Bismarck-Klasse (1939)
War Ensign of Germany 1938-1945.svg
Bismarck-Klasse
Tirpitz-2.jpg
Übersicht
Schiffstyp: Schlachtschiff
Namensherkunft: Otto von Bismarck
Einheiten: Bismarck, Tirpitz
Technische Daten [1]
Gewichte/Verdrängung: Standardverdrängung: 41.700 ts
leeres Schiff: 39.931 t
Konstruktion: 45.980 t
Schiff mit Sonderzuladung: 50.955 t
Länge: Wasserlinie: 241,50 m
über alles: 250,50 m
Breite: 36 m
Tiefgang: Konstruktion: 9,33 m
Maximal: 9,9 m
Maschinen-
leistung:
Volllast: 115.000 PSw @ 250 U/min
Konstruktion: 138.000 PSw @ 265 U/min
Überlast: 150.000 PSw[2]
Geschwindigkeit: bei Volllast: 27,5 kn
erreicht(Überlast): 30,6 kn[2]
Probefahrt Bismarck: 30,1 kn[3]
Probefahrt Tirpitz: 30,8 kn[3]
Reichweite: 4.200 Seemeilen bei 20 Knoten
Besatzung: 2092 Mann Stamm
128 Mann Flottenstab

Die Bismarck-Klasse war eine Klasse von zwei deutschen Schlachtschiffen während des Zweiten Weltkriegs. Sie bestand aus dem Typschiff Bismarck, benannt nach dem früheren deutschen Reichskanzler Otto von Bismarck, und deren Schwesterschiff Tirpitz, benannt nach dem früheren Staatssekretär im Reichsmarineamt Alfred Freiherr von Tirpitz.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Für nähere Angaben zur Geschichte und den Einsätzen der einzelnen Schiffe siehe Bismarck und Tirpitz.

Planung und Bau

Am 1. Juli 1936 wurde auf der Werft von Blohm & Voss in Hamburg der Kiel der im Haushaltsplan als „Schlachtschiff F" bezeichneten Bismarck gestreckt. Im November 1936 begannen die Arbeiten an ihrem Schwesterschiff Tirpitz („Schlachtschiff G") auf der Kriegsmarinewerft Wilhelmshaven. Beide Schiffsbauten entsprachen dem gleichen Entwurf, der sich primär an dem im Mai 1937 in Dienst gestellten Schlachtschiff Dunkerque der französischen Marine als Gegner orientierte: Die Dunkerque und die Schiffe der britischen Royal Navy waren maßgeblich für die Spezifikationen der beiden deutschen Schiffe; insbesondere auf Geschwindigkeit und Panzerschutz wurde großer Wert gelegt.

Ab September 1939 erfolgte angesichts des Kriegsausbruchs mit Großbritannien der Bau der Bismarck und der Tirpitz unter hohem Zeitdruck, behindert durch den strengen Winter im Frühjahr 1940. Die Schiffe konnten daher erst im Frühjahr 1941 als einsatzbereit gelten.

Zwischen der Bismarck und der Tirpitz bestanden geringe bautechnische Unterschiede. Der auffälligste davon war der bei der Tirpitz bis an den Rand des Oberdecks vorgezogene Aufbau zwischen den beiden hinteren Türmen der Mittelartillerie. Deshalb konnten die Hauptkräne der Tirpitz anders als auf der Bismarck nicht auf dem Oberdeck, sondern auf dem so entstandenen darüber gelegenen Deck aufgestellt werden. Hinter diesem Vorsprung wurden dann im Herbst 1941 nach der Verlegung nach Norwegen die dort noch von den während des Unternehmens „Weserübung“ 1940 gesunkenen Zerstörern vorhandenen Torpedo-Vierlingssätze als Zusatzbewaffnung installiert; eine Bewaffnung, die auf der Bismarck nicht vorhanden war. Das zusätzliche Gewicht erhöhte die Verdrängung der Tirpitz und ihren Tiefgang, so dass sie um knapp 1.000 ts schwerer war als ihr Schwesterschiff. Damit war die Tirpitz das größte je fertiggestellte deutsche Kriegsschiff.

Nach Beginn der Bauarbeiten am Schwesterschiff Bismarck wurden noch Änderungen vorgenommen, die in die Konstruktion der später begonnenen Tirpitz einfließen konnten. Diese Verbesserungen betrafen vor allem die Bunkerzellen im Schiffsrumpf, die anders aufgeteilt waren. Dadurch konnte die Tirpitz mehr Treibstoff mitführen als die Bismarck. Bei der Bismarck konnten diese Änderungen nicht mehr berücksichtigt werden, da ihr Bau bereits zu weit fortgeschritten war.

Bei der Tirpitz waren auch die beiden achteren Flak-Leitstände, die sich hinter dem Großmast befanden, durch kugelförmige Hauben aus Kunststoff wettergeschützt. Auf der Bismarck sollten diese Hauben nach Abschluss des Unternehmens „Rheinübung“ in einem der besetzten französischen Atlantikhäfen eingebaut werden, wozu es durch den Totalverlust der Bismarck nicht mehr kam.

Einsätze

Die Bismarck lief am 18. Mai 1941 zu ihrer ersten und letzten Feindfahrt, dem „Unternehmen Rheinübung“ aus. Nach der Versenkung des britischen Schlachtkreuzers HMS Hood in der Meerenge zwischen Island und Grönland, der Dänemarkstraße, ging es unter britischer Verfolgung weiter in Richtung St. Nazaire (Frankreich). Nach einem schweren Gefecht sank die Bismarck am 27. Mai 1941 im Atlantik. Auch die Tirpitz unternahm mehrere Einsätze gegen die Briten. Jedoch wurde sie dabei von britischen Aufklärern entdeckt und musste ihr Unternehmen abbrechen und zu ihrem Liegeplatz in Trondheim zurückkehren. Eines dieser Unternehmen mit dem Codenamen „Rösselsprung“ gegen den Geleitzug PQ 17 ist das klassische Beispiel für die sogenannte „Fleet-in-being“-Rolle der Tirpitz: Ihre bloße Präsenz zwang die Briten, ihren Schiffsverkehr in diesem Seegebiet durch schwere Einheiten schützen zu lassen, und ihr Auslaufen – ohne direkt Feindberührung zu haben – nahm Einfluss auf die Aktionen des Gegners. Mittelbar war die Tirpitz durch diese Operationen hinsichtlich der Erfüllung des Primärauftrages, der Schädigung der alliierten Nachschublinien, viel erfolgreicher als ihr legendäres Schwesterschiff Bismarck.

Technik

Datenblatt der Tirpitz

Schiffskörper

Schiffbautechnisch war die Bismarckklasse eine vollständig geschweißter Glattdecker in kombinierter Längs- und Querspantenbauweise. Konstruktionsmaterial war hochfester unlegierter Maschinenbaustahl ST 52 KM.[4]

Panzerung

Panzermaterialien

Gehärtete Panzerplatten -KC nA (einseitig gehärteter Panzerstahl nach kruppscher Art, zementiert, neue Art),

ungehärtete (homogene) Panzerbleche und -Platten -Wh und Ww (Wotan hart bzw. Wotan weich)

Werkstoffsorte Fließgrenze [kg/mm²] Bruchgrenze [kg/mm²] Bruchdehnung L=5d [%] Einschnürung [%] Kerbzähigkeit [%]
KC nA[5] mind. 55 70-80 mind. 20 mind. 20
Wh[6] mind. 56 80-90 mind. 18 mind. 22 mind. 60
Ww[6] mind. 48 65-75 mind. 22 mind 28 mind. 65

Panzeranordnung

Generelle Aufstellung des Seitenpanzerschutzes[4]: senkrechter außenliegender Gürtel, auf Höhe der Türme der schweren Artillerie bis zu 15 ° entsprechend Schiffshülle geneigt bis 10 cm über Batteriedeck. Bei Einsatzverdrängung von rund 50.000 t befinden sich rund 2,2 m unterhalb und 2,8 m oberhalb der Wasserlinie.

Auf Grund der Kriegserfahrungen und infolge der Waffenentwicklung ist der Panzerschutz in erster Linie in folgender Hinsicht verbessert worden [7]:

  • gegen Treffer, die auf großen Entfernungen und entsprechend großen Fallwinkeln das Panzerdeck treffen können
  • gegen Bombenangriffe.

Diese beiden Gründe zwingen dazu, einen erheblich größeren Teil des Panzergewichtes auf den Horizontalschutz und die Barbetten zu verwenden, da der Gesamtanteil des Gesamtpanzers nicht wesentlich gesteigert werden kann. Die Barbetten müssen, soweit sie nicht durch geschlossene Kasematten usw. abgedeckt sind, in voller Stärke auf das Hauptpanzerdeck durchgehen, da bei den größeren Fallwinkeln diese Teile nicht mehr so wie früher zum Teil hinter dem Schutz des Seitenpanzers liegen. Bei dieser neuen Verteilung des Panzers ist es nicht mehr möglich, den Gürtelpanzer so stark zu machen, dass er nicht von Geschossen „heil“ durchschlagen werden kann. Es muss deswegen angestrebt werden, soweit irgendwie möglich, auch den Horizontalpanzer in das Gesamtsystem des Seitenschutzes einzugliedern. Hierdurch kann erreicht werden, dass wenigstens auf den Hauptgefechtsentfernungen die Zerstörungswirkung von den lebenswichtigen Teilen des Schiffes ferngehalten wird. Das stärkste Panzerdeck ist wie bisher möglichst tief zu legen und mit möglichst flacher Böschung bis Unterkante Gürtel herunterzuziehen, aber, im Gegensatz zu früher, jetzt so stark zu machen, dass auch Geschosse, die mit erheblichem Überschuss den Gürtel durchschlagen und die Böschung treffen, diese nicht durchschlagen können, sondern entweder zu Bruch gebracht oder abgewiesen werden.

Das Panzerdeck selbst kann aber trotz der Verstärkung nicht so stark gemacht werden, dass Geschosse, die das Panzerdeck unmittelbar auf den höchsten Entfernungen treffen, abgewiesen werden, da eine so weitgehende Verstärkung des Panzerdecks, dass es auch gegen schwerste Panzersprenggranaten bei größeren Fallwinkeln schützt, aus Gewichtsgründen für größere Teile des Schiffes unmöglich ist. Es wird nur gelingen, die Entfernung, auf der noch der Horizontalschutz durchschlagen werden kann, nach oben herauszuschieben.

Ebenso wenig, wie die volle Standfestigkeit in diesen höheren Entfernungsbereichen gegen schwerste Geschosse möglich ist, ebenso wenig kann ein unbedingter Schutz gegen die Bedrohung aus der Luft erzielt werden, denn die schwersten Panzerbomben, die gebaut und verwandt werden können, vermögen auch das zur Zeit stärkste Panzerdeck zu durchschlagen. Voraussetzung hierfür ist eine sehr große Abwurfhöhe oder Raketenantieb. Durch diese Voraussetzung ist wegen der geringen Treffähigkeit aus großen Höhen und wegen des geringen Sprengstoffanteils der Panzerbomben(≈6 % Sprengladung) die Verwendung dieser Bomben stark eingeschränkt. Es wird deswegen am zweckmäßigsten gehalten, das oberste Deck so zu panzern (≈50 mm), dass normale dünnwandige Sprengbomben (mit 50% Sprengladung) zu Bruch gehen und nur dickwandige Sprengbomben mit erheblich weniger Sprengladung (≈25 %) dieses Deck durchschlagen können. Diese Halbpanzerbomben, die dem Prinzip nach unseren Sprenggranaten mit Bodenzünder entsprechen, können dann zwar im Inneren des Schiffs detonieren, jedoch nur oberhalb des Panzerdecks. Nur in wenigen Fällen, so z.B. bei Treffern neben Schornsteinschächten, können aber derartige Bomben bei schweren Schiffen lebenswichtige Teile des Schiffes zerstören.

Um die Spreng- und Splitterwirkung von derartigen, oberhalb des Panzerdecks detonierenden Bomben und Geschossen zu begrenzen, sollen auf den neuesten schweren Schiffen im Bereich des Mittelschiffes Längs- und Querschotten aus 30mm Wh-Material eingebaut werden. Ferner sollen die Schornsteinschächte oberhalb des Oberdecks einen Splitterschutz von 30-mm-Wh-Material erhalten.

Das Panzerdeck selbst kann, wie oben ausgeführt nur noch von den eigentlichen Panzerbomben mit ≈6 % Sprengladung durchschlagen werden. Die Wirkung wird also der Wirkung einer Sprenggranate mit Bodenzünder des gleichen Gewichtes entsprechen.

Das oberste geeignete Deck stark zu machen, ist auch aus schiffbaulichen Festigkeitsgründen günstig zur Erzielung einer guten Längsfestigkeit, es schützt ferner die darunterliegenden Räume gegen die Wirkung von Sprengbomben ohne Verzögerung.

Panzerstärken

Gemäß allgemeiner Bauvorschrift wurden die Torpedoschotte sowie das Panzerdeck samt Böschungen durch Vernieten hergestellt. Aufgrund Fortschritts in der Schweißtechnologie, konnte das Oberdeck anstelle der ebenfalls vorgesehenen Vernietung vollständig geschweißt werden. Errechnte Einsparungen für nicht notwendige Verlaschungen der Panzerplatten wurden im Bereich der Türme der schweren Artillerie zur lokalen Verstärkung der Böschungen(10 mm) und des Panzerdecks (5 mm) eingesetzt. Bei der Bismarck kamen diese Änderungen aufgrund des weiter fortgeschrittenen Baus teilweise zu spät. Aufgrund dessen ergab sich für Tirpitz auf Basis des verwogenen Materials ein erhöhtes Panzergewicht.[4][8]

Zitadelle

von Spant 32 m bis 202,7 m

  • Hauptgürtelpanzer: 320 mm verjüngend auf 170 mm( für die unteren 1,35 m) KC nA
  • Zitadellpanzer: 145 mm KC nA, in Höhe des vorderen Turmes ab Spant 186,7-202,7 m 120 mm Wh
  • Oberdeck: 50 mm
    • Verstärkung im Bereich der Turmgruppen II und III der Mittelartillerie Spant 91,3–102,3 und Spant 126,2–137,1 durch untenliegende Doppelungsplatte auf 80 mm Wh
  • Panzerdeck:
    • über den Maschinenräumen: 80 mm (Böschungen 110 mm) Wh
    • über den Munitionskammern: 100 mm (Böschungen 120 mm) Wh
  • Torpedolängsschott vom Schiffsboden bis 1400 mm oberhalb Panzerdeck: 45 mm Ww
  • Splitterschott (Verlängerung Torpedolängsschott) 30 mm Wh
  • Panzerquerschotte: Spant 32m bzw. 202,7 m oberhalb Panzerdeck 145 mm unterhalb 220 mm
Vorschiff
  • Außenhaut bis Spant oberhalb Wasserlinienschutz 202,7 m bis Spant 224 m: 35 mm Wh
  • Außenhaut-Wasserlinienschutz ca 3,50 m Höhe Spant 202,7 m bis Vorsteven: 60 mm Wh
  • Oberdeck Spant 202,7 m bis 224 m: 50 mm Wh
  • oberes Plattformdeck Spant 202,7 m bis Spant 233 m: 20 mm Wh
  • Panzerquerschott Spant 224 m: 20 mm Wh
Heck/Ruder

von Spant 10,5 m bis 32 m

  • Außenhaut oberhalb Wasserlinienschutz: 35 mm Wh
  • Außenhaut-Wasserlinienschutz ca 3,50 m Höhe: 80 mm Wh
  • Oberdeck: 50 mm Wh
  • Panzerdeck bzw. Böschung der Rudermaschinenanlage: 110 mm Wh
  • Panzerquerschott Spant 10,5 m unterhalb Panzerdeck 150 mm, oberhalb 45 mm Wh
Artillerie
  • Barbetten der schweren Artillerie: 340 mm KC nA (220 mm unter dem Panzerdeck)
  • Türme der Schweren Artillerie: 360 mm KC nA(Front) - 130 mm Wh (Decke)
  • mittlere Artillerie: 40-100 mm Wh
Sonstiges
  • vorderer Kommandoturm: Seiten 350 mm KC nA, Decke 200 mm Wh
  • hinterer Kommandoturm: Seiten 150 mm Wh, Decke 50 mm Wh
  • Artillerie Leitstand: Seiten 60 mm Wh, Decke 20 mm Wh
  • Schacht für Befehls und Meldeanlagen unterhalb vorderer Kommandoturm 220 mm
  • zusätzlich wurden für die Schiffsführung wichtige Bestandteile der Aufbauten mit 20 mm Splitterschutz Wh versehen
Zusammenfassung

Gesamtmasse der Panzerung 18.990 t[2] dav. Drehpanzer 1.590 t. Hinsichtlich der Massen finden sich auch in Originaldokumenten abweichende Panzermassen im Bereich von circa 200 t. Dies ist zum einen auf berechnete Konstruktionswerte zu verschiedenen Zeitpunkten aufgrund von Änderungen beim Bau zurückzuführen als auch auf tatsächlich verwogene Panzergewichte.

Immunität

Als militärische Grundforderungen an den Panzerschutz der Schlachtschiffe F und G wurde die Immunität gegen 38-cm-Geschosse auf Gefechtsentfernungen zwischen 20.000 Meter und 30.000 Meter gestellt.[9] Es handelte sich dabei jedoch keineswegs um eine besonders ambitionierte Anforderung, da im Regelfall Feuergefechte zwischen Schlachtschiffen - aufgrund der größeren Trefferwahrscheinlichkeit - erst unterhalb 22.000 Meter Gefechtsentfernung stattfanden. So begann das Seegefecht vom 24. Mai. 1941 zwischen der Bismarck und Prinz Eugen auf der einen Seite und der Hood und Prince of Wales auf der anderen Seite, als sich die Entfernung der beiden Verbände zueinander auf etwa 21.000 Meter Abstand verringert hatte. Die Masse der Salven wurden auf Entfernungen zwischen 14.000 und 16.000 Metern ausgetauscht und die letzte Salve wurde auf die sich zurückziehende Prince of Wales auf eine Entfernung von 21.500 Metern abgefeuert. [10]

Das Seegefecht am 27. Mai 1941 zwischen der - durch Flugzeugtorpedos beschädigten - Bismarck und einem gegnerischen Flottenverband, dem unter anderen die Schlachtschiffe Rodney und King George V angehörten, begann als die Entfernungen etwa 22.000 Meter betrugen. Der beidseitige Feuerkampf wurde im Wesentlichen auf Entfernungen im Bereich 8.000 bis 15.000 Meter Entfernung geführt. Erst nach Ausfall des letzten schweren Geschützturms auf der Bismarck reduzierten sich die Entfernungen noch weiter und betrugen teilweise nur noch 2.500 Meter. [11]

Die geforderte Immunität gegen 38-cm-Geschosse im Entfernungsbereich von 20.000 bis 30.000 Meter bedeutete also, dass Schlachtschiffe der Bismarck-Klasse gegenüber Treffern dieses Kalibers lediglich auf große bis sehr große Distanz geschützt wären. Wie sich im Kriegsverlauf dann herausstellte, wurden aber kaum Salven auf solche Entfernungen abgefeuert, noch waren Treffer auf solche Distanzen sonderlich wahrscheinlich.

Gegen britische 38,1-cm-Geschosse zu 875 kg und einer Anfangsgeschwindigkeit von 745 m/s wurde folgende generelle Schutzwirkung erwartet: [12]

  • Seitenschutz: sicher ab 21,0 km (weitergehende Erläuterung siehe Panzeranordnung)
  • Barbetten: sicher ab 25,0 km
  • horizontaler Schutz über Maschinenräumen: sicher bis 19,4 km
  • horizontaler Schutz über Munitionskammern: sicher bis 25,0 km.

Die obere Durchschlagzone[13](sicher bis)

Hinsichtlich der Sicherheit des Horizontalschutzes gegen Durchschlagen muss bemerkt werden, dass die Durchschlagserwartungen bei den verhältnismäßig kleinen Auftreffwinkeln nur einen Anhalt ergeben können. Geringe Materialunterschiede ergeben vielfach große Auswirkungen, so können z.B schon allein Unterschiede in der Kappenform und Härte sich dahingehend auswirken, dass in einem Fall das Geschoss die Platte durchschlägt, im anderen Fall unter sonst dieselben Bedingungen, also bei gleicher Auftreffgeschwindigkeit, nur mit anderer Kappe, das Geschoss abgewiesen wird. Auch liegen die Werte, und zwar sowohl die der Winkel wie auch der Auftreffgeschwindigkeiten, bei denen ein Geschoss abgewiesen wird oder eben noch die Platte durchschlägt, oft so dicht beeinander, dass sie nicht genau getrennt werden können. Ferner kommt hinzu, dass bei den schon sowieso verhältnismäßig geringen Winkeln sich naturgemäß die schwer erfassbare Ablenkung (Aufrichten) noch stärker auswirkt als bei größeren Auftreffwinkeln. Dieses wirkt sich insbesondere dann besonders aus wenn der Durchschlag durch mehrere Platten erfolgt. Hier kann sogar der Fall eintreten, dass sich das Geschoss schräg zur Flugrichtung stellt, so dass es mit einem viel größeren Querschnitt die Platte durchschlagen muss.

Nach britischen Schießunterlagen[14] wurde folgende Schutzwirkung der Panzerung gegen britische Schlachtschiffkaliber erwartet:

  • 35,6 cm
    • Seitenschutz: sicher ab 14,6 km
    • horizontaler Schutz über Maschinenräumen: sicher bis 19,1 km
    • horizontaler Schutz über Munitionskammern: sicher bis 25,5 km
  • 38,1 cm
    • Seitenschutz: sicher ab 15,3 km
    • horizontaler Schutz über Maschinenräumen: sicher bis 18,3 km
    • horizontaler Schutz über Munitionskammern: sicher bis 24,1 km
  • 40,6 cm
    • Seitenschutz: sicher ab 15,3 km
    • horizontaler Schutz über Maschinenräumen: sicher bis 19,1 km
    • horizontaler Schutz über Munitionskammern: sicher bis 25,5 km

Auf Grundlage dieser Erwartungen wurden ab 1942 Entfernungen oberhalb 20 km als optimale Kampfentfernung gegen die Tirpitz erachtet.

Hauptmaschinen

Der Antrieb der Bismarck bestand aus zwölf Wagner-Hochdruck-Heißdampfkesseln in sechs Kesselräumen. Die einzelnen Turbinensätze waren um die jeweiligen Getriebe herumgruppiert.

Artillerieeinrichtungen

Anforderungen

Nach dem ersten Weltkrieg wurde die Weiterentwicklung der Seeziel- und Flakartillerie[15] unter folgenden Prämissen vorangetrieben:

  • Schnellstes Erzielen des ersten Treffers beim Gegner, nach Möglichkeit mit der ersten Salve, bei gleichzeitig schneller und sicherer Ortung des Gegners
  • Unabhängigkeit von Schlinger- und Stampfeinflüssen im Atlantik auch bei schwerem Wetter
  • Unabhängigkeit von Manövern des eigenen Schiffes
  • 100% technische Reserve der Feuerleitwege, Richtmöglichkeiten und Munitionszuführung

Seezielartillerie

Schwere Artillerie

je zwei 38 cm SK C/34e in 4 ausbalancierten zweiachsig stabilisierten Drehtürmen mit angehängten Drehschächten (Drh. L. C/34e)[4][16][12][17][18][19]

  • max. Erhöhung: 30°
  • min. Erhöhung -5°
  • Turmgewicht: 1048 t bzw. 1056 t
  • Rohrgewicht (m. Verschluss): 111.000 kg
  • Rohrlänge: 19.630 mm
  • Mündungsgeschwindigkeit: 820 m/s
  • maximale Reichweite:
    • bei 30° Erhöhung: 35.600 m
  • Feuergeschwindigkeit: ~ 2 Schuss/Minute
  • Lebensdauer: 242 Schuss pro Rohr
  • Geschosstypen jeweils 800 kg
    • Panzersprenggranate mit Bodenzünder und ballistischer Haube - Psgr L/4,4 m Bdz (m. Haube)
    • Sprenggranate mit Bodenzünder und ballistischer Haube - Spgr L/4,6 m Bdz (m. Haube)
    • Sprenggranate mit Kopfzünder und ballistischer Haube - Spgr L/4,6 KZ (m. Haube)
  • Munitionsvorrat:
    • Konstruktion: 864 (108 Schuss pro Rohr)
    • Kriegssoll: 1005 (dav. 353 Psgr m. Bdz, 338 Spgr m. Bdz, 313 Spgr KZ))
  • Durchschlagsleistung (Psgr m.Bdz):
Entfernung

[km]

Auftreffgeschwindigkeit

[m/s]

Fallwinkel

[°]

Durchschlag

vertikal(KC nA)(*) [mm]

Durchschlag

horizontal(Wh)(*) [mm]

0 820 0 840 0
5 730 2,5 723 30
10 640 6 602 45
15 570 10,5 501 60
20 510 16,5 392 77
25 475 23,5 332 98
30 460 32 275 125
35 460 40 228 165

(*)Die Durchschlagangaben für Entfernungen kleiner 20 km wurden unter Zuhilfenahme der den Durchschlagskurven der Unterlagen zur Hauptkampfentfernung und Geschoßwahl zugrundeliegenden Berechnungsformeln nachberechnet [20]. Grundsätzlich gilt für alle Durchschlagangaben, daß die angegebenen Werte nur gerechnete Anhaltswerte für eine ideale Situation darstellen, mit senkrechtem Seitenschutz und 90° Zielwinkel(Gegnerkurs zu Flugrichtung Geschoss). Die über die Durchschlagformeln ausgewiesenen Zusammenhänge wurden durch Beschuss von Panzerplatten ermittelt.

Mittelartillerie

15 cm SK C/28 in 6 zweiachsig stabilisierten Zwillingstürmen (Drh. L. C/34)[16][21][18][19]

  • Turmgewicht (mit Entfernungsmesser): 116,25 t
  • Rohrgewicht: 9,08 t
  • Feuergeschwindigkeit: 6-8 Schuss/Min
  • Lebensdauer: ca. 1100 Schuss
  • Mündungsgeschwindigkeit: 875 Meter/Sekunde
  • Reichweite
    • bei 35° (Sprenggranate): 22.000 m
    • bei 40° (Sprenggranate): 23.000 m
  • Munitionstypen jeweils 45,5 kg
    • Sprenggranate mit Bodenzünder und ballistischer Haube - Spgr L/4,5 m Bdz (m. Haube)
    • Sprenggranate mit Kopfzünder und ballistischer Haube - Spgr L/4,6 KZ (m. Haube)
    • Leuchtgranate - Lg. L/4,3
  • Munitionsvorrat:
    • Konstruktion: 1260 (105 Schuss pro Rohr)
    • Kriegssoll: 1288 (dav. 622 Spgr m. Bdz, 666 Spgr KZ) zuzüglich 240 Lg. L/4,3

Flakartillerie

schwere Flak

10,5 cm SK C/33 (Bismarck: 4 C/33 und 4 C/37 Doppellafetten; Tirpitz: 2 C/33 und 6 C/37 Doppellafetten, ab August 1941 8 C/37 Doppellafetten, die Lafetten waren jeweils dreiachsig stabilisiert)[22][18][19]

  • Gewicht mit Lafettierung: 27,055 - 27,805 t
  • Rohrgewicht: 4,56 t
  • Feuergeschwindigkeit: 15-18 Schuss/Minute
  • Lebensdauer: ca. 2950 Schuss
  • Mündungsgeschwindigkeit (Spgr): 900 Meter/Sekunde
  • Ballistik (Sprengranate)
    • größte Schußweite: 17.850 m
    • größte Schußhöhe: 13.000 m
    • größte Reichweite: 10.750 m (durch Zünderlaufzeit=28 s bedingt)
    • wirksame Reichweite: bis 25 s Flugzeit
  • Munitionstypen jeweils 15,1 kg
    • Sprenggranatpatrone mit Zeitzünder bzw Kopfzünder - Spgr Patr. 33 L/4,4
    • Leuchtgranatpatrone - Lg Patr 33 L/4
  • Munitionsvorrat:
    • Konstruktion: 6400 (400 Schuss pro Rohr)
    • Kriegssoll: 6825 Spgr Patr 33 L/4,4 zuzüglich 337 Lg Patr 33 L/4,3
leichte Flak

3,7 cm SK C/30 in 8 dreiachsig stabilisierten Dopp L C/30 Zwillingslafetten[23][18][22][19]

  • Gewicht mit Lafettierung: 3,67 t
  • Rohrgewicht: 243 kg
  • Mündungsgeschwindigkeit: 1000 Meter/Sekunde
  • Ballistik
    • größte Schußweite: 8.500 m
    • größte Schußhöhe: 6.700 m
    • größte Reichweite: 4.700 m (durch Zerlegerlaufzeit=10,5 s bedingt)
    • wirksame Reichweite: 2.400 m
  • Feuergeschwindigkeit: 50-60 Schuss/Minute je Rohr
  • Lebensdauer: 7500 Schuss
  • Munitionstypen
    • Panzersprengranatpatrone mit Lichtspur und Zerleger - Psgr Patr L'spur Zerl. zu 0,820 kg
    • Sprenggranatpatrone mit Lichtspur - Spgr L/4,1 LH37 zu 0,748 kg
    • Brand-Sprenggranatpatrone mit Lichtspur -Br Spgr L/4,1 LH37 zu 0,730 kg
  • Munitionsvorrat:
    • Konstruktion: 32000 (2000 Schuss pro Rohr)
    • Kriegssoll: 34100

2 cm Flak (Bismarck: 18, Tirpitz: bis zu 90 Rohre)[22][24][18][19]

  • 12 x 2 cm Flak 30 in Sockel-Lafette 30 (später auf 10 reduziert)
  • 2 x 2 cm Flakvierling 38
  • Mündungsgeschwindigkeit: 875 Meter/Sekunde
  • Ballistik
    • größte Schußweite: 4.600 m
    • größte Schußhöhe: 3.500 m
    • größte Reichweite: 2.000 m (durch Zerlegerlaufzeit=5,5 s bedingt)
    • wirksame Reichweite: 1.200 m
  • Feuergeschwindigkeit(SL 30) (theoret./prakt.): 280/120 Schuß/Minute
  • Feuergeschwindigkeit(Flakvierling 38) (theoret./prakt.): 1800/800 Schuß/Minute
  • Munitionstypen Gesamtgewicht Patrone: 0,305 kg - 0,333 kg, dav. Geschoß: 0,120 kg - 0,148 kg
    • Panzergranatpatrone mit Lichtspur und Zerleger - Pzgr Patr L'spur Z
    • Panzergranatpatrone Lichtspur - Pzgr Patr L'spur
    • Panzersprenggranatpatrone mit Lichtspur und Zerleger - Psgr Patr L'spur Zerl
    • Sprenggranatpatrone mit Lichtspur - Spgr Patr L'spur W
    • Brand-Sprenggranatpatrone mit Lichtspur -Br Spgr Patr L'spur
    • Brand-Sprenggranatpatrone ohne Lichtspur -Br Spgr Patr o. L'spur
    • Brand-Sprenggranatpatrone verkürzte Lichtspur -Br Spgr Patr vk L'spur
  • Munitionsvorrat:
    • Konstruktion: 36000 (2000 Schuss pro Rohr)
    • Kriegssoll: 44000

Sonstiges

53,3 cm Decks-Torpedorohre (Typ: G7a T1) in zwei Vierergruppen

  • Im Herbst 1941 nur auf der Tirpitz eingebaut
  • Vorrat: 24 Torpedos

Flugzeugeinrichtungen

Die Schiffe der Bismarck-Klasse waren mit jeweils vier Wasserflugzeugen vom Typ Arado Ar 196 zur Feindaufklärung und Luftüberwachung ausgestattet. Sie gehörten der 1. Staffel der Bordfliegergruppe 196 an. Piloten und Techniker waren Angehörige der Luftwaffe.

Die Ar 196 besaß hochklappbare Flügel. Zwei startklare Maschinen standen in den beiden Bereitschaftshangars seitlich des Schornsteins, während die beiden anderen in dem Werkstatthangar unter dem achteren Aufbau gewartet werden konnten. Mit den gegenläufig verbundenen Katapulten (Doppelkatapult), die sich in der Mitte des Schiffes befanden und von 32 Metern über die Bordwand auf 48 Meter ausgefahren werden konnten, wurden die Flugzeuge gestartet. Landen mussten sie allerdings auf dem Wasser und anschließend wurden sie von einem der zwei 12-Tonnen-Kräne auf beiden Seiten des jeweiligen Schiffes an Bord gehoben.

Beiboote

Die Schiffe der Bismarck-Klasse verfügten über eine umfangreiche Ausstattung an Beibooten[4]. Diese umfasste:

Boot Lagerplatz
3 Admirals- oder Kommandantenboote („Chefboote“) Auf dem Dach des Bereitschaftshangars an Steuerbord
1 Motorbarkasse Auf dem Dach des Bereitschaftshangars an Backbord
2 Motorpinassen
4 Verkehrsboote (kurz: V-Boote) Auf dem Dach des Werkstatthangars in den achteren Aufbauten
2 Rettungs-Kutter für Mann-über-Bord-Manöver Die Kutter hingen in Davits, die sich beidseitig zwischen dem vorderen und dem mittleren 15-cm-Turm befanden und auf See bereitschaftsmäßig ausgeschwenkt waren
2 Jollen Je eine Jolle und ein Dingi befanden sich ineinander gestapelt auf den beiden Seitendecks zwischen dem achteren 15-cm-Turm und dem Katapult.
2 Dingis

Die Pinassen und Verkehrsboote sowie die Barkasse dienten bei Liegezeiten auf Reede vornehmlich dem Personentransport zwischen dem Schiff und einer Anlegestelle.

Einzelnachweise

  1. Handakte Allgemeine Konstruktionsdaten Überwasserschiffe, Geheime Kommandosache
  2. a b c Vergleich zwischen Richelieu und Bismarck K-K III A Nr. 587-41 ,G.Kdos.Berlin 31. Mai 1941.
  3. a b unklare Herkunft
  4. a b c d e Bauvorschrift für den Schiffskörper der Schlachtschiffe "F" und "G" (Ersatz Hannover und Ersatz Schleswig-Holstein)
  5. Bericht 166 der Lilienthalgesellschaft; "Die Vorgänge beim Beschuß von Panzerplatten", Vortrag "Beanspruchung und Eigenschaften von Panzerplattenstählen", E. Houdremont, Essen; Berlin 20/21.Mai 1943; Geheime Kommandosache
  6. a b M.Dv Nr. 147, Allgemeine Baubestimmung I, Nr.27 Liefervorschrift für Panzermaterial
  7. Unterlagen und Richtlinien zur Bestimmung der Hauptkampfentfernung und der Geschoßwahl Heft a Textband, Abschnitt II.B. Panzeranordnung
  8. Zeichnung Panzerabwicklung "Schlachtschiff F" gültig für Panzerdicken, im Laufe des Baues geändert, Geheime Kommandosache
  9. Breyer: Schlachtschiffe und Schlachtkreuzer 1921 – 1997. Internationaler Schlachtschiffbau. S. 141.
  10. Burkard Freiherr von Müllenheim-Rechberg: Schlachtschiff Bismarck. ISBN 3-88189-591-4, S. 126.
  11. Naval Staff History Second World War Battle Summary No 5 THE CHASE AND SINKING OF THE "BISMARCK" B.R. 1736 (3/50)Restricted, 1950
  12. a b Unterlagen und Richtlinien zur Bestimmung der Hauptkampfentfernung und der Geschoßwahl Heft h Eigene Durchschlagsangaben für Schlachtschiffe Bismarck und Tirpitz
  13. Unterlagen und Richtlinien zur Bestimmung der Hauptkampfentfernung und der Geschoßwahl Heft a Textband, Abschnitt IV Die obere Durchschlagzone
  14. C.B. 04039 ARMOUR PROTECTION 1942, Armour efficiency diagrams of Tirpitz
  15. Denkschrift über das Ergebnis der mit Frontvertretern durchgeführten Untersuchung der Kriegsbauchbarkeit der Seeziel- und Flakartillerie auf Schlachtschiffen und Kreuzern und die für Neubauten hieraus zu gewinnenden Erfahrungen, B.Nr. Skl.Qu A I 2983/41 Gkdos.
  16. a b Unterrichtstafeln für Geschützkunde Band I Seeziel, zusammengestellt bei der 1. Abteilung Schiffsartillerieschule 1942
  17. Krupp Datenblätter SK 38 C34 WA52-444 und WA52-453(e)
  18. a b c d e M.Dv. Nr. 185,2 Abmessungen, Gewichte und Raumbedarf der Munition und ihrer Packgefäße
  19. a b c d e Schlachtschiff "Bismarck" Artillerie-Munitions-Übersicht vom 01.02.1941, Geheim
  20. ADM 213-951 Steel AP and theory of penetration; 1946; London, S.70 ff. Interogation of Gercke, Krupp; 10.2 Armour piercing formulae for single plates)
  21. M.Dv. Nr. 170,30 Merkbuch über die Munition für die 15cm SK C/25 der Schiffsartillerie
  22. a b c M.Dv. Nr. 700, IIc, Seekriegsanleitung Teil III Waffentaktik Heft c, Luftverteidigung Küste, Anlage 10 Leistungsangaben der Flakgeschütze
  23. M.Dv. Nr. 170,3 Merkbuch über die Munition für die 3,7cm SK C-30 in Dopp L C/30, Einh L C/34 u. Ubts L C/30
  24. M.Dv. Nr. 170,1 Merkbuch für die Munition der 2 cm Flak 30 und 2 cm Flak 38

Weblinks

 Commons: Bismarck-Klasse – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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