlagstark, aber auch als trainingsfaul. So unterlag er 1991 nach 15 Kämpfen einem Aufbaugegner vorzeitig.

Im November 1992 wurde er mit einem KO gegen Jean Claude Fontana Europameister, verlor den Titel aber in seiner dritten Titelverteidigung an seinen unbekannten Landsmann Bernard Razzano. Im Januar 1995 schlug er Javier Castillejo vorzeitig und gewann den Titel zurück. Er schlug den Spanier in einem Rückkampf ein zweites Mal souverän nach Punkten und gewann am 21. August 1996 auch den WBA-Weltmeistertitel durch einen KO in fünf Runden gegen Julio César Vásquez aus Argentinien. Den US-Amerikaner Carl Daniel konnte er nach Punkten schlagen, mit dem Panamaer Guillermo Jones hatte er allerdings große Probleme: er boxte einmal unentschieden und schlug ihn einmal nur umstritten. Den vierfachen Ex-Weltmeister Terry Norris siegte er dann wiederum vorzeitig. Im März 1999 verlor er den Titel an David Reid und beendete anschließend seine Karriere.

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