-chromie

Das Suffix –chromie stammt von dem altgriechischen Substantiv χρωμα (chroma) = Farbe. Die Verwendung in verschiedenen Fachterminologien beinhaltet bei den naturwissenschaftlichen und medizinischen Varianten des Suffix-Einsatzes stets eine zu beschreibende Veränderung der Farbe durch entsprechende beobachtete Phänomene oder gezielte Manipulationen. Anders die Verwendungen des Suffixes in Kunst, Musik und Fotografie, wo dessen Verbindung mit dem Stammwort auf eine bestimmte Technik gerichtet ist.

Als Nomen für sich gestellt ist "Chromie" nicht in Gebrauch.

Eine Verwendung von Chromie als Fantasie-Eigenname – wohl ohne gewollten Bezug zu "chroma" – ist neuerdings in der Figur einer Computerspielserie von WarCraft, der Gnomin "Chromie"[1], zu finden.

Als Adjektiv wird das Suffix - abgewandelt zu "-chrom" - in den meisten Varianten ebenfalls verwendet (z.B. monochrom), nicht jedoch als Verb (wie –chromieren, was ohne Stammwort in einen anderen Bedeutungszusammenhang gehört). Akzeptable Ausnahme: "polychromieren".

Eine Ausprägung als Ausübender (wie bei "-graphie" der Geograph) kommt für "-chromie" bzw. "-chrom" nicht in Betracht.

(Antike Polychromie)

Einzelnachweise

  1. siehe http://forscherliga.wikia.com/wiki/Chromie
  2. Chronochromie für 12 Solostreicher op. 333 von Caspar Diethelm
  3. Chronochromie für Orchester von Olivier Messiaen
  4. Dissertation H.E.Gerke http://d-nb.info/481270418

Siehe auch


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