Gerhard Steinecke

Gerhard Steinecke (* 1933 in Dresden) ist ein deutscher Sachbuchautor und Chronist aus Meißen.

Leben

Nach diversen Tätigkeiten studierte Steinecke Pädagogik und Geschichte. Eine kurze Lehrtätigkeit folgte im Anschluss. Von 1974 bis 1977 war er als Museumsdirektor in Liebstadt auf Schloss Kuckuckstein tätig, von 1977 bis 1984 im Klosterpark Altzella. Nach politischer Aburteilung war er von 1985 bis 1990 Hilfsarbeiter. Seit der politischen Wende ist er als Ortschronist der Stadt Meißen tätig.

Gerhard Steinecke brachte verschiedene Sachbücher heraus, die insbesondere die Nachkriegszeit und die Geschichte der Stadt Meißen zum Inhalt haben.

Werke

  • Horst Kaiser: Coswig, Sa.: aus Geschichte und Gegenwart. 2., verb. Auflage. Karras-Verlag, Coswig 1993.
  • Meißen, so wie es war. Droste Verlag, Düsseldorf 1994, ISBN 3-7700-1023-X.
  • Juden in Meißen: Die Meißner Juden im Mittelalter. Die Meißner Juden im 19./ 20. Jahrhundert, Teil II.. Verlag Nossen, 2000.
  • Unser Meißen 1929–2004. Verlag Meißner Tageblatt Polo Palmen, Meißen 2004, ISBN 978-3-929705-09-6.
  • Drei Tage im April. Kriegsende in Leipzig. Lehmstedt Verlag, Leipzig 2005, ISBN 3-937146-19-9.
  • Mitgestalter der Stadtgeschichte: Willy Anker - Verbunden mit der neuen Macht?, Meißner Tageblatt vom 15. Juni 2006

Weblinks


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