Brachypelma smithi
Brachypelma smithi
Mexikanische Rotknie-Vogelspinne

Mexikanische Rotknie-Vogelspinne

Systematik
Ordnung: Webspinnen (Araneae)
Unterordnung: Vogelspinnenartige (Mygalomorphae)
Familie: Vogelspinnen (Theraphosidae)
Unterfamilie: Theraphosinae
Gattung: Brachypelma
Art: Brachypelma smithi
Wissenschaftlicher Name
Brachypelma smithi
(F. O. P.-Cambridge 1897)
Verbreitung in Mexico

Die Mexikanische Rotknie-Vogelspinne (Brachypelma smithi) gehört zur Gattung Brachypelma, diese wiederum zur Familie der Vogelspinnen. Sie wurde durch Frederick Octavius Pickard-Cambridge im Jahre 1897 erstbeschrieben. Die Mexikanische Rotknie-Vogelspinne, manchmal auch nur Rotknie-Vogelspinne oder Smithi genannt, ist aufgrund ihrer vielen Auftritte in den Medien, vor allem in Hollywood-Filmen, die berühmteste Vogelspinne.

Inhaltsverzeichnis

Verbreitung

Diese Vogelspinne kommt in Mexiko vor. Dort findet man sie in regengrünen Trockenwäldern und Trockensavannen. Ihre Höhlen baut sie in Hängen oder unter Steinen. Ihr Verbreitungsgebiet liegt im Süd-Westen von Mexiko, am Fuße der Sierra Madre del Sur (Bundesstaat Guerrero). Es gibt auch noch eine zweite Population, im nördlicher gelegenen Bundesstaat Colima.

Durch ihre Auftritte in den Medien ist diese Art sehr bekannt geworden, so dass viele Menschen sie auch zu Hause halten wollen. Deshalb wurden in den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts sehr viele Tiere in der Natur gefangen und als Haustiere verkauft. Die meisten Halter wussten nichts über die Bedürfnisse des Tieres, so dass sehr viele Tiere starben. Der Bedarf stieg sehr schnell und bald waren viele Gegenden leer gefangen. Aus diesem Grund wurde sie im Jahre 1985 in den Anhang II des Washingtoner Artenschutz-Übereinkommens (WA) aufgenommen und war damit die erste Vogelspinnenart, die unter dieses Abkommen fiel. Besitzer dieser Tiere benötigen einen Herkunftsnachweis. Durch die Aufnahme in das Washingtoner Artenschutzabkommen sind Exporte aus ihrem Herkunftsland Mexiko reguliert.

Inzwischen gibt es genug Nachzuchten in Terrarien, so dass keine Wildfänge mehr nötig sind. Heute sind sie vor allem durch die Zerstörung ihres natürlichen Habitats bedroht.

Aussehen

Die Mexikanische Rotknie-Vogelspinne kann etwa vier bis acht Zentimeter groß werden. Vorderkörper (Prosoma) und Hinterkörper (Opisthosoma) sind deutlich voneinander getrennt. Am Vorderleib befinden sich die vier Laufbeinpaare, die Pedipalpen, die Beißklauen (Cheliceren) mit ihren Giftdrüsen und die acht Augen. Am Hinterleib sind die vier Spinnwarzen erkennbar. Auf der Unterseite befinden sich die Geschlechtsöffnung und vier Lungeneingänge.

Der Vorderkörper ist schwarz gefärbt und beige-farben umrandet. Die Beißklauen und die Beine sind ebenfalls schwarz. Das vierte Beinglied, vom Körper aus gesehen, das Knie, gab der Art ihren deutschen Namen, denn dieses ist orange-rot. Das vom Körper aus gesehen fünfte und sechste Beinglied (Schiene und Mittelfuß) haben am unteren Rand einen orange-roten Ring.

Der Hinterkörper ist schwarz, und hat ebenso wie die Beine längere orange und rötliche Haare. Hier sitzen auch die Brennhaare, die diese Spinnenart als „Bombardierspinne“ kennzeichnen.

Die Mexikanische Rotknie-Vogelspinne ist für Unkundige leicht mit Brachypelma annitha zu verwechseln. Im Gegensatz zu dieser sind bei Brachypelma smithi Knie und die Beinringe komplett gefärbt. Bei Brachypelma annitha dagegen gehen die Farbringe nicht komplett um das ganze Bein.

Verhalten

Die Vogelspinne hat ein sehr ruhiges Wesen, aber auch bei ihr bestätigen Ausnahmen die Regel. Da sie für ihre Gutmütigkeit bekannt ist, wurde sie auch in diversen Filmen, in denen es um angriffs-, und blutrünstige Spinnen geht, eingesetzt. Auch zur Bekämpfung von Arachnophobie (Spinnenangst) wird sie benutzt. In diversen Reportagen sieht man sie auf Händen oder anderen Körperteilen des Menschen herumlaufen. Deshalb sei hier erwähnt, dass sie kein Kuscheltier ist. Fühlt sich die Spinne angegriffen oder gereizt, streift sie mit den hinteren Laufbeinen die lose auf dem Hinterleib sitzenden Brennhaare ab und schleudert sie gegen den Angreifer (bombardieren). Diese Brennhaare verursachen einen starken Juckreiz auf der Haut und Entzündungen der Schleimhäute. Abgestreifte Brennhaare werden mit jeder Häutung ersetzt. Spinnen, die bereits Brennhaare abgestreift haben, sind an der so genannten „Glatze“ erkennbar. Dabei handelt es sich um die durch das Abstreifen entstandene kahle Stelle auf dem Hinterleib.

Wird die Spinne zu sehr bedrängt, kann sie auch zubeißen, was sehr schmerzhaft sein kann. Das Gift hat auf den Menschen jedoch keine große Wirkung und wird mit der Wirkung von Wespenstichen verglichen. Nach dem Biss kann die betroffene Stelle rot werden und zu einer örtlichen Entzündung führen.

Ernährung

Die Spinne überwältigt alles, was ihr in die Höhle und vor die Beißklauen läuft. Dies sind alle Arten von Insekten (Grillen, Heuschrecken), andere Spinnen (auch Artgenossen!), kleinen Echsen und bis zu einer bestimmten Größe auch Kleinsäuger (hauptsächlich Nagetiere). Hat das Tier seine Beute gefangen, wird oft ein „Fressteppich“ gewoben. Dabei wird das erbeutete Tier mit den Beißklauen und teilweise mit den Tastern festgehalten. Die Spinne dreht sich dann einigermaßen gleichmäßig im Kreis. Mit den am Hinterleib befindlichen Spinnwarzen wird immer wieder auf den Boden getippt. So wird die Spinnseide am Boden befestigt. Teilweise wird die Beute dann auf diesem Teppich abgelegt und auch etwas eingesponnen. Anschließend wird sie wieder aufgenommen und durch Einbringen von Verdauungsflüssigkeit verflüssigt und aufgesaugt. Die Funktion und der Zweck des Fressteppichs sind noch nicht eindeutig geklärt.

Fortpflanzung

Ein erwachsenes Weibchen

Nach seiner Erwachsenen-Häutung (Reifehäutung) geht das Männchen auf Brautschau. Dies ist für ihn mit die gefährlichste Zeit. Viele Männchen werden Opfer des Straßenverkehrs. Die Reifehäutung ist beim Männchen die letzte Häutung seines Lebens. Weibchen häuten sich auch weiterhin etwa jährlich. Nach der Reifehäutung hat das Männchen noch etwa ein bis zwei Jahre zu leben, wenn alles gut läuft. Findet das Männchen den Höhleneingang eines Weibchens, trommelt es mit den Tastern, um auf sich aufmerksam zu machen. Ist das Weibchen paarungswillig, wird es mit Trommeln antworten. Nach einer Weile wird das Weibchen aus der Höhle kommen. Das Männchen nähert sich trommelnd dem Weibchen. Oft richtet das Weibchen den Vorderkörper auf, um dem Männchen das Einhaken seiner Schienbeinhaken in ihre Beißklauen zu ermöglichen. Durch dieses Einhaken werden die Beißklauen des Weibchens blockiert, so dass sie nicht mehr zubeißen kann, und es ermöglicht dem Männchen das weitere Hochstemmen des Weibchens. Die Männchen sind in der Regel etwas bis deutlich kleiner als die Weibchen. Mit einem Taster beklopft das Männchen die Unterseite des Weibchens. Mit dem anderen Taster begattet er sie. Beide Taster werden abwechselnd eingeführt. Am Ende seiner Taster besitzt das Männchen artspezifische Begattungsorgane. Diese Begattungsorgane sind, bis auf den Paarungsakt, nach innen eingeklappt. Bevor ein Männchen ein Weibchen erfolgreich befruchten kann, muss er die Taster befüllen. Dazu wird zwischen zwei Gegenständen ein dichtes Netz gesponnen. Dann kriecht das Männchen rücklings unter das Netz und gibt aus seiner Geschlechtsöffnung, auf der Unterseite seines Hinterleibes, einen Spermatropfen ab. Die Geschlechtsöffnung befindet sich zwischen den vier Öffnungen der Buchlungen. Danach klettert das Männchen auf das Netz und nimmt mit Pumpbewegungen der Begattungsorgane die Samenflüssigkeit auf.

Nach der Begattung beklopft das Männchen die Unterseite des weiblichen Vorderkörpers noch ein wenig und sprintet dann sehr schnell weg, um nicht als Zwischenmahlzeit für das Weibchen zu enden.

Je länger die Reifehäutung des Männchens her ist, desto geringer ist die Fähigkeit des Männchens, artspezifisch zu trommeln. Dies führt in der Regel dann zum Tod des Männchens. Er wird vom Weibchen nicht mehr als Paarungspartner, sondern nur noch als Futterquelle erkannt.

Nach erfolgreicher Paarung baut das Weibchen nach etwa vier bis zwölf Wochen in der Wohnröhre einen Kokon. Der Kokon wird bewacht. Häutet sich das Weibchen zwischendurch, sind die Eier nicht befruchtet: Der Samenvorratsbehälter, in den das Männchen seine Samenflüssigkeit abgibt, wird beim Weibchen bei jeder Häutung mitgehäutet, so dass sie danach wieder als jungfräulich gilt.

Hat das Weibchen einen Kokon gebaut, sind je nach Alter und Ernährungszustand zwischen 300 bis 1000 Eier darin enthalten. Im Kokon durchlaufen die Jungtiere zwei Entwicklungsstufen vom Ei zur Prälarve und dann zur Larve. Teilweise noch vor dem Öffnen des Kokons durch das Muttertier, nach etwa acht bis elf Wochen, häuten sich die Jungtiere im Kokon zu Nymphen. Die Nymphen sind nach dem Verlassen des Kokons auf sich allein gestellt und verlassen die mütterliche Behausung.

Es dauert je nach Nahrungsangebot etwa fünf bis zehn Jahre, bis die Jungtiere geschlechtsreif sind. Dabei durchlaufen sie etwa zehn Häutungen. Die Jungtiere verlassen als unscheinbare Spinnen den Kokon. Vorderleib, Beine, Taster und Beißklauen sind hellbraun gefärbt. Der Hinterleib ist dunkelbraun bis schwarz. Ab etwa der dritten Häutung färben sich die Jungtiere langsam, mit jeder Häutung, zur schönen erwachsenen Färbung um. Auch die Jungspinnen besitzen bereits Brennhaare auf dem Hinterleib.


Haltung als Heimtier

Die Mexikanische Rotknie-Vogelspinne kann auch als Heimtier gehalten werden. Sie hat ein schönes Aussehen und ist sehr gutmütig. Bevor sie zubeißt, schleudert sie einem ihre locker auf dem Hinterleib sitzenden Haare entgegen (Bombardieren). Sie ist ein geduldiger Pflegling, der leichte Fehler in der Haltung nicht gleich übel nimmt. Vor Anschaffung sollte aber bedacht werden, dass Weibchen 30 Jahre alt werden können. Vogelspinnen sind und bleiben Wildtiere, sie sind nicht zähmbar, auch wenn es Nachzuchten aus dem heimischen Terrarium sind.

Unterbringung

Gehalten werden kann ein ausgewachsenes Tier in einem Terrarium von mindestens 30 cm Kantenlänge. Um der Spinne das Graben zu ermöglichen, zum Beispiel um eine Wohnhöhle anzulegen, sollten mindestens zehn Zentimeter Bodengrund vorhanden sein. Dieser kann z. B. aus handelsüblicher Blumenerde, spezieller Terrarienerde oder Lehmerde (ggf. mit Sand vermischt) bestehen. Letztere ist bei der richtigen Mischung besonders gut geeignet, da die Spinne darin eine stabile Röhre graben kann. Zudem bevorzugen die meisten bodenbewohnenden Vogelspinnen einen festen Bodengrund – verwendet man weichen Bodengrund, sitzen die Tiere oft auf festen Einrichtungsgegenständen, wandern unruhig umher oder hängen seitlich an der Glasscheibe.

Der Bodengrund sollte trocken sein und einmal wöchentlich in einem Eck leicht angefeuchtet werden. Je nach Luftfeuchtigkeit innerhalb der Röhre, kann man eine Trinkschale anbieten – ist aber nicht zwingend erforderlich. Die Trinkschale sollte dann der Größe der Spinne angepasst sein, so dass keine Gefahr besteht, dass die Spinne womöglich hineinfällt und nicht mehr herauskommt. Als Unterschlupf kann man ein Stück einer (halben) Korkröhre anbieten. Dieses sollte in der Größe so gewählt werden, dass die Spinne beim normalen Sitzen beide Seiten mit den Laufbeinen berühren kann. Ist die Korkunterkunft zu groß, wird sie oft nicht angenommen. Alternativ kann man auch einen halben Tonblumentopf verwenden, bei dem man den Boden ausgeschlagen und alle scharfen Kanten gebrochen hat. Oder auch ein Stück eines Abflussrohres. Gestaltet man eine Wohnröhre aus Steinen oder Steinplatten, ist darauf zu achten, dass diese stabil verbaut sind und nicht untergraben oder aus anderen Gründen zusammenfallen können. Bei ausreichend hohem Bodengrund, werden derartige künstliche Höhlen oft nur als Start des Baues verwendet und die Tiere graben sich eine tiefe Höhle in den Bodengrund.

Für das menschliche Schönheitsempfinden kann man noch Pflanzen in das Terrarium pflanzen. Diese Pflanzen dürfen keine spitzen Teile haben, wie zum Beispiel Stacheln und Dornen, da sich die Spinne daran den empfindlichen Hinterleib verletzen kann. Sie mag es eher trocken, aus diesem Grund eignen sich künstliche Pflanzen am besten oder welche, die mit eigenem Topf eingesetzt werden können. Jungtiere können in kleineren Behältern/ Terrarien gehalten werden. Sie stellen dieselben Anforderungen wie die erwachsenen Tiere, reagieren aber auf Haltungsfehler, wie etwa zu feucht oder zu warm, empfindlicher.

Eine UV-Beleuchtung ist für die Heimhaltung nicht notwendig. Die Tiere kommen im natürlichen Habitat erst abends und nachts aus ihrer Wohnröhre. Eine handelsübliche Leuchtstoffröhre oder anderweitige Lampe genügen.

Tagsüber sollte eine Temperatur von etwa 24–28 °C, nachts etwa 20–24 °C, erreicht werden. Die Temperatur sollte nachts nicht unter 20 °C fallen. Werden Heizkabel verwendet, dürfen diese nicht direkt unter dem Terrarium angebracht sein. Wird es dem Tier zu warm, versucht es durch Einbuddeln in den Erdboden dieser Wärme zu entkommen. Sie kommt aber nur in immer wärmere Erdschichten, dies kann zum Hitzetod und Austrocknen führen. Heizkabel können an der Rückseite entlangführen oder es wird durch die Beleuchtung indirekt geheizt.

Ernährung

Die Ernährung im Terrarium ist heutzutage einfach. Im Fachhandel sind Grillen und Heuschrecken erhältlich. Die Tiere müssen vor dem Verfüttern nicht mit Mineral- oder Vitaminpulver bestreut werden. Ausgewachsenen Tieren kann man auch frische nestjunge Mäuse anbieten.

Zucht

Möchte man diese schönen Tiere auch verpaaren, sollte auf genügend Platz als Fluchtmöglichkeit für das Männchen geachtet werden. Das Männchen sollte zum stark angefütterten Weibchen gesetzt werden. Die Paarung verläuft im Terrarium nach demselben Schema wie in der Natur. Hier kann man mittels einer Pinzette das Männchen aber notfalls vor dem Weibchen retten.

Hat man erfolgreich verpaart und das Weibchen einen Kokon gebaut, bereitet die Aufzucht der bis zu 1000 Jungtiere in der Regel keine Probleme, die Jungspinnen wachsen im Verhältnis zu anderen Vogelspinnen allerdings sehr langsam. Tiere sollten nur mit Herkunftsnachweis abgegeben werden, da der neue Besitzer die Herkunft seiner Tiere jederzeit nachweisen können muss. Werden die Tiere außerhalb der EU abgegeben, muss eine Bescheinigung nach dem Washingtoner Artenschutz-Übereinkommen (CITES) beantragt werden.

Wissenschaftliche Beschreibung

Die Erstbeschreibung erfolgte 1897 durch F. O. P.-Cambridge unter dem Namen Eurypelma smithi anhand zweier Weibchen aus Dos Arroyos in Guerrero. Er benannte das Tier nach H. H. Smith. Den heutigen Namen erhielt die Spinne 1903 durch Reginald Innes Pocock.

Literatur

  • Picard-Cambridge, Frederick O.: Arachnida. Araneidea and Opiliones. Volume II. [London : Pub. for the editors by R. H. Porter]: 1897–1905 [1]
  • Pocock, R.I. (1903): On Some Genera and Species of South American Aviculariidae. In: Ann. Mag. Nat. Hist., Ser.7, vol.Xl, S. 81–115
  • Locht, A., Yáñez, M. & Vãzquez, I. (1999): Distribution and natural history of mexican species of Brachypelma and Brachypelmides (Theraphosidae, Theraphosinae) with morphological evidence for their synonymy, in: The Journal of Arachnology 27: 196–200.
  • Peter Klaas (2003): Vogelspinnen: Herkunft, Pflege, Arten, Eugen Ulmer Verlag, Stuttgart, ISBN 3-800-13696-1
  • Striffler, B. & Graminske, A. (2003): Brachypelma – die bunten Vogelspinnen Mexikos, DRACO 4(16): 52–61.
  • Boris Striffler (2004): Die Rotknievogelspinne, Natur und Tier-Verlag, Münster, ISBN 3-937-28510-5

Weblinks


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