Abdankung Eduards VIII.
Die Abdankungsurkunde unterzeichnet von Edward VIII und seinen drei Brüdern

Die Abdankung Eduards VIII. war der Höhepunkt einer Verfassungskrise im Jahre 1936 im Vereinigten Königreich und den anderen Königreichen des Commonwealths, die durch den Wunsch König Eduards VIII. ausgelöst wurde, seine Geliebte Wallis Simpson, eine bereits zweimal geschiedene US-Amerikanerin, zu heiraten.

Die Regierungen des Vereinigten Königreiches und der meisten Dominions waren vor allem aus politischen und moralischen Gründen gegen die Ehe. Simpson wurde wegen ihrer beiden gescheiterten Ehen als ungeeignete Gemahlin angesehen, und große Teile des Establishments glaubten, dass Simpsons Beweggründe eher die Liebe zu Geld und Status als zur Person des Königs waren. Eduard erklärte dem Widerstand zum Trotz, er liebe Simpson und wolle sie auch gegen den Willen der Regierung heiraten.

Der Widerstand der Regierungen im Commonwealth gegen Simpson als Gemahlin des Königs und dessen Unwillen, sich von ihr zu trennen, hatten schließlich im Dezember 1936 die Abdankung Eduards als König und Kaiser und die Thronbesteigung seines Bruders Georg VI. zur Folge.

Der abgedankte König wurde zu „Seiner Königlichen Hoheit, dem Duke of Windsor“, und heiratete Simpson im folgenden Jahr. Die Ehe hielt bis zu Eduards Tod 35 Jahre später.

Inhaltsverzeichnis

Vorgeschichte

Eduard als Duke of Windsor, 1945

Eduard VIII. wurde nach dem Tod seines Vaters Georg V. am 20. Januar 1936 König von Großbritannien, Irland und den anderen Dominions, sowie Kaiser von Indien. Er war Junggeselle, war aber in den vorangegangenen Jahren öfter von Wallis Simpson zu privaten gesellschaftlichen Ereignissen begleitet worden. Im Laufe des Jahres 1936 wohnte Simpson immer häufiger als Gast des Königs offiziellen Gelegenheiten bei. Ihr Name tauchte regelmäßig in den gedruckten Hofnachrichten auf, wobei sie jedoch nie von ihrem Ehemann Ernest Simpson begleitet wurde.[1] Den Sommerurlaub verbrachte Eduard statt nach der Tradition britischer Monarchen auf Schloss Balmoral lieber zusammen mit Wallis Simpson auf der Dampfjacht Nahlin im östlichen Mittelmeer. Die amerikanische und kontinentaleuropäische Presse berichteten ausführlich über die Kreuzfahrt, die britischen Zeitungen übten sich jedoch in selbstauferlegter Zurückhaltung. Auslandsbriten und Kanadier, die die US-amerikanischen Medien lesen konnten, waren dennoch empört über die Berichterstattung.[2]

Im Oktober wurde offensichtlich, dass Eduard Wallis Simpson heiraten wollte, sobald sie geschieden wäre. Ende des Monats eskalierte die Krise, als Simpson die Scheidung von ihrem Ehemann einreichte und die US-Presse berichtete, eine Heirat zwischen ihr und dem König stünde unmittelbar bevor.[3]

Am 13. November schrieb der königliche Privatsekretär Alec Hardinge dem König einen warnenden Brief:

„Das Schweigen der britischen Presse bezüglich der Freundschaft Eurer Majestät mit Frau Simpson wird nicht anhalten. Den Briefen britischer Untertanen im Ausland, wo die Presse sich offen äußerte, nach zu urteilen werden die Folgen verhängnisvoll sein.“

– Broad, S. 71.

Am darauf folgenden Montag, dem 16. November, bestellte der König seinen Premierminister Stanley Baldwin zu sich in den Buckingham Palace ein und setzte ihn in Kenntnis, dass er Wallis Simpson heiraten wolle. Der Premierminister entgegnete dem König, dass eine solche Ehe für das Volk nicht akzeptabel sei und „eine Königin die Königin dieses Landes wird. Bei der Wahl einer Königin muss daher die Stimme des Volkes gehört werden.“[4]

Argumente gegen die Ehe

Widerstand gegen die Ehe kam aus verschiedenen Richtungen:

Religiös

Als britischer König war Eduard Oberhaupt (Supreme Governor) der Church of England. Die Church of England erlaubte nicht, dass Geschiedene wieder heiraten konnten, so lange der frühere Ehepartner noch lebte. Daher wurde es als unannehmbar empfunden, dass Eduard das Amt des Supreme Governor (also das des Königs) behielte und gleichzeitig eine geschiedene Frau mit gleich zwei noch lebenden Exmännern heiratete.[5]

Rechtlich

Simpsons erste Scheidung (vollzogen in den Vereinigten Staaten aufgrund von „emotionaler Unverträglichkeit“) wurde von der Church of England nicht anerkannt und hätte vor englischen Gerichten nach englischem Recht möglicherweise keinen Bestand gehabt. Nach dieser Logik wäre ihre zweite (und dritte) Ehe bigamistisch und damit ungültig gewesen.[6] Eventuelle Kinder Eduards und Simpsons wären unehelich und von der Thronfolge ausgeschlossen gewesen.

Moralisch

Eduards Mutter Königin Maria mit ihren Enkelinnen Elisabeth und Margaret, 1939

Hätten die Berater des Königs Wallis Simpson für eine angemessene Gemahlin gehalten, hätten sie sich womöglich stärker angestrengt, eine legale Lösung für sein Problem zu finden. Aber seine Minister (und auch seine Familie) befanden Simpsons bisherigen Lebenslauf und ihr Auftreten für eine Königin völlig unangemessen. Eduards Mutter, der Königinwitwe Maria, wurde sogar erzählt, dass Simpson eine Art sexueller Macht über Eduard besäße, da sie ihn – durch in einem chinesischen Bordell erlernte Praktiken – von einer nicht genauer definierten sexuellen Störung befreit habe.[7] Dieser Ansicht war auch Dr. Alan Campbell Don, der Kaplan des Erzbischofs von Canterbury, der schrieb, er vermute, der König sei „sexuell anormal, was der Grund für die Macht sein könnte, die Mrs. S. über ihn hat.“[8] Sogar Eduards offizieller Biograf Philip Ziegler schrieb:

„Es muss sich um eine Art sado-masochistischer Beziehung gehandelt haben … [Eduard] genoss die Verachtung und Grobheit, mit der sie ihm begegnete.“

– Philip Ziegler, zitiert nach der BBC-Website

Die privaten Aufzeichnungen Walter Turner Moncktons, Eduards Rechtsberater, wurden 2003 von der Bodleian Library in Oxford freigegeben (ausgenommen die private Korrespondenz zwischen Monckton und Königinmutter Elizabeth, die bis 2037 unter Verschluss bleibt).[9] Sie bieten wertvolle Einblicke in die Hintergründe der Abdankung und die Gerüchte und Anspielungen, die sie prägten, besonders bezüglich Wallis Simpson.

Wallis’ andere Liebhaber

Polizeiliche Ermittler, die Simpson beobachtet hatten, berichteten, dass sie trotz ihrer Beziehung zu Eduard ein weiteres sexuelles Verhältnis hatte, und zwar mit Guy Trundle, einem verheirateten Automechaniker und -händler.[10] Dies könnte durchaus wichtigen Mitgliedern der politischen Klasse Großbritanniens mitgeteilt worden sein, auch Mitgliedern des Königshauses.[11] Joseph P. Kennedy, der amerikanische Botschafter, nannte sie ein „Flittchen“; seine Frau weigerte sich, mit ihr zu essen.[12] König Eduard blieb jedoch über die angebliche Untreue seiner Mätresse im Unklaren.

Es ging außerdem das Gerücht eines dritten Liebhabers, Edward FitzGerald, 7. Duke of Leinster, der höchstrangige Adlige Irlands und ein enger Freund Eduards.[13]

„Goldgräberin“

Die Wahrnehmung war weit verbreitet, Wallis wolle Eduard seines Geldes wegen. Sein Stallmeister schrieb, dass sie ihn schlussendlich, „nachdem sie sich die Kasse gesichert hat“, verlassen würde.[14] Der spätere Premierminister Neville Chamberlain notierte in seinem Tagebuch:

„[Wallis Simpson] ist eine völlig skrupellose Frau, die den König nicht liebt, sondern zu ihren eigenen Zwecken ausnutzt. Sie hat ihn bereits an Geld und Juwelen ruiniert.“

– Ziegler, S. 312.

Politisch

Haile Selassie, Kaiser von Äthiopien

Das britische Establishment fürchtete Eduards Wunsch, die Monarchie zu modernisieren, und war gegen dessen Absicht, sie volksnäher zu machen.[15] Als er notleidende Bergbau-Dörfer in Wales besuchte, ließen seine sorglosen Kommentare die Befürchtung aufkommen, er könnte sich in politische Angelegenheiten einmischen, in denen sich ein konstitutioneller Monarch normalerweise neutral verhält. Als Prince of Wales hatte er linke Politiker öffentlich als „Spinner“ („cranks“) bezeichnet[16] und Reden gegen die Regierungspolitik gehalten.[17] Seine Weigerung, den Ratschlägen von Ministern zu folgen, behielt er auch als König bei, als er sich gegen Sanktionen gegen Italien aussprach, nachdem dieses Äthiopien im Italienisch-Äthiopischen Krieg überfallen hatte, und auch den abgesetzten Kaiser von Äthiopien nicht empfangen und den Völkerbund nicht unterstützen wollte.[18]

Weit schädlicher war es jedoch, dass der britischen Regierung mitgeteilt wurde, Wallis Simpson sei eine „Nazi-Agentin“. Ein deutscher Diplomat ließ dem Außenministerium Informationen über Meldungen des deutschen Botschafters, Joachim von Ribbentrop, zukommen, in denen dieser seine Meinung äußerte, dass der Grund der Abdankung war, „jene deutschenfreundlichen Kräfte zu zerstören, die durch Frau Simpson am Werk waren.“[19] Gerüchte besagten, dass Simpson Zugang zu geheimen Regierungsdokumenten hatte, die König Eduard geschickt wurden und die dieser unbeaufsichtigt in seinem Landsitz Fort Belvedere liegen ließ.[20] Sogar nach Eduards Abdankung wurden von Personenschutzbeamten, die Simpson im französischen Exil schützten, Berichte mit der Vermutung an die Regierung geschickt, sie könnte „nach Deutschland abhauen“.[21]

Die amerikanische Bundesuntersuchungsbehörde, das FBI, erhob ebenfalls eine Reihe von Anschuldigungen gegen Simpson. Eine der schwerwiegendsten war, dass sie 1936, als sie die Geliebte König Eduards war, daneben auch eine Affäre mit Botschafter von Ribbentrop hatte. Die Quelle des FBI (Carl Alexander Herzog von Württemberg, damals Benediktinermönch in den USA) behauptete nicht nur, dass die beiden eine Beziehung gehabt hätten, sondern auch, dass von Ribbentrop ihr jeden Tag 17 Nelken schickte, eine für jedes Mal, an dem sie miteinander geschlafen hätten. Die Anschuldigungen des FBI waren symptomatisch für den äußerst schädlichen Klatsch, der über die mögliche künftige Königin verbreitet wurde, nach dem sie (und auch ihr künftiger Ehemann) Nazi-Sympathisanten wären.[22]

Gesellschaftlich

Eduard verärgerte die Aristokratie durch seine Geringschätzung ihrer Traditionen und Bräuche. Viele fühlten sich durch seine Abkehr von sozialen Normen und Sitten beleidigt.[23][24] Er wurde in der schottischen Öffentlichkeit äußerst unbeliebt, als er es ablehnte, einen neuen Flügel der Aberdeen Royal Infirmary zu eröffnen. Als Grund gab er an, er trauere noch um seinen Vater, doch am folgenden Tag waren in den Zeitungen Bilder von ihm im Urlaub zu sehen. Er hatte das öffentliche Ereignis zugunsten eines Treffens mit Wallis Simpson abgelehnt.[25]

National

Die Beziehungen zwischen dem Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten waren in den Zwischenkriegsjahren angespannt. Die Mehrheit der Briten waren gegen eine Amerikanerin als ihre Königin.[26]

Die Wahlmöglichkeiten

Als Ergebnis all dieser Gerüchte und Argumente setzte sich unter den britischen Politikern die Auffassung durch, dass Simpson keine königliche Gemahlin werden könne. Baldwin machte dem König klar, dass das Volk gegen eine Ehe mit Mrs. Simpson wäre, und ebenso, dass die Regierung geschlossen zurückträte, wenn er sie gegen den ausdrücklichen Rat der Minister heiratete. Der König entgegnete: „Ich habe vor, Mrs. Simpson zu heiraten, sobald sie heiraten kann. […] Wenn die Regierung gegen die Ehe war, wie der Premierminister mir zu verstehen gab, dann war ich bereit, zu gehen.“[27] Unter dem Druck des Königs, und „erschrocken“[27] über die angedeutete Abdankung, erklärte sich Baldwin einverstanden, weitere Sondierungsgespräche vorzunehmen und legte den Premierministern der fünf Dominions, deren König Eduard ebenfalls war, drei Optionen vor:

  1. Die beiden heirateten und Mrs. Simpson wird Königin.
  2. Die beiden heirateten, aber Mrs. Simpson wird nicht Königin, sondern bekommt einen anderen Ehrentitel (eine „morganatische Ehe“).
  3. Eduard dankt ab, um Mrs. Simpson zu heiraten.

Für die zweite Option gab es in Europa Präzedenzfälle (zum Beispiel in Österreich Erzherzog Franz Ferdinand), aber keinen vergleichbaren Fall in der britischen Verfassungsgeschichte. Die Premierminister des Commonwealths wurden um ihre Meinung gefragt, und die Mehrheit kam darin überein, dass es „keine Alternative zu Möglichkeit 3“[28] gebe.

Churchill, damals noch ohne politisches Gewicht, ergriff als einer der wenigen für Eduard Partei

Die Regierung machte mittlerweile mit Hilfe der Times, deren Herausgeber Geoffrey Dawson ein enger Vertrauter Baldwins war, Eduards Affäre auch der britischen Öffentlichkeit bekannt und vermittelte dabei den Eindruck, man habe zwar Verständnis für Eduards schwierige Lage und übe auch keinen Druck auf ihn aus, sehe aber keine andere Möglichkeit als einen Verzicht entweder auf Simpson oder auf die Krone.[29] Die Times selbst brachte kaum Beiträge, die für den König Partei ergriffen (eine Ausnahme war der Winston Churchills am 7. Dezember[30]), und drängte auf eine schnelle Entscheidung in der Angelegenheit.[30] Man fürchtete zum einen eine Spaltung des Parlaments, wenn im Laufe der Zeit Eduard immer mehr Anhänger gegen die Regierung gewinnen könnte,[31] und zum anderen separatistische Bewegungen in den Commonwealth Realms. Während der König selbst eine „königstreue Partei“ strikt ablehnte, waren zumindest die Befürchtungen im Hinblick auf die Dominions, besonders Südafrika und Irland, nicht unbegründet.[32]

Indem Eduard allerdings überhaupt Baldwin den Auftrag gab, die anderen Regierungen des Commonwealth zu kontaktieren, statt es selbst zu tun, ermöglichte er ihm, diese im Sinne der britischen Regierung zu beeinflussen.[33] Dass Eduard zudem keinen seiner Verbündeten aufforderte, die Krise aus seiner Sicht in der Presse zu schildern, lässt darauf schließen, dass er insgeheim eine Lage, in der er abdanken „musste“, herbeiführen wollte.[33][29]

Dennoch wollte sich Eduard am 3. Dezember mit einer Radioansprache an das Volk wenden. Er wollte darin seinen Wunsch andeuten, Simpson morganatisch zu heiraten und dabei entweder auf dem Thron zu bleiben oder nach einer erzwungenen Abdankung darauf zurückzukehren. Premierminister Baldwin und das britische Kabinett blockierten die Rede. Sie sagten, sie bedeute einen schweren Bruch von Verfassungsgrundsätzen (da der König als Privatmann und ohne Beratung durch seine Minister sprechen wollte) und schockiere viele Menschen.[34] Unter anderem wollte Eduard sagen:

„Weder Frau Simpson noch ich wollten je darauf bestehen, dass sie Königin wird. Alles, was wir wollten, war, dass unser Eheglück mit einem Titel und einer Würde einherginge, die meiner Frau angemessen wären.
Nun, da ich Sie endlich ins Vertrauen ziehen konnte, glaube ich, dass es das beste ist, für eine Weile fortzugehen, sodass Sie ruhig und ohne Hast, aber auch ohne unnötigen Verzug, über das nachdenken können, was ich sagte.“

– Der Herzog von Windsor, S. 361.

Indem er gegen die Regierung die Unterstützung des Volkes gewinnen wollte, wollte er den bindenden Ratschlag seiner Minister in allen Commonwealth-Staaten missachten – ein tiefgreifender Bruch von Verfassungsgrundsätzen, die bis zur Glorious Revolution des Jahres 1688 und möglicherweise noch weiter zurückreichten. Das Kabinett sah in Eduards vorgeschlagener Ansprache eine geringschätzige Haltung gegenüber den Verfassungen seiner Reiche und eine Bedrohung der politischen Neutralität der Krone.[35].

Nachdem ihm mitgeteilt worden war, dass er nicht gleichzeitig auf dem Thron verbleiben und Wallis Simpson heiraten könne und seine Rede an den Commonwealth über „seine Seite der Geschichte“ aus Verfassungsgründen abgeblockt worden war,[36] entschied sich Eduard für die dritte Option[37] und wurde der erste Monarch der jüngeren britischen Geschichte, der freiwillig abdankte.

Rechtsmanöver

Nach Simpsons Scheidungsanhörung am 27. Oktober 1936 sorgte sich ihr Anwalt John Theodore Goddard, dass es eine „patriotische“ Bürger-Intervention (eine gesetzliche Handhabe, um die Scheidung zu verhindern) geben könnte. Goddard fürchtete, solch eine Intervention könnte Erfolg haben. Er handhabte den Fall, als handele es sich um eine Scheidungsklage gegen Ernest Simpson mit Wallis Simpson als unschuldige, geschädigte Partei. Das Gericht konnte keine Scheidung aussprechen, wenn beide Parteien sich einig waren oder wenn Frau Simpson mit ihrem Mann für eine erfolgreiche Scheidung „konspiriert“ hätte, indem sie zum Beispiel eine Affäre hätte oder beabsichtigte, jemanden anderes zu heiraten. Am Montag, dem 7. Dezember 1936 hörte der König von Goddards Vorhaben, zu seiner Klientin nach Südfrankreich zu fliegen, die dorthin geflohen war. Der König bestellte ihn und verbot ihm die Reise ausdrücklich, da er fürchtete, der Anwalt könne Zweifel bei Simpson wecken. Goddard ging daraufhin direkt zur Downing Street und bat um Baldwins Schutz. Die Regierung stellte sofort ein Flugzeug zur Verfügung, und Goddard flog direkt nach Cannes.[38]

Nach seiner Ankunft warnte Goddard Simpson, dass eine Bürger-Intervention wahrscheinlich Erfolg hätte, wenn es zu einer solchen käme. Laut Goddard war es seine Pflicht, ihr zu raten, den Scheidungsantrag zurückzuziehen. Simpson schlug den Rat ihres Anwalts zwar aus, aber beide telefonierten mit dem König, um ihm mitzuteilen, dass sie willens sei, die Beziehung mit ihm zu beenden, damit er König bleiben könne. Es war jedoch zu spät: Der König hatte sich bereits zur Abdankung entschlossen, auch wenn er Simpson nicht heiraten könnte. John Theodore Goddard bemerkte, seine Klientin „war bereit, alles zu tun, um die Lage zu entspannen, aber die andere Seite des Türchens [Eduard VIII.] war fest entschlossen.“[39]

Goddards Besuch befeuerte falsche Gerüchte, Frau Simpson sei schwanger und habe sogar eine Abtreibung vornehmen lassen. Da Goddard ein schwaches Herz hatte und noch nie geflogen war, hatte er seinen Arzt William Kirkwood, der zu der Zeit in einem Entbindungsheim tätig war, gebeten, ihn auf der Reise zu begleiten. Die Presse berichtete aufgeregt, der Anwalt sei in Begleitung eines Gynäkologen und eines Anästhesisten (der in Wahrheit ein Angestellter des Anwalts war) zu Frau Simpson geflogen.[40]

Die Abdankung

Eduards Abdankungserklärung (Instrument of Abdication)

Die schriftliche Abdankungserklärung Eduards VIII. wurde von seinen drei jüngeren Brüdern am 10. Dezember auf Fort Belvedere bezeugt:

Am folgenden Tag wurde der Erklärung durch jedes der Parlamente im Commonwealth Gesetzeskraft verliehen. Das Statut von Westminster, durch das die Gesamtkrone für den Commonwealth in lauter einzelne Kronen für jedes Reich, die alle derselbe Monarch trug, aufgeteilt worden war, erforderte es, dass jeder Staat im Commonwealth die Abdankung separat ratifizierte (zum Beispiel im Vereinigten Königreich durch His Majesty’s Declaration of Abdication Act 1936 oder in Kanada durch den Succession to the Throne Act[41]). Im Irischen Freistaat geschah diese Ratifikation durch den External Relations Act jedoch einen Tag später als überall anders, sodass Eduard formal einen Tag lang „König von Irland“ war, während Georg VI. bereits in allen anderen Commonwealth Realms herrschte.[42] Es waren dabei nicht die einzelnen Gesetze, sondern die königlichen Zustimmungen zu ihnen, die die Abdankung vollendeten. Da Eduard VIII. noch nicht gekrönt worden war, wurde die Krönungszeremonie, die für ihn bereits geplant war, stattdessen die seines Bruders Georg VI.

Etliche Mitglieder des Establishments waren über Eduards Abdankung erleichtert. Schon 1927 hatte sein eigener Privatsekretär Alan Lascalles Baldwin gesagt: „Ich kann mir nicht verkneifen zu denken, dass das beste, was ihm und dem Land passieren kann, ist, dass er sich den Hals bricht.“[43]

Nach seiner Abdankung richtete Eduard (der nun für einige Stunden wieder „Seine königliche Hoheit, Prinz Eduard“ war, bevor ihn sein Bruder am nächsten Morgen zum Duke of Windsor machte) am 11. Dezember von Windsor Castle aus eine Radioansprache an das Volk. Die offizielle Ansprache hatte am Vortag während des Mittagessens von Eduards Freund Winston Churchill ihren Feinschliff erhalten und war im Ton gemäßigt; Eduard sprach von seiner Unfähigkeit, sein Amt so zu bekleiden, „wie ich es gewollt hätte“, wenn er nicht die Unterstützung „der Frau, die ich liebe“ habe.[44] Am nächsten Tag verließ Eduard Großbritannien in Richtung Österreich.

Duke and Duchess of Windsor

Das Herzogspaar mit Präsident Nixon (Mitte), 1970

Georg VI. machte seinen älteren Bruder zum Duke of Windsor mit der Anrede „Seine Königliche Hoheit“. Am 3. Mai des folgenden Jahres wurde Wallis Simpsons Scheidung rechtskräftig. Der Fall wurde im Stillen gehandhabt, es gab keine Bürger-Intervention, und nur wenige Zeitungen berichteten darüber. Die Times beispielsweise druckte nur einen einzigen Satz[45] unter einer scheinbar nicht damit zusammenhängenden Nachricht über die Abreise des Dukes aus Österreich.[46] Als der Duke of Windsor Wallis Simpson am 3. Juni 1937 in Frankreich heiratete, wurde sie zwar die Duchess of Windsor, durfte aber zu Eduards massiver Verärgerung nicht die Anrede „Ihre Königliche Hoheit“ verwenden.[47]

Der Duke of Windsor verbrachte den Großteil seines weiteren Lebens im Ruhestand in Frankreich. Georg VI. gewährte ihm eine einkommensteuerfreie Zuwendung, die Eduard durch die Niederschrift seiner Memoiren und illegalen Währungshandel[48] aufbesserte. Im Zweiten Weltkrieg war er Gouverneur der Bahamas und dort Gerüchten und Beschuldigungen ausgesetzt, er sei Nazisympathisant. Er sagte einem Bekannten angeblich: „Wenn der Krieg vorbei ist und Hitler die Amerikaner zerquetscht hat […] übernehmen wir […] Sie [der Commonwealth] wollen mich nicht als ihren König, aber ich komme bald als ihr Führer zurück.“[49] Er sagte einem Journalisten, „es wäre eine Tragödie für die Welt, wenn Hitler gestürzt würde.“[49]

Kommentare wie diese verstärkten die Meinung, der Duke hege Sympathien für die Nazis, und dass die Abdankungskrise 1936 einen Mann vom Thron vertrieben habe, dessen politische Anschauungen eine Gefahr für sein Land gewesen seien, und der durch einen König ersetzt worden war, der keine solche Neigungen hatte.[50]

Vorbilder in der Geschichte

Heinrich VIII. von England

Heinrich VIII. auf einem Gemälde Hans Holbeins des Jüngeren

Vierhundert Jahre vor der Abdankungskrise hatte König Heinrich VIII. den englischen Katholizismus der Kontrolle Roms entzogen und so die Church of England geschaffen. Er konnte sich so von Katharina von Aragón scheiden lassen und Anne Boleyn heiraten, obwohl Katharina noch lebte. Die Ehe Heinrichs und Katharinas wurde 1533 mit der Begründung geschieden, sie sei nach levitischem Recht inzestuös (Katharina war die Witwe von Heinrichs älterem Bruder). Drei Jahre nach Heinrichs Heirat mit Anne Boleyn wurde diese wegen Verrats verurteilt, die Ehe für ungültig erklärt und Anne hingerichtet. Da auch Katharina mittlerweile gestorben war, konnte Heinrich wieder heiraten und tat dies auch elf Tage nach Annes Enthauptung. Nach dem Tod seiner dritten Frau im Wochenbett heiratete Heinrich 1540 ein viertes Mal, nun Anna von Kleve. Die Ehe wurde nicht vollzogen und Heinrich ließ sich nur sechs Monate nach der Hochzeit erneut scheiden, dieses Mal mit der dubiosen Begründung, Anna sei einem anderen versprochen.[51] Heinrich heiratete danach noch zweimal, aber keine seiner Frauen war vor ihrer Ehe mit ihm geschieden worden, und die Scheidungen, die stattfanden, wurden vom Parlament (aus der politischen Überlegung Heinrichs heraus, einen Erben zu zeugen und Bündnisse zu schließen) und der Kirche (aus religiösen Gründen) sanktioniert. Außerdem waren seine Scheidungen formal „Annullierungen“, das heißt Entscheidungen nach kanonischem Recht, dass die Ehe von Anfang an null und nichtig war und Heinrich und seine jeweilige Frau darum nie rechtlich gültig verheiratet waren.[5] Hierin liegt der Unterschied zu Simpsons Scheidungen, die rechtliche Beendigungen nach dem Zivilrecht von rechtmäßig geschlossenen Ehen waren. Jemand, dessen Ehe annulliert worden ist, kann eine neue „erste“ Ehe schließen, jemand mit einer Scheidung war bereits verheiratet.

Haus Hannover

König Georg I., damals noch Kurfürst von Braunschweig-Lüneburg, ließ sich 1694 von seiner Frau Sophia von Celle wegen ihres Ehebruchs scheiden, bevor er den britischen Thron bestieg. Weder er noch seine Frau heirateten nach der Scheidung wieder. Georg IV. versuchte vergebens, sich wegen ihres Ehebruchs von seiner Frau Caroline von Braunschweig scheiden zu lassen.[52]

Eduard VIII. war somit der erste britische Monarch, der eine geschiedene Frau heiraten wollte.

Eine moderne Parallele

Camilla, Duchess of Cornwall

Im Jahre 2005 heiratete Charles, Prince of Wales, seine langjährige Lebensgefährtin Camilla Parker-Bowles. Zwar war Charles’ vorherige Ehefrau Diana, Princess of Wales bereits verstorben, allerdings war Parker-Bowles wie Wallis Simpson 1936 eine Geschiedene, deren Exmann noch lebte.[53]

Anders als 1936 führte die Eheschließung jedoch zu keiner Verfassungskrise im Vereinigten Königreich. Die Gründe für die andere Beurteilung eines ähnlichen Heiratsplanes waren:

  • Ehescheidung war 2005 gesellschaftlich wesentlich akzeptierter als 1936.[54][55][56]
  • Die Church of England hat ihre Haltung zu Scheidungen gemäßigt. Sie akzeptiert nun, dass standesamtlich wiederverheiratete Geschiedene in einem Gottesdienst gesegnet werden können.[57]
  • Anders als Simpsons erste Scheidung wurde die Scheidung Parker Bowles’ von der Kirche anerkannt, auch wegen des Ehebruchs ihres Ehemannes Andrew Parker Bowles,[58][59] und ist nach englischem Gesetz gültig.[60]
  • Simpson stand im Ruf einer Abenteurerin und war gesellschaftlich weniger als Frau des Thronfolgers akzeptabel als Parker Bowles.[61]
  • Parker Bowles wählte nach der Eheschließung die Anrede „Duchess of Cornwall“ statt der traditionellen „Princess of Wales“ als Frau des Kronprinzen. Der Buckingham-Palast erklärte außerdem, nach der Thronbesteigung ihres Mannes werde sie nicht den Titel „Königin“ (Queen Consort), sondern den neuen Titel einer „Prinzessin-Gemahlin“ (Princess Consort) verwenden.[62] Aufgrund dessen sehen viele die Ehe als morganatisch an.[61]
  • Die Ehe wurde vom britischen Königshaus und der Regierung unterstützt und von der Church of England gesegnet.[63]
  • Die Ehe wird aller Wahrscheinlichkeit nach keine Kinder und damit keine Thronerben hervorbringen, weswegen es die Regierungen der anderen Commonwealth Realms für unnötig hielten, ihr formell zuzustimmen (im Unterschied zu Charles’ erster Ehe, für deren Zustimmung der Privy Council von Kanada zusammentrat).[64]
  • Die öffentliche Meinung 1936 ist schwierig zu rekonstruieren, Meinungsumfragen kurz vor der Eheschließung 2005 ergaben jedoch breite öffentliche Zustimmung.[65]

Zeitgenössische Verarbeitung

Das Calypsolied „Edward VIII.“ des Trinidader Calypsomusikers Lord Caresser war die beliebteste Calypsoplatte des Jahres 1937.[66] „Famous Last Words“, ein Roman von Timothy Findley, ist eine erfundene Neuinterpretation der Verbindung. Darin verschwören sich die beiden mit Ribbentrop zum Sturz Hitlers, um die Führerschaft des Dritten Reiches an sich zu reißen und Europa zu unterjochen.[67]

Literatur

  • Lord Beaverbrook; A. J. P. Taylor (Hrsg.): The Abdication of King Edward VIII. Hamish Hamilton, London 1966.
  • Lewis Broad: The Abdication. Frederick Muller Ltd, London 1961.
  • Hugo Vickers: Eizabeth: The Queen Mother. Arrow Books/Random House, 2006, ISBN 9780099476627.
  • SKH Der Herzog von Windsor: A King’s Story. Cassell and Co, London 1951.
  • Philip Ziegler: King Edward VIII: The official biography. Alfred A. Knopf, New York 1991, ISBN 0-394-57730-2.
  • Martin Schieder: "Ay, no; no, ay; for I must nothing be." Die Abdankung des Monarchen – eine Leerstelle in der Herrscherikonographie, in: Thronverzicht. Die Abdankung in Monarchien vom Mittelalter bis in die Neuzeit, hrsg. von Susan Richter und Dirk Dirbach, Köln 2010, S. 291–304.

Weblinks

 Wikisource: Edward VIII of the United Kingdom's Abdication – Wortlaut von Eduards Radioansprache (Englisch)

Einzelnachweise

  1. Lewis Broad: The Abdication. Frederick Muller Ltd, London 1961, S. 37.
  2. Broad, S. 47.
  3. Broad, S. 56.
  4. Broad, S. 75.
  5. a b A Historic Barrier Drops. In: TIME. 20. Juli 1981, abgerufen am 5. April 2007.
  6. Sarah Bradford: King George VI. Weidenfeld and Nicolson, London 1989, S. 241.
  7. Philip Ziegler: King Edward VIII: The official biography. Alfred A. Knopf, New York 1991, ISBN 0-394-57730-2, S. 236.
  8. Patrick Howarth: George VI. Hutchinson, 1987, S. 61.
  9. Abdication letters keep their secret. BBC News, 1. März 2000, abgerufen am 5. April 2007.
  10. Paul Reynolds: Mrs Simpson’s secret lover revealed. 30. Januar 2003, abgerufen am 5. April 2007.
  11. Hugo Vickers: Eizabeth: The Queen Mother. Arrow Books/Random House, 2006, ISBN 9780099476627, S. 163.
  12. Vickers, S. 185.
  13. Duchess revelations stolen. BBC News, 9. Februar 2003, abgerufen am 5. April 2007.
  14. John Airds Tagebuch, zitiert in Ziegler, S. 234.
  15. SKH Der Herzog von Windsor: A King’s Story. Cassell and Co, London 1951, S. 136.
  16. Der Herzog von Windsor, S. 253.
  17. Lord Beaverbrook; A. J. P. Taylor (Hrsg.): The Abdication of King Edward VIII. Hamish Hamilton, London 1966, S. 20.
  18. Ziegler, S. 271f.
  19. Howarth, S. 62.
  20. Ziegler, S. 273.
  21. Owen Bowcott: Fear that Windsors would „flit“ to Germany. 30. Januar 2003, abgerufen am 5. April 2007.
  22. Rob Evans: Wallis Simpson, the Nazi minister, the telltale monk and an FBI plot. 29. Juni 2002, abgerufen am 5. April 2007.
  23. Der Herzog von Windsor, S. 301.
  24. Beaverbrook, S. 14.
  25. Vickers, S. 140.
  26. James Pope-Hennessy: Queen Mary. George Allen and Unwin Ltd, London 1959, S. 574.
  27. a b Der Herzog von Windsor, S. 332.
  28. Eamon de Valera, zitiert in Bradford, S. 188.
  29. a b Brandi McCary: Press, Politics and the Abdication of Edward VIII. Abgerufen am 5. April 2007.
  30. a b The Times. 7. Dezember 1936, S. 8.
  31. Michael Bloch: The Reign and Abdication of Edward VIII. Transworld Publishers Ltd., London 1990, S. 115.
  32. The Times. 12. Dezember 1936, S. 9.
  33. a b Bloch, S. 82.
  34. Dominic Casciani: King’s abdication appeal blocked. 30. Januar 2003, abgerufen am 5. April 2007.
  35. Beaverbrook, S. 71.
  36. Der Herzog von Windsor, S. 378f.
  37. Der Herzog von Windsor, S. 386f.
  38. Stephen Cretney: Edward, Mrs Simpson and the Divorce Law: Stephen Cretney Investigates Whether the Government Colluded in the Suppression of Evidence That Might Have Prevented Wallis Simpson’s Divorce and Royal Marriage. In: History Today. Band 53, September 2003, S. 26ff (http://www.questia.com/PM.qst;jsessionid=FTthsY9h0CTMyyQJFNvB3TTJynjzK5dpvQx7NXpmpK4ZT0YMhGWQ!147595826?a=o&d=5002027369, abgerufen am 5. April 2007).
  39. Richard Norton-Taylor: Edward and Mrs Simpson cast in new light. In: The Guardian. 2. März 2000, abgerufen am 5. April 2007.
  40. Beaverbook, S. 81.
  41. Claude Bélanger: The Statute of Westminster (1931). In: Studies on the Canadian Constitution and Canadian Federalism, Marianopolis College. 26. Februar 2001, abgerufen am 5. April 2007.
  42. Executive Authority (External Relations) Act, 1936. The Government of Ireland, abgerufen am 14. April 2009.
  43. Sir Alan „Tommy“ Lascelles: Prince Charmless: A damning portrait of Edward VIII. In: Daily Mail. 20. November 2006, abgerufen am 3. Februar 2007.
  44. Der Herzog von Windsor, S. 409–413.
  45. Mrs Ernest Simpson’s Divorce. In: The Times. 4. Mai 1937, S. 5.
  46. The Duke of Windsor: Departure from Austria. In: The Times. 4. Mai 1937, S. 5.
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