AV-8B Harrier II Plus
Hawker Siddeley Harrier
Ein AV-8B Harrier II+ des U.S. Marine Corps auf der USS Nassau
Ein AV-8B Harrier II+ des USMC auf der USS Nassau
Typ: VTOL-Erdkampfflugzeug
Entwurfsland:
Hersteller:
Erstflug: 28. Dezember 1967
Indienststellung: 1. April 1969
Produktionszeit: 1967 bis 2003
Stückzahl: 718

Der Hawker Siddeley Harrier ist ein senkrechtstartendes britisches Kampfflugzeug. Benannt wurde die Maschine nach der Greifvogelgattung Weihen (engl.: harrier) und ihrem Entwickler Hawker Siddeley.

Inhaltsverzeichnis

Erste Generation

Entwicklung

Die Maschine wurde in Großbritannien von Hawker Siddeley unter Leitung von Sidney Camm im Regierungsauftrag entwickelt. Der Erstflug erfolgte 1966. Die Harrier verfügt über ein Düsentriebwerk im Rumpf, dessen Abgasstrahl durch drehbare Schubdüsen nach unten bzw. nach hinten geleitet wird. In der Regel erfolgt der Start nicht senkrecht, sondern mit einer kurzen Anlaufstrecke (STOVL) oder auf Flugzeugträgern über eine Rampe, jedoch ohne Katapulthilfe – so kann erheblich mehr zugeladen werden. Die Landung - mit dann in der Regel nur noch halbem Startgewicht - kann dagegen wieder senkrecht erfolgen.

Prototyp der Harrier, die Hawker P.1127

Drei der vier Harrier-Einsatzstaffeln der Royal Air Force gehörten zur RAF Germany. Die No. 3, 4 und 20 Squadron lagen bis 1977 in RAF Wildenrath und anschließend bis zur Außerdienststellung 1990 in RAF Gütersloh. Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten wurden die nominell 36 Flugzeuge dort auf nur 2 Staffeln verteilt, die No. 3 und 4 Squadron. Während des Falkland-Krieges erwies sich die Harrier den reinen Jagdflugzeugen, wie der von den argentinischen Streitkräften eingesetzten Mirage III, im Luftkampf als ebenbürtig. Dies teils wegen der von USA gelieferten AIM-9L Sidewinder-Luft-Luft-Raketen, hauptsächlich aber, weil das so nie vorgesehene Schwenken der Schubdüsen während des Fluges bisher nicht für möglich gehaltene Manöver gestattete. Für den anfangs geplanten Einsatzzweck als Jagdbomber zur Luftnahunterstützung war die Harrier jedoch zu schwach gepanzert.

Die erste Generation der Harrier (GR.1/T.2/GR.3/T.4/T.8), zu der auch die Sea Harrier (FRS.1, FA.2) zählen, wird nur noch von der thailändischen und indischen Marine geflogen. Alle übrigen Nutzer fliegen die modernisierte, von der US-Firma McDonnell Douglas weiterentwickelte Version AV-8B (siehe unten).

Im Luftwaffenmuseum der Bundeswehr in Berlin-Gatow stehen die XV278 und in der Flugzeugausstellung Hermeskeil die XZ998.

Versionen aus britischer Produktion

  • Harrier GR.1
Die Hawker Siddeley Harrier GR.1 war das erste aus der Kestrel entwickelte Serienmodell. Ihr Erstflug erfolgte am 28. Dezember 1967, sie wurde von der RAF am 1. April 1969 in Dienst gestellt.
Die Sprungschanzen-Technik (nach oben gebogene Enden des Flugdecks) für den STOVL-Start der Harrier auf den Royal Navy-Flugzeugträgern wurde auf dem Royal Navy-Flugplatz RNAS Yeovilton (HMS Heron) in Somerset getestet.
  • Harrier GR.1A
Die GR.1A war eine verbesserte Version der GR.1. Der größte Unterschied war das verbesserte Pegasus-Mk-102-Triebwerk. 58 GR.1As stellte die RAF in Dienst, wovon 17 neu produziert wurden sowie 41 GR.1s umgebaut wurden.
  • Harrier T.2
Zweisitzige Trainerversion für die RAF, von der 11 Stück gebaut wurden. Die erste Maschine wurde 1970 ausgeliefert.
  • Harrier T.2A
Verbesserte Version der T.2 mit Pegasus-Mk-102-Triebwerk für die RAF. Vier Stück wurden neugebaut und 1972/1973 geliefert, der Rest waren umgerüstete T.2.
  • Harrier GR.3
Die einsitzige Harrier GR.3 besaß gegenüber der GR.1/GR.1A verbesserte Sensoren wie ein Laserentfernungsmesser in der verlängerten Nase, eine Ausrüstung für elektronische Gegenmaßnahmen und ein weiter verbessertes Pegasus Mk. 103 Triebwerk. Sie war die leistungsfähigste Variante der ersten Harrier-Generation. Dieses Modell wurde auch im Falklandkrieg eingesetzt. 40 Stück wurden als GR.3 neu gebaut, der Rest waren modernisierte GR.1/GR.1A. Die RAF bestellte insgesamt 118 Stück der GR.1/GR.3-Variante der Harrier.
  • Harrier T.4/T4.A
Zweisitzige Trainerversion für die RAF ähnlich dem GR.3 Standard der Einsitzer. Die RAF erhielt zwischen 1976 und 1983 12 neugebaute sowie modernisierte T.2 und T.2A.
  • Harrier T.4N
Zweisitzige Trainerversion für die Royal Navy. Diese erhielt ab 1983 je zwei neue und zwei T.4/T.4A aus Beständen der RAF.
  • Harrier T.8
Zweisitzige Trainerversion für die Royal Navy. Die fünf Maschinen waren modernisierte T.4 und T.4N.
  • Harrier T.52
Einzelner Prototyp des Herstellers aus dem Jahr 1971.
  • Harrier T.60
Zweisitzige Trainerversion für Sea Harrier FRS.51 der indischen Marine, die zwischen 1984 und 1992 vier Stück erhielt.
  • Sea Harrier FRS.1
Auf der GR.3 basierendes Muster für die Royal Navy (Flugzeugträgereinsatz), jedoch mit in der Sicht verbessertem Cockpit, verbessertem Radar und seetauglichen Materialien. Ab 1978 wurden insgesamt 57 Stück in Dienst gestellt.
  • Sea Harrier FA.2
Verbesserte Version des FRS.1, die die gesammelten Erfahrungen aus dem Falklandkrieges umsetzte. Die Umbauten wurden anfangs mit FRS.2-Upgrade bezeichnet. So wurden neue Luft-Luft-Bewaffnung, ein besseres Radar (Blue Vixen Radar mit look down Fähigkeiten) und ein verbessertes Cockpit eingesetzt sowie eine größere Reichweite erzielt. Der Erstflug erfolgte 1988, es wurden Aufträge für 34 umgebaute und 19 neue Flugzeuge durch die Royal Navy erteilt.
  • Sea Harrier FRS.51
Auf der FRS.1 basierendes Muster für die indische Marine (Flugzeugträgereinsatz), die auch die R550 Magic-Luft-Luft-Raketen tragen konnte. 23 Stück erhielt Indien zwischen 1984 und 1992.

Versionen aus US Produktion

  • AV-8A Harrier
Einsitzige Bodenangriffsversion für den Einsatz in der Luftnahunterstützung und als Aufklärer. Die AV-8A des US Marine Corps waren der frühen GR.1-Version sehr ähnlich, aber mit dem Triebwerk der GR.3 ausgerüstet. 113 Flugzeuge wurden für die US Marines und die spanische Marine bestellt. Die AV-8A war mit zwei 30-mm-ADEN-Kanonengondeln unter dem Rumpf und zwei AIM-9 Sidewinder Luft-Luft-Raketen bewaffnet. Das Flugzeug wurde von einem Rolls-Royce Pegasus-Mk-103-Triebwerk mit 95,6 kN Schub angetrieben. Der Typ war sehr wendig und konnte als leistungsfähiges Jagdflugzeug alle damaligen Kampfflugzeuge ausmanövrieren. Die Herstellerbezeichnung lautete Harrier Mk.50.
  • AV-8C Harrier
Verbesserte AV-8A für die US Marine Corps.
  • AV-8S Matador
Exportversion der AV-8A Harrier für die spanische Marine. Später an die Royal Thai Navy verkauft. Die Bezeichnung der spanischen Marine lautet VA-1 Matador, die Herstellerbezeichnung Harrier Mk.53 für die erste Produktionscharge und Harrier Mk.55 für die zweite Charge.
  • TAV-8A/TAV-8B Harrier
Zweisitzige Trainerversion für die US Marine Corps. Herstellerbezeichnung Harrier Mk.54.
  • TAV-8S Matador
Exportversion der TAV-8A Harrier für die spanische Marine. Später ebenfalls an die Royal Thai Navy verkauft. Die Bezeichnung der spanischen Marine lautet VAE-1 Matador, die Herstellerbezeichnung Harrier Mk.54.

Technische Daten BAe Harrier

Harrier II der Royal Air Force
Harrier II der Royal Air Force
Kenngröße Daten des Harrier GR.3 Daten des Sea Harrier FA.2
Länge: 13,87 m 14,17 m
Flügelspannweite: 7,70 m 7,70 m
Tragflügelfläche: 18,69 m² 18,69 m²
Tragflächenbelastung:
  • Minimal (Leergewicht): 299 kg/m²
  • Nominal (normales Startgewicht): 607 kg/m²
  • Minimal (Leergewicht): 352 kg/m²
  • Nominal (normales Startgewicht): 636 kg/m²
Höhe: 3,45 m 3,71 m
Leergewicht: 5.579 kg 6.580 kg
Normales Startgewicht: 11.340 kg 11.884 kg
Höchstgeschwindigkeit: 1.186 km/h 1.190 km/h
Dienstgipfelhöhe: 15.240 m 15.545 m
Einsatzradius: 490 km ca. 550 km
Bewaffnung: Außenlasten bis zu 2.268 kg Außenlasten bis zu 3.630 kg
Besatzung: 1 1
Triebwerk: Ein Rolls-Royce Pegasus-Mk-103-Mantelstromtriebwerk Ein Rolls-Royce Pegasus-Mk-106-Mantelstromtriebwerk
Schubleistung: 95,65 kN 96,73 kN
Schub-Gewicht-Verhältnis:
  • Maximal (Leergewicht): 1,75
  • Nominal (normales Startgewicht): 0,86
  • Maximal (Leergewicht): 1,50
  • Nominal (normales Startgewicht): 0,83

Zweite Generation

Eine AV-8B Harrier II+ des US-Marine Corps beim Landen auf einem LHD

Die AV-8B Harrier II stellt die zweite Generation der Harrier dar. British Aerospace startete das Projekt zur Weiterentwicklung in den frühen 1980er-Jahren, welches später von Boeing/BAE Systems seit den 1990er-Jahren weitergeführt wird.

Durch Aktualisierung der Avionik, des Triebwerks und der Waffensysteme konnte die Leistungsfähigkeit erheblich gesteigert werden und die Harrier soll in ihrer neuesten Version bis weit nach 2010 im Einsatz bleiben. Danach wird die F-35B die Harrier in den USA und Großbritannien ersetzen.

Der Erstflug erfolgte am 9. November 1978 (YAV-8B), diese Ausführung ging ab Dezember 1985 in Dienst. Die Harrier wird zur Zeit in der aus dem Jahre 1985 stammenden Version AV-8B Harrier II vom US Marine Corps, der Royal Air Force, der Royal Navy sowie auf den Flugzeugträgern Spaniens und Italiens eingesetzt. Diese Version wird in Großbritannien als Harrier GR.5/GR.7/GR.9/T.10/T.12 bezeichnet. Sie wurde von BAE Systems und McDonnell Douglas (später Boeing) hergestellt. Die wesentlichsten Neuerungen sind ein modernes Glas-Cockpit (EFIS), neue Avionik, neues stärkeres Triebwerk, eine größere Abflugmasse und eine größere Anzahl von verfügbaren Waffen.

Die AV-8B Harrier II Plus sind mit Raytheon APG-65 Radar und Northrop Grumman Litening II „targeting and reconnaissance pod“ ausgestattet. Damit ist auch der Einsatz von Langstrecken Luft-Luft-Lenkwaffen und lasergelenkten Bomben möglich.

Versionen der Harrier II aus US Produktion

AV-8B beim Landen
  • AV-8B Harrier II/EAV-8B Harrier II
Version für das US Marine Corps (entspricht in etwa der britischen GR.5-Version). An die italienische Marine gingen 16 Stück, die spanische Armada erhielt 20 Maschinen.
  • AV-8B Night Attack Harrier II
Aufgerüstete Version mit FLIR die 1991 in Dienst gestellt wurde (entspricht in etwa der britischen GR.7-Version).
  • AV-8B Harrier II Plus
Diese modernisierten AV-8B Harrier II sind mit Raytheon APG-65 Radar und Northrop Grumman Litening II „targeting and reconnaissance pod“ ausgestattet. Damit ist auch der Einsatz von Langstrecken Luft-Luft-Lenkwaffen und lasergelenkten Bomben möglich. Es wurden alle AV-8B der USA, Italiens und Spaniens umgerüstet.
  • TAV-8B Harrier II/EAV-8B Matador II
Zweisitzige Trainerversion AV-8B für das US Marine Corps (22 Stück), die italienische (2 Stück) und die spanische Marine.

Stand 1996

Versionen der Harrier II aus britischer Produktion

  • Harrier GR.5
Die GR.5 war die erste Version der zweiten Generation der Harrier für die RAF. Ihre Entwicklung begann 1976, wobei zwei AV-8A zur Harrier II Standard umgebaut wurden und ab 1979 als Testflugzeuge dienten. Die erste Serienmaschine von BAE hatte am 30. April 1985 ihren Erstflug und wurde im Juli 1987 in Dienst gestellt. Die GR5 unterschied sich von der AV-8B in einigen Punkten, so zum Beispiel bei der Avionik, der Bewaffnung und der Ausrüstung für elektronische Gegenmaßnahmen. Es wurden 41 GR.5 gebaut.
  • Harrier GR.5A
Die GR5.A war eine verbesserte Variante der GR.5, die Teile des GR.7-Upgrade erhielt. 21 Stück wurden gebaut.
Zwei Harrier GR.7 der IV. Staffel der RAF beim Startvorgang
  • Harrier GR.7
Die GR.7 ist eine weiter verbesserte Variante der Harrier. Ihr Erstflug fand im Mai 1990 statt, sie kam ab 1997 (Test ab 1994) auf den Flugzeugträgern der Invincible-Klasse zum Einsatz. 34 Stück wurden von 1990 bis 1992 neu gebaut, die letzten einsitzigen gebauten Harrier aus britischer Produktion. Hinzu kamen die modernisierten GR.5 und GR.5A.
  • Harrier GR.7A
Als GR7A wurde die erste Stufe der Umrüstung auf den Standard der GR9 bezeichnet. Sie erhielt das leistungsfähigere Rolls-Royce Pegasus-Mk-107-Triebwerk. Später auf den GR.9-Standard gebrachte Maschinen behielten dabei den Buchstaben A und wurden als GR.9A bezeichnet. 40 GR.7 wurden derart umgebaut. Das neue Triebwerk lieferte etwa 13 kN mehr Schub, was die Zuladung vor allem unter extremen klimatischen Bedingungen, wie sie zum Beispiel in Afghanistan vorherrschen, erhöhte und die Kosten für die Einsätze reduzierte (geringere Wartung, Landung ohne Abwurf nicht benutzter Waffen).
  • Harrier GR.9
Beim GR.9-Standard wurde die Avionik verbessert und es konnten neue Waffen benutzt werden. Dieses Upgrade (auch als Integrated Weapons Programme, IWP bezeichnet) erlaubte den Harriern den Einsatz von präzisionsgelenkter Munition und Avionik mit neuer Trägheits- and GPS-Navigation (INS/GPS).
  • Harrier T.10
Auf Basis der TAV-8B 1994/1995 neugebaute zweisitzige Trainerversion für die RAF, der jedoch im Gegensatz zu diesem voll kampftauglich war. 14 Stück wurden neu gebaut, die letzten überhaupt neu gebauten Harrier aus britischer Produktion.
  • Harrier T.12
Modernisierte T.10, die auf den GR.9-Standard gebracht wurden.

Technische Daten AV-8B Harrier II

3-Seiten-Riss
Kenngröße Daten Harrier II Daten Harrier II+
Länge    14,12 m 14,55 m
Flügelspannweite    9,25 m 9,25 m
Tragflügelfläche    21,37 m² 22,18 m²
Tragflächenbelastung    Minimal (Leergewicht): 297 kg/m²
Maximal (maximales Startgewicht): 658 kg/m²
Minimal (Leergewicht): 317 kg/m²
Maximal (maximales Startgewicht): 658 kg/m²
Höhe    3,55 m 3,55 m
Antrieb    Ein Rolls-Royce Pegasus-Mk-106
Turbofantriebwerk mit 96,73 kN Schub
F402-RR-408/Mk-107
Turbofantriebwerk mit 105,87 kN Schub
Schub-Gewicht-Verhältnis Maximal (Leergewicht): 1,56
Minimal (maximales Startgewicht): 0,70
Maximal (Leergewicht): 1,60
Minimal (maximales Startgewicht): 0,77
Höchstgeschwindigkeit    1.041 km/h mit und 1.065 km/h ohne Waffen 1.093 km/h
Reichweite    1.780 km 1.780 km
Besatzung    1 1
Dienstgipfelhöhe    15.240 m 15.250 m
Leergewicht    6.343 kg 6.764 kg
max. Startgewicht    14.061 kg (STO) bzw 8.505 kg (VTO) 14.061 kg
Bewaffnung    eine GAU 12U 25-mm-Gatling-Maschinenkanone
Außenlasten bis zu 3.630 kg
AIM-9 Sidewinder- und AGM-65 Maverick-Raketen
eine GAU 12U 25-mm-Gatling-Maschinenkanone
Außenlasten bis zu 5.350 kg
AIM-9 Sidewinder- und AGM-65 Maverick-Raketen
  • Max. Nutzmasse: 7.717 kg
  • Tankkapazität: 4.320 Liter

Sonstiges

Im Spielfilm True Lies mit Arnold Schwarzenegger spielen Harrier eine namhafte Rolle. Superagent Harry Tasker (Schwarzenegger) rettet mit einer Harrier seine entführte Tochter und siegt über die Terroristen. Der Film zeigt besonders anschaulich die vielseitigen Flugeigenschaften dieses Fluggerätes.

Museen in Deutschland

Siehe auch

Weblinks


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