Brad Norton
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Brad Norton
Personenbezogene Informationen
Geburtsdatum 13. Februar 1975
Geburtsort Cambridge, Massachusetts, USA
Größe 196 cm
Gewicht 110 kg
Spielerbezogene Informationen
Position Verteidiger/Linker Flügel
Schusshand Links
Draftbezogene Informationen
NHL Entry Draft 1993, 9. Runde, 215. Position
Edmonton Oilers
Spielerkarriere
1994–1998 University of Massachusetts Amherst
1998 Detroit Vipers
1998–2001 Hamilton Bulldogs
2001–2002 Florida Panthers
2002–2004 Los Angeles Kings
2004 Washington Capitals
2005–2006 Jokerit Helsinki
2006 Binghamton Senators
2006–2007 Grand Rapids Griffins
2007–2008 San Jose Sharks

Bradley Joseph Norton (* 13. Februar 1975 in Cambridge, Massachusetts) ist ein ehemaliger US-amerikanischer Eishockeyspieler, der in seiner aktiven Zeit zwischen 1998 und 2008 unter anderem für die Florida Panthers, Los Angeles Kings und Washington Capitals in der National Hockey League spielte. Sein Bruder Jeff Norton war ebenfalls professioneller Eishockeyspieler.

Inhaltsverzeichnis

Karriere

Norton wurde im NHL Entry Draft 1993 von den Edmonton Oilers in der neunten Runde an Position 215 ausgewählt, als er für die Cushing Academy spielte. Im Sommer 1994 ging er an die University of Massachusetts Amherst, die mit ihrer Universitätsmannschaft am Ligabetrieb der National Collegiate Athletic Association teilnahm.

Am Ende der Saison 1997/98, nachdem er seine Ausbildung abgeschlossen hatte, wechselte er in die International Hockey League zu den Detroit Vipers, wo er seinen ersten Profivertrag erhielt. Die Vipers zogen bis ins Finale des Turner Cup ein, konnten ihren im Vorjahr gewonnenen Titel jedoch nicht verteidigen. Zum Start der Spielzeit 1998/99 wurde er in das Farmteam der Edmonton Oilers, den Hamilton Bulldogs in der American Hockey League, aufgenommen und spielte dort drei Jahre. Allerdings kam er nie für die Oilers in der NHL zum Einsatz. Vor der Saison 2001/02 nahmen ihn die Florida Panthers unter Vertrag und er absolvierte in diesem Spieljahr seine ersten 22 Spiele in der NHL, den Großteil der Saison verbrachte er aber in der AHL bei den Hershey Bears. Als sein Vertrag nicht verlängert wurde, erhielt er einen Probevertrag bei den Los Angeles Kings. Norton spielte daraufhin 53 NHL-Spiele in der Saison 2002/03. Auch in der folgenden Spielzeit absolvierte er noch einige Spiele für Los Angeles, die ihn allerdings nicht halten wollten. Die Washington Capitals nahmen ihn schließlich im März 2004 in ihr Team auf.

Während die NHL-Saison 2004/05 wegen des Lockout ausfiel, pausierte Norton. Im Herbst 2005 wurde er ins Trainingscamp der Los Angeles Kings eingeladen, konnte sich aber nicht für einen Vertrag empfehlen. Daraufhin wechselte er nach Europa und lief für Jokerit Helsinki in der finnischen SM-liiga auf. Im Dezember 2005 verließ er Finnland allerdings wieder und bekam einen Vertrag in der AHL bei den Binghamton Senators, dem Farmteam der Ottawa Senators. Neben zahlreichen Einsätzen in Binghamton, bestritt er auch sieben Partien für Ottawa in der NHL. Nach der Saison war er wieder ohne Vertrag, aber die Detroit Red Wings sicherten sich die Dienste des Free Agents. Norton begann die Saison 2006/07 im NHL-Team der Red Wings, verletzte sich dann aber an der Schulter und stand in der Folge im Kader des Farmteams Grand Rapids Griffins in der AHL. Zur Saison 2007/08 nahmen ihn die San Jose Sharks für ein Jahr unter Vertrag. Aufgrund einer langwierigen Rückenverletzung verweilte der US-Amerikaner die gesamte Spielzeit auf der Verletztenliste und kam zu keinem einzigen Einsatz. Sein Vertrag wurde daraufhin nicht verlängert.

Norton gilt als Enforcer und lässt gerne in Spielen die Fäuste fliegen. Als Zwei-Wege-Spieler, der sowohl im Angriff auf dem Flügel als auch in der Verteidigung einsetzbar ist, hat er in der AHL bis zum Sommer 2007 zwar 263 Spiele absolviert, aber nur 63 Punkte gesammelt, 618 Strafminuten sind hingegen ein Spitzenwert.

Erfolge und Auszeichnungen

Karrierestatistik

Reguläre Saison Playoffs
Saison Team Liga GP G A Pts PIM GP G A Pts PIM
1994–95 University of Massachusetts Amherst NCAA 30 0 6 6 89
1995–96 University of Massachusetts Amherst NCAA 34 4 12 16 99
1996–97 University of Massachusetts Amherst NCAA 35 2 16 18 88
1997–98 University of Massachusetts Amherst NCAA 20 2 13 15 28
Detroit Vipers IHL 33 1 4 5 56 22 0 2 2 87
1998–99 Hamilton Bulldogs AHL 58 1 8 9 134 11 0 1 1 6
1999–00 Hamilton Bulldogs AHL 40 5 12 17 104 10 1 4 5 26
2000–01 Hamilton Bulldogs AHL 46 3 15 18 114
2001–02 Hershey Bears AHL 40 0 10 10 62 2 0 0 0 6
Florida Panthers NHL 22 0 2 2 45
2002–03 Los Angeles Kings NHL 53 3 3 6 97
2003–04 Los Angeles Kings NHL 20 0 1 1 77
Washington Capitals NHL 16 0 1 1 17
2004–05 ohne Team wegen NHL-Lockout
2005–06 Jokerit Helsinki FNL 20 2 2 4 91
Binghamton Senators AHL 36 0 4 4 102
Ottawa Senators NHL 7 0 0 0 31
2006–07 Detroit Red Wings NHL 6 0 1 1 20
Grand Rapids Griffins AHL 43 1 4 5 102 7 1 2 3 24
2007–08 nicht gespielt wegen Verletzung
NCAA gesamt 119 8 47 55 304
IHL gesamt 33 1 4 5 56 22 0 2 2 87
AHL gesamt 263 10 53 63 618 30 2 7 9 62
FNL gesamt 20 2 2 4 91
NHL gesamt 124 3 8 11 287

(Legende zur Spielerstatistik: Sp oder GP = Spiele insgesamt; T oder G = erzielte Tore; V oder A = erzielte Assists; Pkt oder Pts = erzielte Scorerpunkte; SM oder PIM = Strafminuten; +/− = Plus/Minus-Bilanz)

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