Beinert-Matrix

Die Beinert-Matrix ist ein Schriftklassifikationsmodell für das Electronic Publishing, welches der deutsche Grafikdesigner und Typograf Wolfgang Beinert 2001 entwickelt hat. Es ordnet digitale Schriften (Fonts) römischen Ursprungs sowie Bildzeichen in eine Matrix von neun Hauptgruppen.[1][2][3]

  1. Antiqua
  2. Egyptienne
  3. Grotesk
  4. Corporate Typography Fonts
  5. Zierschriften
  6. Bildschirmschriften
  7. Gebrochene Schriften
  8. Nichtrömische Schriften
  9. Bildzeichen

Die Hauptgruppen werden in unterschiedliche Unter- und Nebengruppen eingeteilt.

Inhaltsverzeichnis

Siehe auch

Literatur

  • Norbert Hammer: Mediendesign für Studium und Beruf: Grundlagenwissen und Entwurfssystematik in Layout, Typografie und Farbgestaltung. X.Media.Press, Vieweg + Tuebner, 2008, ISBN 3540732179

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Claudia Runk: Grundkurs Typographie und Layout. Galilio Press, Seite 59
  2. Christa Dürscheid: Einführung in die Schriftlinguistik. 2006, Seite 207
  3. , Beinert Wolfgang: Typolexikon.de, das Lexikon der westeuropäischen Typografie

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