Bradford DeLong
DeLong in seinem Büro im Dezember 2007.

James Bradford DeLong (* 24. Juni 1960 in Boston), eher bekannt als Brad DeLong, ist ein US-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler an der University of California, Berkeley und ehemaliger, stellvertretender Secretary of the Treasury (dt.: Generalsekretär des Schatzamtes) des Finanzministeriums der Vereinigten Staaten.

Inhaltsverzeichnis

Leben

DeLong lebt in Lafayette, einer Vorstadt von Berkeley und ist mit Ann Marie Marciarille verheiratet[1]. Vor seinem Wechsel an die University of California lehrte er in Bosten an der Boston University, in Cambridge an der Harvard University und am Massachusetts Institute of Technology. Seinen Doktortitel in Philosophie erhielt er im Jahre 1987 an der Harvard University.

Arbeit

politisch

DeLong ist Visiting Scholar an der Federal Reserve Bank of San Francisco und Mitglied der National Bureau of Economic Research, einer Forschungsorganisation, die sich auf die amerikanische Wirtschaft spezialisiert hat.[2]

Als ein Beamter im Finanzministerium unter Clintons Regierung arbeitete er am Budget für das Jahr 1993 mit. Des Weiteren beteiligte er sich an der Uruguay-Runde, einer im Rahmen des GATT durchgeführten Welthandelsrunde, am Nordamerikanischen Freihandelsabkommen, am erfolglosen Reformversuch des Gesundheitswesens sowie an anderen politischen Aufgabenstellungen. DeLong gilt sowohl als neoliberal in Bezug auf Fragen des Freihandels, als auch als liberal im übergeordneten amerikanischen Kontext.

medial

DeLong ist Mitherausgeber der Economists' Voice[3] und des Wirtschaftsmagazines Journal of Economic Perspectives. Des Weiteren ist er Autor der 2. Auflage des Lehrbuches Macroeconomics, einer wissenschaftlichen Abhandlung über die Makroökonomie, die er zusammen mit Martha Olney herausbrachte. Außerdem schreibt er monatliche syndizierte op-ed Kolumnisten für Project Syndicate, einer internationalen Vereinigung von 367 Zeitungen in 140 Ländern. Er betreibt oder beteiligt sich an Weblogs wie Brad DeLong's Semi-Daily Journal[4], Shrillblog[5] und Egregious Moderation[6]. Dort befasst er sich mit politischen, wirtschaftlichen und technischen Problemen seiner Kritik an seiner Berichterstattung in den Massenmedien.

Veröffentlichungen

Zu seinen wichtigsten Veröffentlichungen auf seiner akademischen Laufbahn zählen:

Weblinks

Einzelnachweise

  1. [1] (englisch)
  2. Kurze Biographie über J.B. DeLong (englisch)
  3. Economists' Voice (englisch) ISBN 0231143648
  4. http://delong.typepad.com
  5. http://shrillblog.blogspot.com
  6. http://delong.typepad.com/egregious_moderation

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