Bahnhöfe in Baesweiler

In Baesweiler (in der Städteregion Aachen) gibt es heute keinen Bahnhof mehr. Solange die Geilenkirchener Kreisbahn noch bestand, hatten insgesamt drei verschiedene Bahnhöfe existiert: Der Bahnhof Baesweiler, der Haltepunkt Jülicher Straße und der Bahnhof der Grube Carl Alexander.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Bahnhof Baesweiler

Der Bahnhof wurde 1900 durch die Westdeutsche Eisenbahn-Gesellschaft eröffnet. Wenige Jahre später wurde diese von der Geilenkirchener Kreisbahn übernommen. Der Bahnhof Baesweiler wurde im Personen- und Güterverkehr bedient. Obwohl der größte Teil des Güterverkehrs über den Bahnhof Puffendorf und den Grubenbahnhof der Zeche abgewickelt wurde, besaß der Bahnhof einen eigenen Güterbereich für landwirtschaftliche Güter. Dieser Güterbereich bestand aus einer Laderampe und einem zweigleisig ausgebauten Gleisareal. Im gegenüberliegendem Gleisbereich befand sich ein Lagerhaus mit eigenem Anschluss. 200 Meter vom Bahnhof entfernt lag der Güteranschluss der Familie Dohmen, der später in den Besitz der Baesweiler Spar- und Darlehenskasse überging.

Die Personenzüge hielten im eingleisigen Bereich des Vorbahnhofs.

Bahnhof Carl-Alexander Baesweiler

Der Bahnhof der Zeche wurde als Grubenbahnhof nur für den Güterverkehr von Kohle benutzt. Ein Personenverkehr fand nicht statt. Der Bahnanschluss wurde 1925 für die Zeche errichtet, da die Geilenkirchener Kreisbahn diese Aufgabe nicht übernehmen konnte. Die Güterzüge wurden beladen und fuhren zum Rangierbahnhof nach Merkstein, wo Anschluss an die „Ringbahn“ bestand.

Haltepunkt an der Jülicher Straße

Dieser Haltepunkt lag an der Geilenkirchener Kreisbahn, er wurde in erster Linie für die damalige Bergmannsiedlung gebaut. Diese wurde mittlerweile abgerissen und ist seit den 2000er Jahren ein Neubaugebiet.

Zukunft

Die Stadt Baesweiler erhofft sich in Zukunft einen Bahnanschluss. Dazu soll von der Ringbahn eine Stichstrecke nach Baesweiler gebaut werden. Es steht noch offen, wie die Trasse verlaufen soll.

Quellennachweise


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