Asylum (1972)
Filmdaten
Deutscher Titel Asylum
Produktionsland Großbritannien
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1972
Länge 88 Minuten
Altersfreigabe FSK 16
Stab
Regie Roy Ward Baker
Drehbuch Robert Bloch
Produktion Max Rosenberg
Milton Subotsky
Amicus Productions
Musik Douglas Gamley
Kamera Denys N. Coop
Schnitt Peter Tanner
Besetzung

Asylum (dt. Alternativtitel: Asylum – Irrgarten des Schreckens) ist ein 1972 erschienener Horrorfilm von Roy Ward Baker. Er basiert auf den Geschichten “Frozen Fear”, “The Weird Taylor”, “Lucy Comes to Stay” und “Mannequins of Horror” von Robert Bloch.

Inhaltsverzeichnis

Handlung

Der junge Arzt Dr. Martin möchte Leiter einer psychiatrischen Klinik werden. Sein künftiger Stellvertreter Dr. Rutherford stellt ihm jedoch vorher eine Aufgabe, um herauszufinden, ob Martin für diese Arbeit geeignet ist. Er lässt ihm von einem Untergebenen nacheinander vier Patienten vorstellen, unter denen sich der frühere Anstaltsleiter befinden soll. Diese Patienten sind allesamt sehr schwere Fälle:

  • Eine junge Frau ermutigte ihren Geliebten zum Mord an seiner ungeliebten Gattin. Er erschlug und zerstückelte die Frau, doch ihre Leichenteile erwachten zu eigenem Leben, erwürgten ihn und brachten seine Geliebte dazu, ihr hübsches Gesicht mit einem Beil zu entstellen.
  • Ein Schneider sollte für den unheimlichen Mr. Smith (Peter Cushing) einen Anzug aus einem eigenartigen Stoff schneidern. Als er den fertigen Anzug abliefern wollte, stellte sich heraus, dass damit ein Toter wiederbelebt werden sollte. Smith konnte den Anzug nicht bezahlen und kam im Streit darüber zu Tode. Wieder zu Hause, zog des Schneiders Frau den Anzug über eine Schneiderpuppe, die daraufhin zum Leben erwachte, das Haus ansteckte und die Frau tötete, wofür der Schneider in die Anstalt gesperrt wurde.
  • Eine junge, zurückhaltende Frau (Charlotte Rampling) hatte eine weniger gehemmte Schwester (Britt Ekland), die ihr bereitwillig alle missliebigen Personen aus dem Weg räumte. Die Schwester bildete sie sich nur ein, aber ihre Morde waren real.
  • Ein ehemaliger Psychologe (Herbert Lom) bastelt in seinem Zimmer fiese kleine Roboter mit fleischlichem Innenleben. Einen davon kann er per Gedankenkontrolle fernsteuern.

Wenn Martin den Anstaltsleiter erkennen kann, hat er den Eignungstest bestanden. Doch während er sich zunächst noch vornehmlich über die skandalösen Umstände erbost, unter denen die Patienten in der Anstalt zu leben haben, wird ihm allmählich klar, dass er in der Klinik keineswegs willkommen ist. Der zu suchende, frühere Anstaltsleiter trachtet danach, seinen alten Posten wiederzuerlangen, und treibt seinerseits ein tödliches Spiel...

Kritiken

Das Lexikon des internationalen Films schrieb, die Episoden würden „ohne blutige Effekthascherei“, sondern als „hintergründiger, leicht verdaulicher Grusel“ erzählt. Im Ganzen sei es ein „geistreicher, recht unterhaltsamer“ Horrorfilm.[1]

prisma beschreibt den Film als eher stillen, hintergründigen Film mit einem stimmigen Drehbuch, in dem der Grusel teils aus phantastischen, teils aus psychologisch erklärbaren Geschichten käme.[2]

Auszeichnungen

Auf der Berlinale 1973 wurde Roy Ward Baker vom Internationalen Forum des jungen Films mit einem Interfilm- und einem OCIC-Preis ausgezeichnet.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. http://www.kabeleins.de/film_dvd/filmlexikon/ergebnisse/index.php?filmnr=47205
  2. http://www.prisma-online.de/tv/film.html?mid=1972_irrgarten_des_schreckens

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