Bourger
Christophorus (1960er Jahre) (Bronze, 70 cm)

Helmut Bourger (* 13. Dezember 1929; † 26. September 1989) war ein deutscher Bildhauer.

Leben

Bourger studierte bei Prof. Ludwig Cauer in Bad Kreuznach. Anschließend ging er mit einem Stipendium an die Akademie der Schönen Künste in Rom und schloss sein Studium mit der höchst möglichen Bewertung ab. Die Stadt Rom verlieh ihm zusätzlich für seine Abschlussarbeit ein Diplom.

Nach dem Studium kam Bourger, inzwischen schon verheiratet und Vater dreier Kinder, in den Westerwald und arbeitete überwiegend für Kirchen in Deutschland, aber auch in Rotterdam (Holland), Västerås (Schweden), Oslo (Norwegen), Frankreich, Italien und anderen.

Neben vielen öffentlichen Auftraggebern wie Kirchen und Städte hatte Bourger auch private Aufträge. Deoclecio Redig de Campos, seinerzeit Generaldirektor der Museen des Vatikan, beauftragte Bourger, einen lebensgroßen Flötenspieler zu gestalten; dieser steht heute in Brasilien.

Im Jahr 1979 kam er mit dem Bildhauer Fred Gerz und dessen „Atelier Gerz für Gestaltungsarbeiten“ zusammen. Bis zu seinem Tod (1989) gestaltete er 5o verschiedene Motive für dessen Atelier; die Nachgüsse werden noch heute gern gekauft. Während dieser zehn Jahre gab Bourger hier Unterricht und brachte auch Fred Gerz zur Bildhauerei.

Bourger lebte in Höhr-Grenzhausen. Seine Werke werden noch heute gemeinsam mit den Arbeiten der Bildhauer Fred Gerz und Emil Cauer d.J. im In- und Ausland ausgestellt.

Literatur

  • Reinhard Müller-Mehlis: Helmut Bourger 1929-1989, Hirmer-Verlag, München 1998, ISBN 9783777481609 und ISBN 3-7774-8160-2


Weblinks


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