Braunschweig-Schuntersiedlung

Die Schuntersiedlung ist ein Stadtteil im Nordosten von Braunschweig in Niedersachsen zwischen Kralenriede und dem Siegfriedviertel mit etwa ca. 1.900 Einwohnern. Er liegt im Stadtbezirk 332: Braunschweig-Schunteraue.

Die Schuntersiedlung entstand 1936 und 1937. Ihren Namen hat die Siedlung von dem Fluss Schunter, der sie im Norden begrenzt. Die Schuntersiedlung war ein Projekt der Braunschweiger Baugenossenschaft (BBG), die dort in den 1930er Jahren 364 Wohnhäuser mit 928 Wohnungen errichtete. Es wurde damit Wohnraum für die zahlreichen Facharbeiter der "Niedersächsischen Motorenwerke G.m.b.H. Braunschweig-Querum" (Nimo, auch Niemo) geschaffen, die 1935 im Querumer Holz nördlich der Schunter gegründet wurde.

In den 1950er und 1970er Jahren wurden am Rand der Schuntersiedlung Einfamilienhäuser errichtet. Heute ist die Siedlung vor allem für Familien ein beliebter Stadtteil mit hohem Wohnwert, in dem nahezu alle Wohnungen und Häuser über einen eigenen Garten verfügen. Darüber hinaus ist die Schuntersiedlung komplett von Landschaftsschutzgebieten umgeben, die der Naherholung dienen. Die Entfernung zur Innenstadt beträgt ca. vier Kilometer. Angrenzend befinden sich die Stadtteile Kralenriede, Rühme, Vorwerksiedlung, Siegfriedviertel und Querum.

Vor der Erbauung der Schuntersiedlung diente die sumpfige, oft von Überschwemmungen der Schunter heimgesuchte, Schunteraue als Wiesen- und Weidefläche sowie als Ackerland zur Versorgung des Stadtteils Hagen. Für die Errichtung der Schuntersiedlung wurde der Boden um circa zwei Meter aufgeschüttet, so dass Überschwemmungen nur noch sehr selten auftreten, zuletzt 2002.

Quellen

  • M. Erdmenger, H. Meyer (Hrsg.): Die Schuntersiedlung – Das Buch zum 50-jährigen Bestehen. Kultur- und Heimatpflegeverein Schunteraue von 1982 e.V., Braunschweig 1987

Weblinks


52.29611111111110.5402777777787Koordinaten: 52° 18′ N, 10° 32′ O


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