Abbildtheorie
Eine perspektivische Umsetzung verbindet das Abbild mit dem Gegenstand. Abbildung aus Salomon de Caus, La perspectiue (Londres: R. Field/ J. Mommart/ Brussels: R Barker, 1611).

Das Wort Abbild bezeichnet ein Bild und seine – nachvollziehbare – Beziehung zu einem abgebildeten (auf ihm wieder erkennbar werdenden) Gegenstand. Ein Abbild kann einen natürlichen Ursprung haben (Schatten, Spiegelbild) oder künstlich geschaffen sein (Gemälde, symbolisches Zeichen). In frühen Gesellschaften wurden mit Abbildern magische Bedeutungen verbunden, wie die Anwesenheit eines dargestellten Gottes. Im Kampf gegen diese Vorstellungswelten und zur Sicherung der eigenen Dominanz erließen die monotheistischen Religionen Bilderverbote, die im Verlaufe der europäischen Geschichte immer wieder zu Auseinandersetzungen führten (siehe Bilderstreit, Bildersturm).

Die Beziehung zwischen Gegenstand und Abbild kann in der Philosophie als Abbildrelation bezeichnet werden, durch die das Verhältnis zwischen Sache und Bild beschrieben wird. So stellt sich in der Messtheorie die grundlegende Aufgabe, in der Abbildung die empirischen Relationen aufrecht zu erhalten oder angemessene Analogien herzustellen. In der Mathematik werden durch mathematische Abbildungsregeln genaue Zuordnungen geschaffen. Ähnliches gilt für Prädikate in der Logik. Aufgrund moderner Techniken und Geräte ermöglichen bildgebende Verfahren die systematische Erzeugung von Abbildern. Man spricht von isomorphen Abbildern, wenn zu dem Urbild zumindest strukturell eine 1:1 – Beziehung besteht (Beispiel: Fotografie, Schaltplan einer bestimmten Anlage). Homomorph sind Abbilder hingegen, wenn ihnen eine Mehrzahl von Gegenständen zugeordnet werden kann (Symbole, Begriffe). Materielle Abbilder werden auch in der Bildwissenschaft abgehandelt.

Gleichzeitig zum unkritischen Gebrauch des Wortes „Abbild“ im Alltag hat sich die Philosophie immer wieder darüber Gedanken gemacht, in welchem Verhältnis Urbild und Abbild zueinander stehen, und aus unterschiedlichen Perspektiven Abbildtheorien entwickelt. Dies insbesondere im Rahmen der Erkenntnistheorie mit der Frage, inwiefern menschliche Erkenntnis ein Abbild der Wirklichkeit sei. Als Abbilder gedeutet werden Empfindungen, Wahrnehmungen oder Vorstellungen sowie auf der sprachlichen Ebene Begriffe, Urteile und Schlussfolgerungen bis hin zu ganzen Theorien. Im 20. Jahrhundert wurde im Rahmen der Sprachphilosophie verstärkt die Frage aufgeworfen, inwiefern eine Aussage oder die Beschreibung eines Sachverhalts die Tatsachen in der Welt abbilden kann. Dabei hat der bereits in der Antike entstandene Meinungsunterschied zwischen Idealismus und Realismus Fortbestand bis in die Gegenwart.

Inhaltsverzeichnis

Erkenntnistheoretische Problematik

Materialismus, Idealismus oder Realismus: Die grundlegenden Positionen der Antike

Die Verknüpfung der Erkenntnistheorie mit einem Nachdenken über Abbildungen geht weit in die antike Philosophie zurück – erste Überlegungen finden sich schon bei Heraklit[1]. Eine frühe naive Theorie der Abbildung entwickelten die griechischen Philosophen Leukipp und Demokrit, deren Lehre auch als Atomismus bezeichnet wird. Nach ihrer Erkenntnistheorie werden von den realen Gegenständen ständig unsichtbare Atome oder Bilderchen (eidola) ausgesandt, die durch die Sinnesorgane in die Seele gelangen. Diese materialistischen Theorie vertraten später auch die Epikureer.[2]

Mit seinem komplexen Aufbau wurde das „Höhlengleichnis“ aus Platons siebtem Buch des Staats zur zentralen Formulierung des Problems, das entsteht, sobald man die optische Abbildung zu einer Metapher für Erkenntnis macht und darauf verweist, dass wir den Abbildungsprozess selbst nicht wahrnehmen. Platon baut dafür ein Gleichnis auf, in dem er den Abbildungsprozess gezielt komplex gestaltet und dem Wahrnehmenden, hier gefesselt bleibenden, entzieht: Im Mittelpunkt des Gleichnisses steht ein in einer Höhle gefesselter Mensch. Alles, was er zu sehen bekommt, sind die Schatten von Gegenständen, die sich auf der ihm gegenüberliegenden Wand der Höhle abzeichnen. Dargeboten werden ihm dabei nicht einmal die Schatten realer Dinge – er verfolgt ein inszeniertes Schattenspiel. Welche Haltung, so lautet die philosophische Frage, wird der Gekettete zu den sich an der Wand abzeichnenden Formen entwickeln? Muss er sie nicht für die realen Objekte halten? Der Ausweg aus dem Erkenntnisdilemma ist mit dem Gleichnis gegeben. Die einzige Chance, die der Wahrnehmende hat, mehr zu begreifen, liegt – solange er sich aus seinen Ketten nicht befreien kann – in einem philosophischen Nachdenken. Könnte er eine korrekte Idee des Abbildungsprozesses erlangen, so könnte er durchschauen, was ihm vorgespiegelt wird. Zumindest eines kann er: ermessen, dass seine gegenwärtige Vorstellungen wenig mit der Welt, wie sie wirklich ist, zu tun haben. Entsprechend entwarf Platon ein Weltbild, in dem die sinnlichen Wahrnehmungen nur Abbildungen von Ideen liefern, die als Urbilder das Wesen der Welt ausmachen[3]. Er ging so weit, dass er den ganzen natürlichen Kosmos als Abbild des Göttlichen betrachtete, in der die Zeit ein Abbild der Ewigkeit ist.[4]

Hiergegen opponierte Aristoteles, der Platon vorhielt, dass er mit der Vorstellung der Ideen die Anzahl der Gegenstände in der Welt zumindest verdoppele. Für Aristoteles entsteht Erkenntnis nicht in einer einzelnen Wahrnehmung als sozusagen "unmittelbarer" Abbildung der Wirklichkeit, sondern in der richtigen Konstellation der jeweiligen Bedeutungsinhalte (symplokä noämaton), welche nach bestimmen Urteilsformen miteinander in Beziehung gesetzt werden.[5] Aristoteles verwirft also ein Modell, nach welchem die richtige Abbildung der Wirklichkeit in der Erkenntnis des Menschen nur auf (materielle) Einwirkung der Außenwelt und affektive Reaktionen darauf zurückzuführen sei. Entscheidend für ein richtiges Abbild ist, dass der Verstand des Menschen die jeweiligen Sinneseindrücke in eine richtige Beziehung zueinander setzt. Aus dieser Auseinandersetzung darüber, ob es eigenständige Ideen gibt, entstand im Mittelalter der Universalienstreit.

In der Folgezeit knüpfte die Stoa zwar an das naturalistische Weltbild der Atomisten an, vertrat aber wie Aristoteles einen differenzierteren Erkenntnisprozess. Die richtige Vorstellung vom Gegenstand setzt nicht nur die Umsetzung einer Sinnesreizung in Wahrnehmungen voraus, sondern auch die rationale Verarbeitung der Sinnesdaten und eine rationale Beurteilung (sygkatathesis).[6]

Der Mensch als beschränktes Abbild Gottes: Christliche Einflüsse im Mittelalter

Bis in die Neuzeit blieb das Nachdenken über eine Erkenntnis mittels Abbildern ein Eckstein religiöser, idealistischer und transzendentalistischer Philosophie. Es schien plausibel, dass die menschliche Erkenntnis, solange sie sich auf Sinneswahrnehmungen beschränkte, sich Täuschungen auslieferte und zur höheren Erkenntnis – insbesondere der Gottes – nicht vordringt. Das Nachdenken über Abbild und Wirklichkeit stand für die Kluft zwischen unserer Vorstellung und der Wirklichkeit. Die Bibel selbst lieferte die Anknüpfungen an die antike Problemstellung mit Passagen wie jener aus 1. Korinther 13 (Luthers Übersetzung von 1545):

Es müssen aufhören die Weissagungen, und auffhören die Sprachen, und das Erkenntnis selbst wird auffhören. Denn unser Wissen ist stückwerck, und unser Weissagen ist stückwerck [...] Wir sehen jetzt durch einen Spiegel in einem tunckeln Wort, Denn aber von angesicht zu angesicht.

Der gegenwärtige Zustand fessele den Menschen, Ebenbild Gottes, an eine unvollkommene Erkenntnis. Was er von sich sieht, ist nicht mehr, als was er in einem schlechten Spiegel zu sehen bekommt. Eine ganz andere Situation der Erkenntnis wird eintreten, wenn der Mensch Gott gegenübersteht.

Es war vor allem Augustinus, der die Abbildvorstellung in einen christlichen Rahmen transponierte. Dadurch dass der Mensch über Geist und Verstand verfügt, hebt er sich von allen anderen Kreaturen ab und wird zum Ebenbild Gottes auf Erden. (vgl. Gen. 1, 26/27) Dadurch dass er einen freien Willen hat, ist der Mensch aber auch unvollkommen und kann aus eigener Leistung die Wahrheit nicht erkennen. Zugang zu Gott als dem Urbild alles Seienden findet der Mensch nur in der Kontemplation. Die Trinität von Sein, Liebe und Erkennen als Bild Gottes offenbart sich nur im inneren Menschen. (De Trinitate).[7]

Die arabische, jüdische und lateinische Scholastik diskutiert viele Grundprobleme der allgemeinen Epistemologie, darunter die Frage nach den Wahrmachern unserer Überzeugungen und dem epistemischen Zugriff auf diese, vielfach unter Rückgriff auf die Metapher von Urbild und Abbild. Bereits in der Antike werden Universalien - und teilweise auch Individualbegriffe - als Ideen im göttlichen Schöpfergeist lokalisiert. Damit sind sowohl die Strukturen als auch die einzelnen Objekte der Realität beschreibbar als Abbilder von Urbildern im göttlichen Geiste. Um dem traditionellen Prinzip der absoluten Einfachheit des göttlichen Wesens und seiner Einzigkeit als ewigem und notwendigem Sein Genüge zu tun, werden diese Ideen in Gott teilweise auch als voneinander ungeschieden zu behandeln versucht. Gottes Geist wiederum wird vielfach mit einem Erkenntnisprinzip identifiziert, welches dem endlichen Erkenntnisvermögen die Begriffe eingibt - im Extremfall allesamt spontan, in gemäßigteren Ansätzen jeweils bei Gelegenheit der Abstraktion allgemeiner Begriffe aus den Sinnen vorliegenden Einzeldingen. Der bei Aristoteles dunkel bleibende Begriff eines "aktiven Verstandes" (intellectus agens) wird vielfach für diese Auffassung zugrunde gelegt. Auf dieser theoretischen Basis können neben der ontologischen Abhängigkeitsbeziehung auch innerhalb der Erkenntnistheorie sämtliche Begriffe als Abbilder von Urbildern im göttlichen Geiste behandelt werden. Spätestens sobald auch im lateinischen Westen eine genauere Kenntnis über die aristotelischen Werke vorliegt und sich aus unabhängigen Ursachen die theologische und philosophische Diskussion akademisch professionalisiert, werden alle vorbenannten Zusammenhänge vielfach kritisch und detailliert diskutiert. Denn ein zwar nicht prinzipiell inkompatibler, aber verschiedener Akzent ergibt sich, wenn die menschliche Erkenntnis weniger als Abbild göttlicher, sondern endlicher Realität theoretisch zu behandeln versucht wird. Hier werden z.B. die Formulierungen geprägt, dass nichts im Intellekt sei, was nicht vordem in den Sinnen gewesen, oder dass Erkenntnis bzw. Wahrheit eine Angemessenheit bzw. Übereinstimmung des Intellekts zur Sache ausmacht. Wirkungsgeschichtlich sind diese Thesen vielfach zu allfälligen Merksätzen geworden, von welchen aber je nach theoretischer Ausarbeitung unterschiedlicher Gebrauch gemacht wird. Entgegen dieser retrospektiv oft als "aristotelisch" etikettierten erkenntnistheoretischen Ausrichtung wird aber z.B. im 14. und 15. Jh. von Theoretikern wie Meister Eckhart vertreten, dass der menschliche Geist in einem sehr viel weiter gehenden Sinne Abbild des göttlichen Intellekts sei: er sei nämlich im Vollzug und abgesondert von allen unterscheidbaren Gehalten mit jenem strikt identisch, und die Realisierung dieser Identität sei Ziel eines geistigen Weges.[8]

Empirismus: Zurückbindung der Wissenschaft auf Abbildungsfunktionen

Das Auge erzeugt ein Abbild vom Gegenstand (das im Gehirn gespiegelt und wieder richtig herum gestellt werden muss), Abbildung aus James Ayscough, A Short Account of the Eye and Nature of Vision (London, 1757).

Noch im Lauf der scholastischen Debatte, vor allem aber in der Renaissance wagten es Philosophen, sich von augustinischen Dogmen zu lösen und das bekannte Nachdenken über die Unzulänglichkeit der Abbilder umzuwenden. Mit dem Aufkommen der mit Mathematik betriebenen perspektivischen Malerei wie mit dem Ausbau der Naturwissenschaften, wurde es in einer Wendung und Aneignung der bestehenden Debatte interessant, gerade eine Welterkenntnis zu propagieren, die mit der Sicherheit von Abbildungsprozessen hantierte. Sinnesorgane wurden seziert, man experimentierte mit optischen Linsen und Kameras, die perfekte Bilder der Außenwelt in Innenräume hineinprojizierten und baute die gesamte empiristische, mit den modernen Naturwissenschaften einhergehende Philosophie auf einem – gegenüber dem platonischen radikal gestrafften – Abbildungsmodell auf:

Es gibt diesem Modell nach eine Außenwelt. Wir verfügen über Sinnesorgane, um sie wahrzunehmen. Unsere Organe erzeugen Sinneseindrücke, Bilder der Welt in unserem Bewusstsein. Wir müssen demnach Instrumente entwickeln, mit denen wir weit perfektere Abbildungen der Welt zustande bringen: Thermometer, Barometer, Teleskope, Mikroskope – ein Instrumentarium, mit dem wir unsere Sinneswahrnehmungen auf den Makro- und Mikrokosmos ausdehnen.

Heikel wird der Erkenntnisprozess, so die Empiristen, wenn er verunreinigt wird, und wenn „irrige Vorstellungen“ in ihn eindringen. Schon Francis Bacon warnte vor falschen Idolen, die zu Trugbildern werden. Die Erkenntnistheorie des Empirismus begreift die Seele und den Verstand als tabula rasa, als eine leere Tafel, auf der sich durch sinnliche Wahrnehmungen Abbilder der Wirklichkeit gewissermaßen abzeichnen. John Locke etwa beschreibt den Verstand in seinem An Essay concerning Humane Understanding (1690) als „empty cabinet“, „sheet of blanc paper“ oder „waxed tablet“[9], auf denen sich Abbilder der Gegenstände einprägen. George Berkeley entwickelt eine Abbildtheorie, nach welcher er Erkenntnis als „ideas, imprinted on the senses by the Author of Nature“ auffasst.[10]

Unsere Fähigkeit, neue Dinge zu erfinden, beruht darauf, dass wir zwar aus Sinneseindrücken passiv zu Ideen gelangen, diese aber – so John Locke – zu neuen Ideen zusammensetzen können. Unser gesamtes Denken geschehe in einer „association of Ideas“, einer fortlaufenden Verknüpfung von Ideen. Gelangten wir dabei zu irrigen Vorstellungen, so könnten wir alle möglichen abergläubischen Vorstellungen entwickeln

Gegenüber dem Empirismus baute sich im Lauf des 17. und 18. Jahrhunderts eine neue Position idealistischer Philosophie auf (Rationalismus bei Descartes und Leibniz), die sich auf das empiristische Erkenntnismodell durchaus einließ:[11] Wenn das, womit wir umgingen, Sinnesdaten sein sollten, und wenn wir, wie die Empiristen behaupteten, unsere Ideen aus einer Kombination von Sinnesdaten schüfen, so mussten die Vertreter des Empirismus selbst zugeben, dass sie von dem, wovon ihre Erkenntnis ausging, der Außenwelt, letztlich keine Erkenntnis erlangten. Sie verarbeiteten Sinnesdaten. Die Dinge, die wir sehen, sind nicht die „Dinge an sich“ und das, was wir mit den Konzepten tun, unser Verknüpfen und Kombinieren, ist selbst nicht Teil der auf Wahrnehmungen reduzierbaren Welt. Schon nach Descartes ist es ein Irrtum anzunehmen, zwischen Gegenstand und Vorstellung gäbe es eine Ähnlichkeit (Med. III). Die sinnlichen Impulse sind dunkel und unscharf und werden erst klar und unterscheidbar durch den Verstand.

Eine Hinwendung auf das erkennende Subjekt war die Folge; bei Locke hatte sie sich bereits angebahnt, wenn er von der „Verknüpfung von Ideen“ als dem letztendlichen Erkenntnisprozess ausging, und sein Hauptwerk durchaus nicht über die Außenwelt, sondern eben über das „menschliche Verstehen“ schrieb. So werden nach Kant Erkenntnisbilder durch die produktive Einbildungskraft als Teil des aktiven Verstandes erzeugt (KrV B 179-182). Ein direkter Rückschluss auf die äußere Wirklichkeit ist dadurch nicht möglich.

19. und 20. Jahrhundert: Transzendentalphilosophie, Materialismus und Positivismus

Das philosophische Spektrum spaltete sich im 19. Jahrhundert in weiter differenzierte Positionen auf. Vertreter der transzendentalphilosophischen/idealistischen Tradition bestritten die Möglichkeit einer Abbildungsbeziehung überhaupt (Neukantianismus, Husserl), weil sich die tatsächliche Beschaffenheit einer dem Menschen externen Wirklichkeit dessen Erkenntnisvermögen entziehe. Die empiristischen/materialistischen Schulen entwarfen ebenso wie der Kritische Realismus (Külpe, Nicolai Hartmann) Abbildungstheorien, die zumindest strukturelle (isomorphe) Entsprechungen von Realität und Bewusstsein annahmen annahmen. Der Neuling in diesem Spektrum war die positivistische Denkrichtung, die sich auf die Analyse der physiologischen und psychologischen Gegebenheiten konzentrierte.

Der Komplex bildlicher Empfindungen (der Einfachheit halber mit nur einem Auge gesehen). Abbildung aus Ernst Mach, Die Analyse der Empfindungen (1900), S. 15.

Der Positivismus verabschiedete sich Mitte des 19. Jahrhunderts von der Abbildungstheorie. Gemeinsam mit dem Empirismus ging er davon aus, dass wir Wahrnehmungen zu interpretieren haben, er wechselt jedoch gemeinsam mit der Transzendentalphilosophie dabei die Perspektive. Das Bild, das unserer Erkenntnis vorangeht, ist nicht das der Außenwelt mitsamt einer camera obscura, in der sich die Außenwelt widerspiegelt. Wir sehen auch nicht, wie sich im Auge die Welt abbildet. Das Bild, mit dem wir in erster Linie hantieren, ähnelt eher dem, das Ernst Mach in seiner Analyse der Empfindungen skizziert. Eine Trennung in Außenwelt und uns selbst führen wir auch im Umgang mit diesem Bild durch. Wir haben etwa die Empfindung einer willentlichen Anstrengung, mit der wir unseren Arm heben, sehen im selben Moment Teile des Bildes, die wir als unseren Arm identifizieren in Bewegung, notieren andere Empfindungen, die wir als taktile zusammenordnen. Wir ordnen und verbinden Empfindungen und entscheiden uns dabei, einige zu „unserem Körper“ zu rechnen und andere etwa zum „Zimmer“, das uns umgibt. Dieselben Empfindungen können genauso gut gerade einem Traum entspringen. Wir tun im Traum jedoch letztlich das Nämliche, und ordnen einige Empfindungen unserem Körper zu und andere einer Außenwelt.

Die Analyse der Empfindungen, unsere Arbeit im Ordnen und Interpretieren, geschieht pragmatisch. Wir schaffen Interpretationen der Datenlage, die uns Voraussagen erlauben. Unsere Vorstellung davon, wie die Welt beschaffen ist, hat dabei nur Modellcharakter. „Die Datenlage verhält sich so, als wenn die Dinge die folgende Beschaffenheit hätten...“ Der Wissenschaftler ordnet die Befunde letztlich nur „ökonomisch“: Wirkungsmechanismen, die er nicht benötigt, um eine Voraussage zu treffen, lässt er in seinem Modell außer Acht. Viele Probleme der vorangegangenen philosophischen Debatte stellen sich im selben Moment nicht mehr. Wenn es Bereiche gibt, in denen sich die Dinge nicht so verhalten, als ob sie aus Partikeln bestehen, wenn es Untersuchungen gibt, in denen sie sich eher wie Wellen verhalten, so sieht sich der Positivist nicht daran gebunden, das eine oder andere anzunehmen; im einen Kontext wird mit ihnen so und im anderen anders umgegangen. Es mag zweckmäßig sein, auf Baustellen in einem dreidimensionalen Raum zu rechnen. Vielleicht berechnet man die Daten aus Weltraumteleskopen im selben Moment unter Maßgaben eines vierdimensionalen Raums.

Aus Sicht der marxistischen Materialisten ist der Positivismus eine bürgerlich subjektivistische Philosophie, so Lenins Kritik an Mach.[12] Über die Welt wird hier in Modellannahmen gesprochen; es will den Positivisten gleich sein, wie sie beschaffen ist, sie wollen nur praktisch rechnen können. Aus Sicht der Positivisten besteht ein ganz anderes Problem auf Seiten der Materialisten: Sie bestehen in ihrer Widerspiegelungstheorie darauf, beim Beweisbaren zu bleiben und wollen das Modell einer Abbildung der materiellen Welt zum Eckpfeiler ihrer gesamten Kultur machen, doch wagen sie sich dabei in eine zutiefst idealistische Gedankenwelt vor:

Abbild – Grundbegriff jeder materialistischen, insbesondere der marxistisch leninistischen Erkenntnistheorie. Abbilder sind ideelle Resultate des Widerspiegelungsprozesses, in dem sich die Menschen auf der Grundlage der gesellschaftlichen Praxis die objektive Realität vermittels des gesellschaftlichen Bewusstseins in verschiedenen Formen, wie Wissenschaft, Ideologie, Moral, Kunst, Religion, geistig aneignen. Sie entstehen in einem komplizierten Prozess der Übersetzung und Umsetzung des Materiellen in Ideelles (Marx/Engels 23, 27)  [...]. Ein Abbild ist dadurch charakterisiert, dass es von dem Abgebildeten verschieden ist, von ihm abhängig ist und mit ihm übereinstimmt. [13]

Wie beweist man, dass es eine Materie gibt? Wie beweist man, dass es den „Geist“ gibt? Im Wörterbuch der materialistischen marxistischen Philosophie wird dem „Geist“ durchaus kein Artikel zugestanden. Da wird Materie über den Abbildungsprozess in das „Ideelle“ „übersetzt“. Und auch das blieb am Ende gänzlich unklar formuliert: „Ein Abbild ist dadurch charakterisiert, dass es von dem Abgebildeten verschieden ist, von ihm abhängig ist und mit ihm übereinstimmt.“

Sprache als ein Modell der Wirklichkeit: Ludwig Wittgenstein

In Aussagen zu Sachverhalten zerlegbar, das Abbild einer Schachstellung aus dem Jahr 1921

In einem Raum sind verschiedene Schachspiele aufgebaut. Wir bitten jemanden, nachzusehen, ob auch die in der Abbildung dargestellte Situation des Jahres 1921 darunter ist. Das ist keine unmögliche Aufgabe – in dem Raum muss sich ein Schachspiel befinden, bei dem ein schwarzer Läufer auf a8 steht, ein weißer König auf h8, ein schwarzer Bauer auf h7...; man kann vor ein beliebiges Schachbrett treten und überprüfen, ob das alles der Fall ist. Das Bild bildet mit Aussagen zu einzelnen Sachverhalten einen komplexen Sachverhalt ab. Jede einzelne zitierte Aussage war sinnvoll, da wir wussten, was der Fall sein sollte, wenn sie wahr ist. (Dann nämlich steht auf dem ersten bezeichneten Feld tatsächlich ein schwarzer Läufer etc.) Sinnvolle Aussagen müssen dabei weder den Naturgesetzen gehorchen noch irgendeine tatsächliche Situation abbilden. Auch der Satz: „Auf dem Schachbrett steht auf jedem Feld ein weißer Bauer,“ ist sinnvoll. Das müssen demnach 64 weiße Bauern sein, und da mögen Schachspieler einwenden, dass ein Spiel nur acht weiße Bauern hat, die nicht überall hin gelangen können; dennoch ist eben das denkbar, dass etwa ein Künstler 64 weiße Bauern auf die einzelnen Felder eines Brettes verteilt. Die Aussage ist sinnvoll, gleichgültig, ob ein Schachbrett irgendwo so bestellt ist, da wir wissen, was der Fall sein soll, wenn sie wahr ist.

2.1 Wir machen uns Bilder der Tatsachen.
2.12 Das Bild ist ein Modell der Wirklichkeit
2.19 Das logische Bild kann die Welt abbilden.
2.203 Das Bild enthält die Möglichkeit der Sachlage, die es darstellt.
3 Das logische Bild der Tatsache ist der Gedanke.
3.1 Im Satz drückt sich der Gedanke sinnlich wahrnehmbar aus.
4.01 Der Satz ist ein Bild der Wirklichkeit
4.031 Im Satz wird gleichsam eine Sachlage probeweise zusammengestellt.[14]

Ludwig Wittgensteins Tractatus Logico Philosophicus (1922) wurde das Buch, in dem die Frage, wie Abbildungen funktionieren, neu gestellt und dabei auf diese pragmatischen Befunde reduziert wurde. Im Tractatus ging es damit nicht mehr darum, wie das Bild der Außenwelt in unserem Bewusstsein entsteht, wo die Welt ist und wo unser Bewusstsein. Wittgenstein blieb bei der ganz anderen Frage, wieso uns ein Bild im Alltag dienen kann, eine Sachlage abzubilden. Die Antwort war: Das beliebige Bild lässt sich in Aussagen davon zerlegen, was laut Aussagen des Bildes der Fall sein soll.

Wittgensteins Tractatus wartete im selben Moment mit zwei Überraschungen auf: Alle Abbildungen, ob bildliche oder sprachliche funktionieren, in dem Maße, in dem sie sinnvoll werden, gleich. Bietet das Foto, das den Artikel Kölner Dom eröffnet, ein Abbild des Kölner Doms? Ja, da es uns erlaubt, Aussagen zu demnach bestehenden Sachverhalten zu machen. Ist das Bild, das sich unter folgendem Link befindet, ein Bild des Kölner Doms? Nein, da der Kölner Dom zwei Türme hat, dieses Bauwerk aber nur einen – und dann können wir noch auf zahllose andere Abweichungen verweisen, die es dem Kenner erlauben, zu erkennen, dass es sich bei dem in Frage stehenden zweiten Bild um eines des Straßburger Münsters handelt.

Das beliebige photographische Bild taugt als Abbild, da es sich von uns in Aussagen zu angeblichen Tatsachen zerlegen lässt. Es notiert Sachverhalte und wir können vor das Abgebildete treten und sagen, ob diese Sachverhalte der Reihe nach mit einem Vermerk „es ist der Fall“ abgehakt werden können. Sätze sind sinnvoll, wenn sie nicht tautologisch (analytisch) oder metaphysisch sind. Sie müssen an der Wirklichkeit gemessen werden können, sind also ein Abbild einer – zumindest möglichen – Wirklichkeit.

Die größere Überraschung ist, dass wir demnach die gesamte empirische Welt und zwar genau soweit, wie wir sie wahrnehmen und als diese Welt identifizieren können, mit genau solchen Aussagen zu Sachverhalten abbilden können.

Was an Wittgensteins Ausführungen verblüffen musste, war, dass sie beliebige Abbildungen auf die Ebene von Aussagen zurückbrachten, und dass sie gleichzeitig ohne eine Theorie zu „Geist“, „Ideen“ und ohne „Dinge an sich“ auskamen und dennoch erklärten, wieso sprachliche Aussagen, Bilder, Tondokumente für uns als Abbilder verwendbar werden und was geschieht, wenn wir Abbilder auswerten – etwa nach einer Person aus einer Videoüberwachung fahnden.

Wittgensetin war sich gleichzeitig darüber im Klaren, dass sein Buch nicht nur die Frage klärte, warum Abbildungen funktionieren (weil sie auf sinnvollen Aussagen basieren). Er konnte im selbsen Moment notieren, dass das Projekt der Weltabbildung logische Grenzen hatte, die sich in einem Nachdenken über die Verifikation von Aussagen ergeben. Aussagen sind für uns sinnvoll, solange wir wissen, nach welcher Untersuchung wir sie für wahr oder unwahr befinden. Aussagen zu Moral und Kausalität sind nicht im selben Maße sinnvoll zu gestalten. In der Vorrede des Tractatus wie im Verlauf der Abhandlung ging es entscheidend darum diese Aussagen aus dem Nachdenken über Abbildungen auszuklammern, ihnen einen ganz anderen Stellenwert zuzuweisen. Hier hatten vorangegangene philosophische Projekte uneingestanden Probleme vermischt.

Reflexion auf Wittgensteins Spätphilosophie

Platzhalter für René Magritte, La condition humaine I (1933): Links zu Abbildungen im Internet [1], [2]
2.151 Die Form der Abbildung ist die Möglichkeit, dass sich die Dinge so zueinander verhalten, wie die Elemente des Bildes.
2.1511 Das Bild ist  s o  mit der Wirklichkeit verknüpft; es reicht bis zu ihr.
2.1512 Es ist wie ein Masstab an die Wirklichkeit angelegt.
2.15121 Nur die äußersten Punkte der Teilstriche  b e r ü h r e n  den zu messenden Gegenstand. [15]

Weshalb wir Bildern ansehen, dass sie Abbilder sind, darüber zu sprechen war einfach. Die schwierigere Frage war, wie wir die Sprache der Aussagen erlernten, mit der wir uns darüber austauschen können, inwiefern ein Bild etwas abbildet; sie sollte im Zentrum der späteren Arbeiten Wittgensteins rund um die Philosophischen Untersuchungen (postum erstveröffentlicht 1953) stehen: Wie finden wir in die Sprache hinein? Die Überlegungen, die sich an diese Frage anknüpften, blieben pragmatisch und davon fasziniert, dass unsere Kommunikation durchaus funktioniert. Wittgenstein schlägt hier in den letzten Schriften, insbesondere in Über Gewissheit (postum erstveröffentlicht 1969) eine Differenzierung vor. Im Alltag stellen sich die meisten philosophischen Probleme nicht. Wir fänden es sogar merkwürdig, wenn jemand sie im Alltag äußerte und etwa daran zweifelte, dass da steht, was wir da stehen sehen, einen Baum etwa. Die philosophischen Probleme entfalte, so der provokante Vorschlag, ihre Problematik unter ausgesuchten Argumentationsgängen in philosophischen Seminaren und Fachzeitschriften – durchaus sollte man sie nicht bereits darum schon für die fundamentalen Probleme der Menschheit erachten, sondern eben für Probleme, die genau in diesen Diskussionen folgenreich werden.

Die Probleme, die Abbildungen im Alltag aufwerfen, sind anderer Natur als die philosophischen. Gesucht sind im alltäglichen Umgang mit Abbildungen eindeutige Abbildungsverfahren, datensparenden Reduktionen auf die zu machenden Aussagen, bequem durchsuchbare Abbildungsformate, biometrische Kennzeichen, genetische Fingerabdrücke, Instrumentarien, die es erlauben, mit Abbildungen in den atomaren Bereich vorzudringen, Großteleskope, die es ermöglichen, präzisere Bilder des Weltalls zu liefern.

Die Problemstellungen, auf die die Philosophie verwies, haben einen benennbaren Kern: Sobald wir über Abbilder erkenntnistheoretisch nachdenken und sobald wir das Abbild und den Abbildungsprozess zu einem Abbild des Erkenntnisprozesses erheben, bringen wir in aller Regel Instanzen in unser Nachdenken hinein, die außerhalb derselben Abbilder und unserer Erkenntnis stehen: Die „Außenwelt“, das „Bewusstsein“, den „Geist“, die „Dinge an sich“, die „Ideen“, die wir von ihnen entwickeln. Das Wort Abbildung lenkt den Blick auf das Endergebnis, über das wir verfügen, auf das Bild von der Welt. Die Beziehung, die das Bild zur Welt hat, ist nie Teil des Bildes. Das Wort Abbild legt jedoch gerade fest, dass dieses Bild eine Beziehung zur Außenwelt hat. Das Problem, das sich hier aufmachen lässt, ist unlösbar, aber darum noch lange nicht schon interessant. Es zog die Diskussion vor allem auf sich, wo sich Glaubensentscheidungen - die Außenwelt besteht, oder: wir wissen gar nicht wie sie wirklich aussieht, haben nur unser unvollkommenes Bild von ihr - an sie binden ließen.

Belege

  1.  : „Der Seele Grenzen kannst du nicht ausfinden, und ob du jegliche Straße abschrittest; so tiefen Grund hat sie“, (Fragm. B 45) „er behauptete, dass die Sehkraft täuscht“ (Fragm. 55), und „sich die Leute im Kennenlernen der sichtbaren Dinge irren“ (Fragm. 56)
  2. Lukrez: De rerum naturae IV
  3. Platon: Phaidros, 250 b
  4. Platon: Timaios, 29b und 37c
  5. Vgl. J. Nieraad: Art. Abbildtheorie, in: Historisches Wörterbuch der Philosophie, Bd. 1, 1-3
  6. Vgl. J. Nieraad: Art. Abbildtheorie, in: Historisches Wörterbuch der Philosophie, Bd. 1, 1-3
  7. siehe auch Augustins Gegenüberstellung von Mundus intelligiblis (Welt der Vernunft), in der es Wahrheit gibt, und Mundus sensiblis (Welt der Sinne), die ein Abbild der göttlich bestimmten Welt des Geistes ist und in der man der Wahrheit nur nahe kommt, in der Abhandlung Contra Academicos, Kap. 3
  8. Vgl. z.B. Mauritius Wilde: Das neue Bild vom Gottesbild, Bild und Theologie bei Meister Eckhart, Freiburg/Schweiz : Univ.-Verlag 2000, ISBN 3-7278-1298-2. Dort werden auch Eckharts anschauliche Illustrationen z.B. anhand von Spiegelbildern analysiert und kurz einige seiner Vorläufer, zunächst innerhalb der Dominikanerschule, benannt. Stärker zum theoretischen Hintergrund: Burkhard Mojsisch: Meister Eckhart, Analogie, Univozität und Einheit: Meiner, Hamburg 1983
  9. John Locke: An Essay concerning human understanding. I, 1, 15; II, 1, 1;
  10. Berkely: Principles of human knowledge. I, 33.
  11. René Descartes' Theorie der visuellen Wahrnehmung
  12. W. I. Lenin: Materialismus und Empiriokritizismus (1909), in: Werke, Berlin 1961ff, Band 14
  13. Georg Klaus / Manfred Buhr: Philosophisches Wörterbuch: Abbildtheorie, 1. Band. 11. Aufl. Verlag das europäische Buch, Berlin 1975, S. 31-33
  14. Wittgenstein Tractatus (1922)
  15. Wittgenstein Tractatus (1922)

Literatur

Primärliteratur

  • Platon, Der Staat, hrsg. von Andreas Schubert, (Paderborn, 1995), ISBN 3-8252-1866-x
  • John Locke: An Essay concerning Humane Understanding (London: Printed for Tho. Basset/ Sold by Edw. Mory, 1690). e-text ILT
  • Immanuel Kant, Prolegomena zu einer jeden künftigen Metaphysik, die als Wissenschaft wird auftreten können (Riga: Fr. Hartknoch, 1783). Bibliotheca Augustana e-Text
  • Ernst Mach, Die Analyse der Empfindungen und das Verhältnis des Physischen zu Psychischen [1900], 9 Auflage (Jena, 1922).
  • Ludwig Wittgenstein, Tractatus Logico-Philosophicus [1922] dt./ engl. (London Routledge & Keagan, 1955).
  • Ludwig Wittgenstein, Philosophische Untersuchungen dt./ engl. übers. G.E.M. Anschombe. (Oxford: Blackwell 1953).
  • Ludwig Wittgenstein, Über Gewissheit. On certainty, herausgegeben von G. E. M. Anscombe und G. H. von Wright (Oxford: Blackwell, 1969).
  • Georg Klaus/Manfred Buhr (Hrsg.): Philosophisches Wörterbuch. 1. Band. 11. Aufl. Verlag das europäische Buch, Berlin 1975, S. 31-33, ISBN 3-920-303-35-0

Weiterführende Literatur

  • Paul Naredi-Rainer (Hrsg.): Sinnbild und Abbild. Zur Funktion des Bildes. Universität Innsbruck, Innsbruck 1994, ISBN 3-901249-09-5 (Kunstgeschichtliche Studien Innsbruck N.F. Bd. 1)
  • Alois Drexler: Abbildung und Identität. Zum Begriff der Intelligibilität. Lang, Berlin u.a. 2000, ISBN 3-631-35741-9
  • Bernhard Waldenfels: Spiegel, Spur und Bild. Zur Genese des Bildes. Salon, Köln 2003, ISBN 3-89770-033-6 (édition questions Bd. 8)
  • P. W. Simonow: Widerspiegelungstheorie und Psychophysiologie der Emotionen. Verlag Volk und Gesundheit, Berlin/Ost 1975.

Weblinks


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