Andreas Vogler (Fußballspieler)



Andreas Vogler
Spielerinformationen
Geburtstag 5. Februar 1965
Geburtsort Deutschland
Position Angriff
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1

bis 1987
1987–1988




VfB Neukölln
Tennis Borussia Berlin
Hertha BSC
FC Gütersloh
Stahl Brandenburg
FC Caracas
Spandauer SV
SV Tasmania 73
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Andreas Vogler (* 5. Februar 1965[1]) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler.

Voglers außergewöhnliche sportliche Laufbahn begann zunächst in Berlin beim VfB Neukölln. Später spielte er bei Tennis Borussia. Hier machte er in der Oberliga Berlin auflaufend in der Saison 1986/87 als Zweiter der Torschützenliste mit 24 Treffern auf sich aufmerksam. 1987 wechselte er zu Hertha BSC, mit dem er 1988 in die 2. Bundesliga aufstieg. Nach Saisonbeginn der folgenden Saison verließ er Hertha ohne ein Zweitligaspiel bestritten zu haben. Später spielte er unter anderem für den FC Gütersloh und war nach dem Mauerfall der erste Fußballspieler, der vom Westen in den Osten wechselte, als er sich Stahl Brandenburg anschloss.

Zur Saison 1991/92 folgte ein weiterer außergewöhnlicher Karriereschritt, als er nach Südamerika in die Hauptstadt Venezuelas zum FC Caracas wechselte. Hier schlug Vogler, der neben Günter Thiele, Olaf Seier und André Hennig vom deutschstämmigen Klub-Präsidenten Dr. Guillermo Valentiner auf die Südhalbkugel gelotst worden war, sofort ein. Direkt in seiner ersten Saison wurde er nicht nur venezolanischer Meister, sondern der von den Fans „el bombero“ (dt. „der Feuerwehrmann“) genannte Vogler trug als Torschützenkönig mit seinen 22 Toren entscheidend zum Titelgewinn bei. Von seinem Trainer Manuel Plasencia wurde er gar als „beste Nummer 9 Südamerikas“ bezeichnet.[2] Insgesamt war Vogler damit der zweite Torschützenkönig der Clubgeschichte. Vogler gewann in seiner Zeit in Caracas die venezolanische Meisterschaft 1992 und 1994, wirkte am zweiten und dritten Pokalsieg des Clubs in der Copa Venezuela 1993 und 1994 mit und nahm mit Caracas sowohl an der Copa Libertadores als auch der Copa Conmebol teil.[3]

Nach seiner Rückkehr nach Deutschland spielte er noch u. a. für die Berliner Vereine Spandauer SV und den SV Tasmania 73.

Einzelnachweise

  1. Profil weltfussball.de
  2. „Kasse machen in Caracas“ von Alexander Schreck, Sport-Bild vom 10. Februar 1993, S.28
  3. Historia del Caracas FC (spanisch)

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