110-kV-Leitung Lauchhammer-Riesa
Eines der verbliebenen Fundamente am Elsterwerda-Grödel-Floßkanal

Die 1912 in Betrieb genommene 110-kV-Leitung Lauchhammer–Riesa war die erste Hochspannungsleitung mit einer Betriebsspannung von über 100 kV in Europa[1]. Sie war als zweikreisige Drehstromleitung ausgeführt und führte zum Elektrizitätsverband Gröba auf dem Rittergut Gröba.

Ein Modell der für diese Leitung verwendeten Masten kann im Deutschen Museum in München besichtigt werden, einer der Originalmasten steht heute vor der TU Cottbus.

Die 110-kV-Leitung von Lauchhammer nach Riesa war bis Mitte der 1950er Jahre in Betrieb. 1975 wurde der letzte Mast dieser Leitung erneuert.

Einzelnachweise

  1. Große Kreisstadt Radebeul (Hrsg.): Stadtlexikon Radebeul. Historisches Handbuch für die Lößnitz, 2., leicht geänderte Auflage 2006, ISBN 3-938460-05-9

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