Auligk
Auligk
Stadt Groitzsch
Koordinaten: 51° 6′ N, 12° 14′ O51.10732912.237132Koordinaten: 51° 6′ 26″ N, 12° 14′ 14″ O
Eingemeindung: 1. Jan. 1996

Auligk ist ein Ortsteil der Stadt Groitzsch in Sachsen. Am 1. Januar 1994 wurde eine Verwaltungsgemeinschaft aus den vier Gemeinden Auligk, Audigast, Berndorf und Großstolpen gebildet, die im Jahr 1996 eingemeindet wurden.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Ansicht Rittergut Auligk

Auligk liegt direkt an der Grenze zu Sachsen-Anhalt zwischen Groitzsch und Zeitz, unweit der Weißen Elster. Die nächsten Orte sind die ebenfalls zu Groitzsch gehörenden Kleinpriessligk und Michelwitz, und das zur Gemeinde Elsteraue gehörende Minkwitz.

Auf den fruchtbaren Böden rund um Auligk wird schon lange Ackerbau betrieben, sehr große Felder und Wiesen beherrschen diese Gegend. Die Gegend ist geprägt von den flachen Landschaftsformen, wie sie in der Norddeutschen Tiefebene vorherrschend sind. Hier geht die Ebene allmählich zur Mittelgebirgsschwelle über, was man an leichten Hügeln in der Umgebung bemerkt.

Sehenswürdigkeiten

Dorfkirche in Auligk

Auligk hat drei zum Teil noch bewirtschaftete Rittergüter und eine gute Anzahl an historischen ländlichen Gebäuden, darunter typische Drei- und Vierseithöfe. Im Ort befindet sich ein mittelalterliches Steinkreuz. Die Dorfkirche wurde im Jahr 1107 erstmals erwähnt. Hier befindet sich auch das Pfarrhaus der evangelisch-lutherischen Kirchgemeinde Auligk-Michelwitz-Gatzen. Der heutige Altarraum mit der Patronatskapelle ist der älteste Teil der Kirche. Mehrfach wurde sie umgebaut, so entstand in mehreren Etappen auch ihr Schiff. Das lebensgroße Kruzifix stammt aus dem Jahr 1500. Der Altar wurde im Jahre 1639 von der Familie von Ponickau gestiftet und 2006/07 restauriert. Auf ihm sind zwei Bilder zu sehen, eines mit dem Heiligen Abendmahl, das andere zeigt die Stifterfamilie. Diese wurde auch in der Kirche beigesetzt. Ein Teil des Inventars, unter anderem Kruzifix und Leuchter, stammen aus der Zeit einer Komplettrenovierung im Jahre 1702.

Verkehr

Die Bundesstraße 2 Richtung Leipzig und Zeitz ist bei Reuden in etwa 7 km Entfernung erreichbar, zur Bundesstraße 176 Richtung Borna sind es ebenfalls 7 km. Die nächsten Bahnhöfe befinden sich in Pegau oder Zeitz.

Umgebung

Ulrike von Levetzow (1804-1899), die letzte Liebe Goethes, wurde nicht weit entfernt, im Ort Löbnitz geboren, wo sich auch ein ihr zu Ehren geweihtes Bodendenkmal befindet. Ihre Taufe fand in der Gatzener Kirche statt. Die Gegend bietet gute Möglichkeiten für ausgedehnte Rad- und Wandertouren. Die Städte Groitzsch, Pegau oder Zeitz können gut erreicht werden und empfehlen sich für eine Besichtigung.

Weblinks


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