Brassica oleracea convar. capitata var. sabauda
 

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Wirsingkohl

Wirsing, auch Wirsingkohl (Brassica oleracea L. convar. capitata (L.) Alef. var. sabauda L.) (über lombardisch verza von lateinisch viridia, „grüne Gewächse“), auch Wirsching, Wärsching, Welschkraut/-kohl, Börschkohl, Savoyer Kohl, schweizerisch Wirz und in Österreich einfach nur Kohl genannt, ist eine Kulturvarietät des Gemüsekohls mit kraus gewellten, locker gefügten, gelbgrünen bis dunkelgrünen Blättern und rundem bis spitzem Kopf. Er ist eng mit Weiß- und Rotkohl verwandt. Wirsing stammt aus dem Mittelmeerraum. In Deutschland wird er seit dem 18. Jahrhundert angebaut und ist heute in allen Erdteilen verbreitet.

Wirsing ist in der Küche sehr vielseitig verwendbar, da seine Blätter zarter sind als die der meisten anderen Kohlsorten. Die inneren, hellen Blätter sind schon nach kurzer Zeit gar und können als Gemüsebeilage verwendet werden. Andere Zubereitungen sind gefüllter Wirsing oder Eintöpfe. Die größeren Blätter eignen sich besonders gut für Kohlrouladen.

Wirsing ist das ganze Jahr über erhältlich, zuerst als milderer Frühwirsing, später als Herbst- oder Dauerwirsing, der einen fester geschlossenen Kopf hat und ein ausgeprägteres Kohlaroma besitzt. Die Jahresernte in Deutschland beträgt etwa 50.000 Tonnen.

Inhaltsstoffe

Wirsingkohl hat 31 Kilokalorien pro 100 g, enthält wie alle Kohlsorten reichlich Senfölglykoside, besonders viel Chlorophyll, doppelt so viel Eiweiß, Fette, auch Eisen und Phosphor wie Weiß- und Rotkohl, ferner Vitamin A, mehrere B-Vitamine. Roh deckt er mit 100 g den Tagesbedarf an Vitamin C.


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