Volker Beuthien

Volker Beuthien (* 22. August 1934 in Lübeck) ist ein deutscher Rechtswissenschaftler.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Beuthien wurde als Sohn eines Rechtsanwalts und Notars geboren. Er studierte 1954 bis 1958 an der Universität Marburg, der Universität Göttingen und Universität Kiel und promovierte 1959 während des Referendariats bei Karl Larenz zum Thema Verwendungsansprüche des Werkunternehmers. Er war zunächst in Kiel und dann an der Universität Tübingen bei Dieter Medicus wissenschaftlicher Assistent und habilitierte sich 1969 bei Medicus zum Thema Zweckerreichung und Zweckstörung im Schuldverhältnis. Er lehrt seit 1970 Wirtschaftsrecht an der Universität Marburg. Er war in Marburg geschäftsführender Direktor des Instituts für Handels- und Wirtschaftsrecht und Mitglied des Vorstandes des Instituts für Genossenschaftswesen in Marburg. Seit 1988 leitete er auch das Institut für Genossenschaftswesen. Im September 2002 wurde Volker Beuthien emeritiert und amtierte noch im Ruhestand als Leiter des Instituts für Genossenschaftswesen und auch noch des Instituts für Medienrecht und Medienwirtschaft der Phillips-Universität Marburg.

Er ist Mitglied der Studentenverbindung Turnerschaft Philippina-Saxonia Marburg.

Wissenschaftliches Werk

Hauptsächliche Forschungsschwerpunkte Beuthiens sind die Grundlagen des Gesellschafts- und des Wirtschaftsrechts, Unternehmensorganisations- Unternehmenskooperations- und Genossenschaftsrecht. Er befasste sich auch mit Arbeitsrecht und hierbei insbesondere mit den Berührungspunkten zum Gesellschaftsrecht. Als wissenschaftliches Hauptwerk Beuthiens gilt sein Gesetzeskommentar zum Genossenschaftsgesetz. Daneben verfasste er Kommentierungen zum Auftrag und zur Geschäftsführung ohne Auftrag im Großkommentar von Soergel, einen Studienkommentar zum BGB und den Juristischen Studienkurs.

Literatur

  • Günter Christian Schwarz, Volker Beuthien zum 70. Geburtstag, NJW 2004, 2436.

Weblinks


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