Abdülhamit I.
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Sultan Abdul Hamid I

Abdülhamid I. (* 20. März 1725; † 7. April 1789) war vom 21. Januar 1774 bis zu seinem Tode Sultan des Osmanischen Reiches. Sein Vater war Ahmed III.. Sein Nachfolger war sein Neffe Selim III.. Unter seinen Söhnen kamen Mustafa IV. und Mahmut II. auf den osmanischen Thron.

Abdülhamid war unter der Herrschaft seiner Vettern Mahmud I. und Osman III. sowie seines älteren Bruders Mustafa III. im Topkapı-Palast eingesperrt aufgewachsen. In dieser Zeit erhielt er durch seine Mutter Rabia Schermi Sultana eine Ausbildung - unter anderem in Geschichte und in Kalligrafie. Infolge der langen Gefangenschaft war er auf dem Thron schließlich auf Berater angewiesen. Unter ihm war die Finanzlage des Reiches schwer angegriffen und das Reich politisch durch sein Desinteresse eher geschwächt. Zeitweilig konnten sogar die Janitscharen nicht entlohnt werden.

Es kam in seiner Regierungszeit zu Aufständen in Syrien und in Palästina, die niedergeschlagen wurden. Obwohl Abdülhamid selbst eher friedlich eingestellt war musste er Angriffe abwehren, so begann in seiner Regierungszeit der russisch-österreichische Türkenkrieg, der schließlich zum Verlust der Krim führte. Auch gegen Persien kam es 1776 zu schweren Niederlagen und zum Verlust von Mossul und von Basra. Trotz der äußeren Schwäche galt er in der Türkei als großzügig. Zugute gehalten wurde ihm innerhalb des Reiches etwa der effektive Einsatz der Feuerwehr beim großen Brand in Istanbul von 1782.

Die von ihm im Topkapı-Palast ausgestatteten Räume werden zu den bedeutenderen Räumen des Palastes gezählt. Sie sind mit hohen Spiegeln und Wandmalereien mit Hafenansichten und Seelandschaften geschmückt. Sein persönlicher Geschmack war vom französischen eleganten Stil seiner Zeit beeinflusst.

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