Brainkofen
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Iggingen
Iggingen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Iggingen hervorgehoben
48.8330555555569.8777777777778464Koordinaten: 48° 50′ N, 9° 53′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Stuttgart
Landkreis: Ostalbkreis
Höhe: 464 m ü. NN
Fläche: 11,44 km²
Einwohner: 2592 (31. Dez. 2007)[1]
Bevölkerungsdichte: 227 Einwohner je km²
Postleitzahl: 73574
Vorwahl: 07175
Kfz-Kennzeichen: AA
Gemeindeschlüssel: 08 1 36 034
Adresse der Gemeindeverwaltung: Marktplatz 6
73574 Iggingen
Webpräsenz:
Bürgermeister: Klemens Stöckle

Iggingen ist eine Gemeinde in Baden-Württemberg und gehört zum Ostalbkreis. Die Gemeinde zählt sowohl zur Region Ostwürttemberg, als auch zur Randzone der Metropolregion Stuttgart.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Iggingen liegt auf einem Höhenrücken zwischen den Flüssen Rems und Lein etwa 10 km von Schwäbisch Gmünd entfernt.

Nachbargemeinden

Die Gemeinde grenzt im Norden an Täferrot, Leinzell und Göggingen, im Osten an Heuchlingen und Böbingen an der Rems, und im Süden und Westen an die Stadt Schwäbisch Gmünd.

Gemeindegliederung

Zur Gemeinde Iggingen gehören das Dorf Iggingen, die Weiler Brainkofen und Schönhardt und das Haus Schafhäusle sowie die abgegangenen Ortschaften Airlighofen und Edelweiler.[2]

Geschichte

Auf der Gemarkung Brainkofen wurde ein Faustkeil gefunden, dessen Alter mit etwa 100.000 Jahren bestimmt wurde. Auch eiszeitliche Jäger haben in der Zeit von 18.000 bis 4000 v. Chr. Spuren hinterlassen, ebenso wie die Kelten.

Iggingen wurde bereits im Jahre 855[3] erstmals unter dem Namen Ucchinga im Lorscher Codex urkundlich erwähnt. Aus dem Jahr 1274 ist die Schreibweise Uggingen bekannt. Von 1275 bis zum Beginn des 16. Jahrhunderts führten die Herren von Iggingen das Dorf. Das Geschlecht der Herren von Iggingen starb aus, nachdem Junker Hans zu Uckingen gestorben war, da seine Nachkommen nicht mehr als adlig galten. Iggingen fiel an Schwäbisch Gmünd und wurde erstes Reichsdorf. Der Ort gehörte zum Landkreis Schwäbisch Gmünd und ging durch die Kreisreform 1973 mit diesem im Ostalbkreis auf.

Religionen

Iggingen ist vorwiegend römisch-katholisch geprägt. Einzige Kirche im Ort ist die St.-Martinus-Kirche, die wenigen evangelischen Gläubigen werden von der Kirchengemeinde Täferrot aus geistlich versorgt.

Einwohnerentwicklung

  • 1939: 952
  • 1961: 1.412
  • 1987: 1.959
  • 1997: 2.385
  • 2006: 2.586

Ortsteile

Schönhardt

Erstmals 1278 wurde Schönhardt erwähnt. Es ist auch heute noch landwirtschaftlich geprägt.

Brainkofen

Als letzter Ortsteil wurde Brainkofen 1288 das erste Mal in einer Urkunde erwähnt.

Politik

Die Gemeinde ist Mitglied des Gemeindeverwaltungsverbands Leintal-Frickenhofer Höhe mit Sitz in Leinzell.

Wappen

Blasonierung: Das Gemeindewappen besteht aus einer silbernen (links oben) und einer blauen Fläche (rechts unten). In der silbernen Fläche ist ein roter Löwe zu sehen.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Die Bundesstraße 29 (WaiblingenNördlingen) verbindet Iggingen mit dem überregionalen Straßennetz.

Bildung

In Iggingen gibt es lediglich eine Grundschule. Daneben gibt es einen kommunalen und einen römisch-katholischen Kindergarten. Die nächstgelegene Hauptschule ist die Gemeindeverbandsschule in Leinzell. Auch die nächstgelegene Realschule findet sich in Leinzell. Weiterführende Schulen befinden sich in Schwäbisch Gmünd und Heubach.

Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg: Bevölkerungsstand
  2. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band IV: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverbände Franken und Ostwürttemberg. Kohlhammer, Stuttgart 1980, ISBN 3-17-005708-1. S. 744–745
  3. Quelle:www.iggingen.de unter „chronik“

Weblinks


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