Abecedarian Early Intervention Project

Das Abecedarian Early Intervention Project wurde 1972 in North Carolina, USA durch das Frank Porter Graham Child Development Institute durchgeführt. Es sollte Kindern aus sozial schwachen Familien in ihrer Entwicklung fördern. Die Mehrheit der Kinder wurde, von alleinerziehenden Müttern, welche von der Sozialhilfe lebten, großgezogen, 98% davon waren Afroamerikanerinnen.

Die Kinder besuchten vom frühen Säuglingsalter bis zum dritten Lebensjahr einen Kindergarten. Hier wurden sie durch erzieherische Spiele, die für jedes Kind individuell nach einem Plan zusammengestellt wurden, gefördert. Die Kinder wurden von Pädagogen betreut. Dabei förderte im Säuglingsalter eine Fachkraft zwei Kinder, kurz vor dem Schuleintritt waren es fünf. Zudem wurde auf die gesunde Ernährung der Kinder und darauf, dass sie geimpft wurden, geachtet.[1]

Inhaltsverzeichnis

Auswertung

Die Entwicklung der Kinder wurde mit der Entwicklung der Kinder aus einer Kontrollgruppe verglichen. Die Kinder der Kontrollgruppe wurden von Müttern mit vergleichbarem sozioökonomischen Status aufgezogen und kamen aus den gleichen Nachbarschaften.

Folgendes konnte festgestellt werden:

  • Die Kinder, die am Projekt teilgenommen hatten, waren im Alter von 21 Jahren intelligenter als die Kinder aus der Kontrollgruppe (4,4 Punkte beim Gesamt-IQ, 4,2 Punkte beim Verbal IQ).
  • Sie besuchten häufiger das College oder hatten es besucht (36% vs. 14%)
  • Sie waren häufiger Facharbeiter (47% vs. 27%)
  • Sie waren weniger häufig Teenager-Eltern (26% vs. 45%)[2]

Kritik

Es wird kritisiert, dass die Gruppen zu klein gewesen wären. 57 Kinder nahmen am Projekt teil, 54 Kinder waren die Kontrollgruppe.

Weblinks

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. A Benefit Cost Analysis of the Abecedarian Early Childhood Intervention Download am 9. Dezember 2007
  2. Abecedarian Project (High-quality child care/preschool for children from disadvantaged backgrounds) Download am 9. Dezember 2007

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