Brand (Vorarlberg)
Brand
Wappen von Brand
Brand (Vorarlberg) (Österreich)
Brand (Vorarlberg)
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Vorarlberg
Politischer Bezirk: Bludenz
Kfz-Kennzeichen: BZ
Fläche: 40,19 km²
Koordinaten: 47° 6′ N, 9° 44′ O47.1038888888899.73777777777781036Koordinaten: 47° 6′ 14″ N, 9° 44′ 16″ O
Höhe: 1.036 m ü. A.
Einwohner: 675 (30. Sep. 2011)
Bevölkerungsdichte: 16,8 Einw. pro km²
Postleitzahl: 6708
Vorwahl: 05559
Gemeindekennziffer: 8 01 05
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Brand 230
6708 Brand
Website: www.brand.at
Politik
Bürgermeister: Erich Schedler
Gemeindevertretung: (2010)
(12 Mitglieder)
6 Freie Wählerliste Brand, 4 Mitanand für Brand, 2 Einfach Brandner
Lage der Gemeinde Brand im Bezirk Bludenz
Bartholomäberg Blons Bludenz Bludesch Brand Bürs Bürserberg Dalaas Fontanella Gaschurn Innerbraz Klösterle Lech Lorüns Ludesch Nenzing Nüziders Raggal Sankt Anton im Montafon Sankt Gallenkirch Sankt Gerold Schruns Silbertal Sonntag Stallehr Thüringen Thüringerberg Tschagguns Vandans VorarlbergLage der Gemeinde Brand (Vorarlberg) im Bezirk Bludenz (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Winterlicher Blick auf Brand
Winterlicher Blick auf Brand
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Der Tourismusort Brand ist eine Gemeinde in Österreich in Vorarlberg im Bezirk Bludenz mit 675 Einwohnern (Stand 30. September 2011).

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Brand liegt im Brandnertal, das zum österreichischen Rätikon gehört, auf 1.037 Metern Höhe an der Alvier. 28,7 Prozent der Fläche sind bewaldet, 20,6 Prozent der Fläche alpin. Es existieren keine weiteren Katastralgemeinden in Brand.

Geschichte

Am Weg nach Brand (Ölgemälde von Jakob Jehly, 1885)

Im 14. Jahrhundert kam es zur Ansiedlung von zwölf Walserfamilien in dem vorher schon von Nenzing aus zur Almwirtschaft genutzten Hochtal. 1347 wurde der Ort das erste Mal urkundlich erwähnt. Anfangs war Brand der Gemeinde Bürs angegliedert und musste einmal jährlich einen Pachtzins abführen. Erst ab 1727 gab es eine eigene Pfarrei in Brand, in der damals etwa 200 Menschen lebten.

Die Habsburger regierten die Orte in Vorarlberg wechselnd von Tirol und vom vorderösterreichischen Freiburg im Breisgau aus. Von 1805 bis 1814 gehörte der Ort zu Bayern, dann wieder zu Österreich.

Seit Mitte des 19. Jahrhunderts kam im Ort zunehmend Tourismus auf. Von 1951 an wurden diverse Bergbahnen und Skilifte errichtet – zuletzt 2010 die Palüdbahn als Ersatz für die alte Sesselbahn in Form einer Umlaufbahn.

Volkszählung Einwohner
1971 583
1981 644
1991 646
2002 853

Am 31. Dezember 2002 hatte die Gemeinde 853 Einwohner und der Ausländeranteil lag 2002 bei 25,8 Prozent.

Politik

Die Gemeindevertretung besteht aus 12 Mitgliedern. Bürgermeister ist Erich Schedler von der Freien Wählerliste Brand. Er wurde in der Direktwahl mit 70,76 Prozent der Stimmen als einziger zur Wahl stehender Kandidat gewählt.

Die Gemeindeeinnahmen aus Steuern und sonstigen Abgaben lagen 2001 bei 1.158.209 €, die gemeindlichen Ausgaben bei 1.892.196 €. Der Schuldenstand betrug 2001 2.934.353 €.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Wappen

Beschreibung: In Silber und Rot durch linksschrägen fünffachen Flammenschnitt geteilt.

Wirtschaft und Infrastruktur

Am Ort gab es im Jahr 2003 27 Betriebe der gewerblichen Wirtschaft mit 291 Beschäftigten und 24 Lehrlingen. Lohnsteuerpflichtige Erwerbstätige gab es 388. Tourismus und Fremdenverkehr sind wichtig. Im Tourismusjahr 2001/2002 gab es insgesamt 212.248 Übernachtungen.

Das Skigebiet des Ortes erhielt vor wenigen Jahren durch den Zusammenschluss mit dem Skigebiet der Nachbargemeinde Bürserberg eine erhebliche Aufwertung. Für den Sommertourismus ist vor allem der Lünersee talaufwärts interessant.

Bildung

In Brand gibt es einen Kindergarten und (Stand Januar 2003) 38 Schüler.

Berühmte Persönlichkeiten

  • Richard Schallert (* 1964 in Brand in Vorarlberg), ehemaliger österreichischer Skispringer und Skisprungtrainer

Weblinks

 Commons: Brand (Vorarlberg) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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