Braunrath

Helga Braunrath (* 29. August 1944, geborene Jakwerth, in Loipersbach im Burgenland) ist eine ehemalige, österreichische BHS-Professorin und Politikerin (ÖVP). Braunrath war von 1991 bis 2005 Abgeordnete zum Burgenländischen Landtag.

Ausbildung und Beruf

Braunrath wurde als Tochter des Zollwachebeamten Eduard Jakwerth aus Langenzersdorf geboren. Sie besuchte die Volks- und Hauptschule in Langenzersdorf und im Anschluss die Handelsakademie III in Wien-Josefstadt. Nach dem Abschluss der Schule mit der Matura 1962 studierte Braunrath an der Hochschule für Welthandel und erwarb 1966 den akademischen Grad Dkfm.. Sie war danach zwei Jahre in einer Bank tätig und wurde 1970 Lehrerin an der Landesberufsschule Eisenstadt. Seit 1970 ist Braunrath BHS-Professorin an der Handelsakademie Eisenstadt.

Politik

Braunrath war ab 1975 im ÖAAB tätig und engagierte sich in der Stadt-, Bezirks- und Landesleitung. 1983 wurde sie zur ÖAAB-Landesobmann-Stellvertreterin gewählt, ab 1984 gehörte sie dem Landesvorstand der Gewerkschaft öffentlicher Dienst an. Ab 1991 war Braunrath zudem Mitglied der Bundesparteileitung des ÖAAB.

1987 zog Braunrath als Gemeinderätin in den Gemeinderat der Stadt Eisenstadt ein. Sie war zwischen 1989 und 1992 ÖVP-Fraktionsvorsitzende und ab 1992 Mitglied des Eisenstädter Stadtsenats. Innerparteilich war sie zudem zwischen 1988 und 1992 Landesparteiobmann-Stellvertreterin. Ab 2000 war Braunrath geschäftsführende Bezirksvorsitzende der ÖVP-Eisenstadt. Braunrath vertrat die ÖVP zwischen dem 18. Juli 1991 und dem 16. Mai 2004 im Landtag.

Literatur

  • Johann Kriegler: Politisches Handbuch des Burgenlandes. II. Teil (1945–1995). Eisenstadt 1996
  • Johann Kriegler: Politisches Handbuch des Burgenlandes. III. Teil (1996–2001). Eisenstadt 2001

Wikimedia Foundation.

Schlagen Sie auch in anderen Wörterbüchern nach:

  • Helga Braunrath — (* 29. August 1944, geborene Jakwerth, in Loipersbach im Burgenland) ist eine ehemalige, österreichische BHS Professorin und Politikerin (ÖVP). Braunrath war von 1991 bis 2005 Abgeordnete zum Burgenländischen Landtag. Ausbildung und Beruf… …   Deutsch Wikipedia

  • Liste der Abgeordneten zum Burgenländischen Landtag (XVI. Gesetzgebungsperiode) — Diese Liste der Abgeordneten zum Burgenländischen Landtag listet alle Mitglieder des Burgenländischen Landtags in der XVI. Gesetzgebungsperiode auf. Die Gesetzgebungsperiode wurde am 18. Juli 1991 mit der Angelobung der Abgeordneten und der Wahl… …   Deutsch Wikipedia

  • Liste der Biografien/Bra — Biografien: A B C D E F G H I J K L M N O P Q …   Deutsch Wikipedia

  • Liste der Persönlichkeiten der Stadt Eisenstadt — Die Liste der Persönlichkeiten der Stadt Eisenstadt umfasst relevante Persönlichkeiten der Geschichte und Zeitgeschichte, die einen klaren biografischen Bezug zur burgenländischen Landeshauptstadt Eisenstadt (ungarisch: Kismarton, kroatisch:… …   Deutsch Wikipedia

  • Liste der Abgeordneten zum Burgenländischen Landtag (XVII. Gesetzgebungsperiode) — Diese Liste der Abgeordneten zum Burgenländischen Landtag listet alle Mitglieder des Burgenländischen Landtags in der XVII. Gesetzgebungsperiode auf. Die Gesetzgebungsperiode wurde am 27. Juni 1996 mit der Angelobung der Abgeordneten und der Wahl …   Deutsch Wikipedia

  • Liste der Abgeordneten zum Burgenländischen Landtag (XVIII. Gesetzgebungsperiode) — Diese Liste der Abgeordneten zum Burgenländischen Landtag listet alle Mitglieder des Burgenländischen Landtags in der XVIII. Legislaturperiode auf. Die Legislaturperiode begann am 28. Dezember 2000 und endete am 24. Oktober 2005. Nach der… …   Deutsch Wikipedia

  • Vienna Business School — Die Vienna Businnes School ist eine Bezeichnung für Bildungseinrichtungen mit wirtschaftlichem Schwerpunkt, die vom Fonds der Wiener Kaufmannschaft in Wien und Mödling betrieben werden. Inhaltsverzeichnis 1 Übersicht 2 Geschichte 3 Prominente… …   Deutsch Wikipedia

Share the article and excerpts

Direct link
Do a right-click on the link above
and select “Copy Link”