Birkhahn (Berg)
Birkhahn

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BWf1

Höhe 604,5 m ü. NN
Lage Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Gebirge Rothaargebirge, Siegerland
Geographische Lage 50° 59′ 35″ N, 8° 0′ 40″ O50.9930111111118.0110111111111604.5Koordinaten: 50° 59′ 35″ N, 8° 0′ 40″ O
Birkhahn (Berg) (Nordrhein-Westfalen)
Birkhahn (Berg)

Der Birkhahn ist ein 604,5 m ü. NN hoher Berg[1] [2] in Kreuztal (Kreis Siegen-Wittgenstein). Der Berg ist die höchste Erhebung des Stadtteils Ferndorf, welcher bis 1969 Zentrum des 13 Gemeinden verwaltenden Amtes Ferndorf war. Der Gipfel befindet sich zwischen Kindelsberg und Martinshardt[3][4], auf ihm befindet sich der trigonometrische Punkt Nr. 5014.[5]

Trivia

Laut einer Legende soll der Birkhahn ursprünglich eine Höhe von 702 Metern aufgewiesen haben. Angeblich wurde das in ihm befindliche Bergwerk und damit auch der Berg durch neidische Müsener und die Bewohnern des Ortes Littfeld, welche im Schatten des Birkhahns leben mussten, gesprengt.[6]

Legende vom Birkhahn:
Et wor awer över Johrhungerde dat mächdichste Dorf em nördliche Seijjerland.
Dat wungerschürne Fändaf.
Et louj am Fooß vam Berkhah bedt sinnem 702 Meter hohem Höbbel on weje dem
wahne Wend wos usser Berke nix angersch.
Däa Berch hadde ee däa Deebde en hungerd Meder degge Erzoarer,
die de Fändafer bedt nem jewaltije un deepsde Berchwerk
eh dr domolije Zitt usbeudete. Dat ganze Land woar ob de Schätze vam Berch
ajeweese, weljen all Lüh nur de grouße Stohlberch nannde.
De Fäandäawäa woarne awwer ned nur riche, se woarn och wahne godd.
So jestaddeten se voller Gnad den oarme Buern us de kleng obedürend
Nochborjemeind Mööse dä flache Höbbel va dr Martinshardt uszebüre, dä
va no a Stohlhöbbel heeß.
Dat Dorf wuur richer on all Lüh em ganze Land kannde de Jeschechde va de
sajenhafte Deuker.
Aver wo groußartijes bassiert wornne de missgönstije Neidr nedt widt. De
Möösener Buern, de dangk de Deukern zo Berchlüh wornne sie, on so
zo bescheerenem Wurhlstand komme sie, gonn ehre Nochbarn ehr
Wuhrlstand nedt. Als zo vernömme woar, dadt dä Willem Prinz va Preusse de
Fändafer besoeche woll öm enn ehr Erungeschafte för dadt Reich zo
dangke, schmedt de Möösener en hingerhältije Plan. Zosame bedt den
Lüh va dem klaeng Dörfche Lettfe, de em eawije Schatte vam hohe
Berkhamassiv lewe mößte machte se sech nachts eh dadt deukersche
Berchwerk re on sprengte de grouße ongererdische Hall vam Berchwerk.
De ganze Berkhah fehl donoh eh sech zosaame on ress sinn Schätze bedt
sech eh dadt Loch. Va sinner Höbbelspetzde woar nix meh blewe. Nur en schmaler Röcke
döscher de nerije Höjde vam Kingelsprich on dem domols eh ehrer Gööte a
De Möösener verschengkte Martinshardt erinnert noch a sinne Existenz.
De Möösener aver empfunge 1819 de Prinz on gowe ehr Stohlhöbbel als
Stohlberch uss on de Prinz hädt nix jemerkt.[7]
Alläng de Fändafer hädde de Wohrheit a det Lecht brenge konn. Awer empört
on ob ehrer Gööte överrumpelt schwore se neh werer aeng Wort över dä Höbbel
on sinn Schätze zo verleern.

überliefert

Einzelnachweise

  1. Separate Karte zum Kapitel Ferndorfer Flurnamen in in Ferndorfer Dorfchronik Band 2, Kreuztal 2004, S.151ff
  2. Karte: "Tranchot 1801-1828" auf www.tim-online.nrw.de
  3. Dietmar Stahlschmidt: 100 Jahre Aussichtsturm auf dem Kindelsberg, S.58. abgerufen am 16. Januar 2011
  4. Beschreibung einer Wanderroute über Martinshardt, Birkhahn und Kindelsberg, abgerufen am 13. Januar 2011
  5. Liste von trigonometrischen Punkten in der Denkmalliste der Stadt Kreuztal, abgerufen am 13. Januar 2011
  6. Siegener Zeitung vom 16. Oktober 2010, S. 39
  7. Homepage Altenberg und Stahlberg e.V., Rubrik Besucherberkwerk/Stahlbergmuseum, abgerufen am 19. Januar 2011

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