Heinz Georg Wagner (General)

Heinz Georg Wagner (* 2. April 1951 in Marburg) ist ein deutscher Brigadegeneral der Bundeswehr.

Leben

Nach Schulabschluss und kaufmännischer Lehre trat Wagner 1971 als Soldat auf Zeit 2/Reserveoffizieranwärter in Neustadt (Hessen) in den Dienst der Bundeswehr. Im Januar 1974 erfolgte der Wiedereintritt. Seine Offizierausbildung absolvierte er in Hannover (OL I und II). Im Panzeraufklärungslehrbataillon 11 in Munster diente Wagner als Zugführer, S3- und S2-Offizier. Von 1979 bis 1982 war er Kompaniechef eine Panzeraufklärungskompanie (2./11 in Munster).

Seine Generalstabsausbildung erhielt er von 1982 bis 1984 sowie bis 1990 den Army Staff Course in Camberley/England und Verwendungen im II. Korps in Ulm (als G 2) und bei der NATO-Heeresgruppe Nord in Rheindahlen als G 3 Plans. Von 1990 bis 1992 kommandierte er das Panzeraufklärungsbataillon 7 in Augustdorf.

1992 bis 1995 war er Verbindungsoffizier am British Army Staff College in Camberley. Von 1995 bis 2000 arbeitete Wagner im Bundesministerium der Verteidigung als G 3 Einsatzführung und Referatsleiter Einsatzplanung. Von 2000 bis 2002 war er Chef des Stabes der 13. Panzergrenadierdivision sowie in dieser Verwendung Chef des Stabes des deutschen Einsatzkontingentes KFOR (2001–2002, sechs Monate).

Von 2002 bis 2004 diente Wagner als Verbindungsoffizier des Bundesministerium der Verteidigung beim Bundespräsidenten. 2005 bis 2008 war er deutscher Verteidigungsattache in Moskau.

Seit dem 6. Februar 2009 ist er stellvertretender Divisionskommandeur und Kommandeur Divisionstruppen in der 1. Panzerdivision.[1]

Einzelnachweise

  1. Handbuch der Bundeswehr und Verteidigungsindustrie 2009/2010. Koblenz/Bonn 2009, S. 223.

Literatur

  • Handbuch der Bundeswehr und Verteidigungsindustrie 2009/2010. Koblenz/Bonn 2009.

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