Abdelaziz Ahanfouf



Abdelaziz Ahanfouf
Spielerinformationen
Geburtstag 14. Januar 1978
Geburtsort Flörsheim am MainDeutschland
Größe 184 cm
Position Stürmer
Vereine in der Jugend
1988–1993
1993–1994
1994–1995
Eintracht Rüsselsheim
VfB Ginsheim
Kickers Offenbach
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
1995–1997
1997–1999
1999–2000
2001
2002
2002–2003
2003–2006
2006–2007
2007–2008
2008
2011
VfB Stuttgart II
SpVgg Unterhaching
Hansa Rostock
SpVgg Unterhaching
1. FSV Mainz 05
Dynamo Dresden
MSV Duisburg
Arminia Bielefeld
Arminia Bielefeld II
SV Wehen Wiesbaden
SV Darmstadt 98
23 0(8)
45 (11)
17 0(0)
17 0(1)
4 0(0)
14 0(5)
89 (40)
6 0(2)
2 0(4)
4 0(0)
6 0(2)
Nationalmannschaft2
2004– Marokko 6 0(0)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: 6. Juni 2011
2 Stand: 10. Dezember 2006

Abdelaziz „Aziz“ Ahanfouf (* 14. Januar 1978 in Flörsheim am Main) ist ein deutsch-marokkanischer Fußballspieler.

Inhaltsverzeichnis

Karriere

Seine ersten fußballerischen Schritte unternahm er bei Eintracht Rüsselsheim, bevor er über die Stationen VfB Ginsheim 1916, Offenbacher Kickers und VfB Stuttgart bei der SpVgg Unterhaching mit 19 Jahren erstmals in einer Profimannschaft eingesetzt wurde. Er etablierte sich schnell als Stammspieler und regelmäßiger Torschütze beim damaligen Zweitligisten. 1999 stieg er mit Unterhaching in die 1. Bundesliga auf, wechselte danach aber zu Hansa Rostock. Über Dynamo Dresden und 1. FSV Mainz 05 kam er zum MSV Duisburg, wo er seine bislang erfolgreichste Zeit erlebte. Nach zwei Jahren als Stammspieler mit jeweils zweistelliger Trefferquote stieg er 2005 mit den „Zebras“ in die 1. Bundesliga auf, wo er seine Leistung behaupten konnte. Trotzdem reichte es in diesem Jahr nicht für den Klassenerhalt der Duisburger.

Ahanfouf blieb daraufhin in der 1. Liga und wechselte zu Arminia Bielefeld. Dort hatte er allerdings Pech in seiner ersten Saison, als er nach einem Wadenbeinbruch die meiste Zeit ausfiel und nur sechs Spiele absolvieren konnte. Sein Vertrag bei den Arminen lief bis 2009. Im Januar 2008 wechselte er zum SV Wehen Wiesbaden und erhielt dort einen Vertrag bis 2011. Dieser wurde jedoch zum Ende des Jahres 2008 aufgelöst und Abdelaziz Ahanfouf wurde am 19. Januar 2009 mit sofortiger Wirkung gekündigt. Nach einem Rechtsstreit erhielt er im Rahmen eines Vergleichs für die Vertragskündigung 200.000 Euro Abfindung.[1] Am 1. Februar 2011 erhielt Ahanfouf einen Vertrag bis zum Saisonende beim damaligen Regionalligisten SV Darmstadt 98 [2], kam jedoch meist nur als Einwechselspieler zu Kurzeinsätzen. Am 16. April 2011 erzielte er den Siegtreffer zum 3:2 im Spiel SV Darmstadt 98 - KSV Hessen Kassel. Dieses Spiel bedeutete die Wende im Aufstiegskampf der Regionalliga Süd, an deren Ende überraschenderweise der SV Darmstadt 98 in die Dritte Liga aufstieg.

Nationalmannschaft

Er ist seit 2004 Mitglied der marokkanischen Nationalmannschaft.

Privates

Am 17. Dezember 2007 zog sich Ahanfouf bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A 33 nach Auffahrt auf einen LKW lebensgefährliche Gesichts- und Kopfverletzungen zu, musste zuerst vom Notarzt reanimiert werden, bevor er in ein örtliches Krankenhaus eingeliefert wurde.

Erfolge

  • Aufstieg in die 1. Bundesliga 1999 mit der SpVgg Unterhaching
  • Aufstieg in die 1. Bundesliga 2005 mit dem MSV Duisburg

Einzelnachweise

  1. kicker.de, 200.000 Euro für Ahanfouf
  2. Ahanfouf verstärkt die Lilien, sv98.de

Weblinks


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