Liste von Persönlichkeiten der Stadt Göttingen

Göttingen war in den vielen Jahrhunderten seiner reichen Geschichte Geburts-, Studien-, Wirkungs- und Sterbeort zahlreicher bedeutender Persönlichkeiten.

Inhaltsverzeichnis

Ehrenbürger

Die Stadt Göttingen hat folgenden Personen das Ehrenbürgerrecht verliehen (die Auflistung erfolgt chronologisch nach Verleihungsdatum):

  1. Freiherr Friedrich von Hövel (* 1766; † 1826) und Freifrau Wilhelmine von Hövel
    Präfekt des westphälischen Département Leine.
    Verleihung am 20. Juni 1808.
    Durch die Neuordnung Deutschlands durch Napoléon Bonaparte entstand 1807 nach französischem Vorbild das Königreich Westphalen. Freiherr von Hövel übernahm 1808 die Leitung des Départements Leine, dessen Hauptstadt Göttingen war. Während der Befreiungskriege beteiligte er sich dann aber am Aufbau des preußischen Landsturms.
  2. Joseph Piautaz und Pinette Piautaz
    Generalsekretär des westphälischen Département Leine.
    Verleihung am 8. Juli 1808.
  3. Prinz Adolph Friedrich (* 24. Januar 1774 in London; † 8. Juli 1850 ebenda)
    Sohn von König Georg III. (Vereinigtes Königreich) vom Vereinigten Königreich, Feldmarschall der British Army
    Verleihung am 8. November 1814
    Prinz Adolph Friedrich studierte an der Georg-August-Universität Göttingen. Später nahm er als Offizier an den Koalitionskriegen gegen Napoléon teil.
  4. Graf Joachim Lobo de Silveira und Gräfin Sophie de Silveira
    Diplomat
    Verleihung am 22. April 1816
    Graf Lobo de Silveira war portugiesischer Gesandter in Berlin.
  5. Johann Friedrich Hausmann (* 1782; † 1859)
    Mineraloge und Geologe
    Verleihung am 24. Juni 1816
  6. Arnold Hermann Ludwig Heeren und Henriette Heeren
    Historiker
    Verleihung am 5. April 1817
  7. Georg Christian Franz Wedemeyer und Julie Wedemeyer
    Jurist
    Verleihung am 11. Februar 1822
  8. David Julius Pott und seine Töchter Julie und Emilie Pott
    Theologe
    Verleihung am 29. August 1826
  9. Christian Friedrich Ruperti
    Theologe
    Verleihung am 5. April 1832
  10. Carl Friedrich Alexander von Arnswaldt (* 1768; † 1845)
    Jurist, Königlicher Staats- und Kabinettsminister in Hannover
    Verleihung am 17. September 1837
  11. Carl Wilhelm August von Stralenheim (* 1777; † 1847)
    Jurist, Königlicher Staats- und Kabinettsminister in Hannover
    Verleihung am 17. September 1837
  12. Georg Ernst Friedrich Hoppenstedt
    Jurist, Geheimer Kabinettsrat in Hannover
    Verleihung am 17. September 1837
    Im Juni 1837 endete die 123jährige Personalunion zwischen England und Hannover. König Ernst August I. war der erste Herrscher, der das Land von der Stadt Hannover aus regierte.
  13. Johann Wilhelm Junker und Johanne Junker
    Kaufmann
    Verleihung am 23. Februar 1846
  14. Friedrich Gottfried Rettig und Hulda Rettig
    Theologe
    Verleihung am 22. April 1848
  15. Carl Heinrich Miede und Johanne Dorothea Elisabeth Miede
    Theologe
    Verleihung am 22. April 1848
  16. Carl Friedrich Gauß (* 30. April 1777 in Braunschweig; † 23. Februar 1855 in Göttingen)
    Mathematiker, Astronom, Geodät und Physiker
    Verleihung am 16. Juli 1849
    Gauß studierte 1795 bis 1799 an der Universität in Göttingen. 1807 wurde er hier Professor und Direktor der Sternwarte. Carl Friedrich Gauß gilt als einer der bedeutendsten Mathematiker seiner Zeit.
  17. Georg Friedrich Julius Hildebrandt
    Theologe
    Verleihung am 9. Januar 1850
  18. Friedrich Wöhler (* 31. Juli 1800 in Eschersheim bei Frankfurt am Main; † 23. September 1882 in Göttingen
    Chemiker
    Verleihung am 31. Juli 1857
    Friedrich Wöhler war 1836 bis 1882 Professor für Medizin, Chemie und Pharmazie an der Universität in Göttingen. Wöhler gilt als Pionier der organischen Chemie.
  19. Karl Friedrich Christian Hoeck
    Klassischer Philologe
    Verleihung am 23. August 1865
  20. Fürst Otto von Bismarck (* 1. April 1815 in Schönhausen (Elbe), Brandenburg; † 30. Juli 1898 in Friedrichsruh, Schleswig-Holstein)
    Reichskanzler
    Verleihung am 15. März 1877
    Otto von Bismarck war entscheidend an der Gründung des deutschen Kaiserreichs 1871 beteiligt.
  21. Wilhelm Eduard Weber (* 24. Oktober 1804 in Wittenberg, Sachsen; † 23. Juni 1891 in Göttingen)
    Physiker
    Verleihung am 26. August 1886
    Weber war 1831 bis 1837 Professor für Physik an der Universität in Göttingen, verlor seinen Posten aber als einer der Göttinger Sieben, mit denen er gegen die Aufhebung der hannoverschen Verfassung protestierte. Nach der Märzrevolution 1848 erlangte er seinen Posten zurück. Zusammen mit Gauß baute er 1833 den ersten elektromagnetischen Telegrafen.
  22. Gottlieb Planck (* 1824; † 1910)
    Jurist
    Verleihung am 1. Januar 1898
  23. Paul von Hindenburg (* 2. Oktober 1847 in Posen; † 2. August 1934 in Neudeck, Ostpreußen)
    Generalfeldmarschall der deutschen Armee, Reichspräsident
    Verleihung am 2. Oktober 1917
    Paul von Hindenburg galt als legendärer Militär, der bereits seit den 1860ern Offizier war. Im Ersten Weltkrieg wurde er als „Held von Tannenberg“ gefeiert, der die Besetzung Ostpreußens durch russische Truppen verhinderte. Im August 1916 wurden er und General Ludendorff Chefs der Obersten Heeresleitung.
  24. Georg Friedrich Calsow
    Jurist, Oberbürgermeister von Göttingen
    Verleihung am 30. April 1926
  25. Justus Theodor Valentiner
    Jurist, Kurator der Universität
    Verleihung am 23. Dezember 1932
  26. Adolf Hitler (* 20. April 1889 in Braunau am Inn, Oberösterreich; † 30. April 1945 in Berlin)
    „Führer“ und Reichskanzler
    Verleihung am 19. April 1933; Ehrenbürgerrechte aberkannt durch Beschluß des Hauptausschusses vom 25. August 1952
    Adolf Hitler wurde als Anführer der nationalsozialistischen Bewegung gefeiert, die sich das Ziel gesetzt hatte, Deutschland auf Kosten anderer Staaten zur dominierenden Macht in Europa zu machen. Die Nationalsozialisten ermordeten auf Grundlage ihrer rassischen Ideologie im Holocaust mindestens 6 Millionen Menschen. Durch den durch Hitler ausgelösten Zweiten Weltkrieg starben über 50 Millionen Menschen.
  27. Bernhard Rust (* 30. September 1883 in Hannover; † 8. Mai 1945 in Berne, Oldenburg)
    Reichsminister für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung
    Verleihung am 2. Mai 1934; Ehrenbürgerrechte aberkannt durch Beschluß des Hauptausschusses vom 25. August 1952
    Rust unterstand die Ideologisierung des gesamten Hochschulwesens. Die „Führer der Hochschulen“ (Rektoren) waren direkt ihm unterstellt. Durch die Entlassung aller Juden und politischen Gegner der Nazis wurde Deutschlands Stellung im Bereich Naturwissenschaften deutlich geschwächt.
  28. Ludolf Haase (* 6. Januar 1898 in Hannover; † unbekannt)
    Mediziner
    Verleihung am 7. Februar 1937; Ehrenbürgerrechte aberkannt durch Beschluß des Hauptausschusses vom 25. August 1952
    Haase gründete den NSDAP-Ortsverein in Göttingen.
  29. Wilhelm Frick (* 12. März 1877 in Alsenz, Bayern; † 16. Oktober 1946 in Nürnberg)
    Reichsinnenminister
    Verleihung am 12. März 1937; Ehrenbürgerrechte aberkannt durch Beschluß des Hauptausschusses vom 25. August 1952
    Wilhelm Frick war als Innenminister im NS-Staat dafür zuständig, die Gesetze zu verfassen, die die Weimarer Verfassung aushöhlen und die nationalsozialistische Führung zementieren sollten. Von ihm stammte u. a. die „Verordnung des Reichspräsidenten zum Schutz von Volk und Staat“. Nach dem Krieg wurde er im Rahmen der Nürnberger Prozesse wegen Vorbereitung eines Angriffskrieges, Leitung und Teilnahme an Kriegsverbrechen sowie Verbrechen gegen die Menschlichkeit schuldig gesprochen und hingerichtet.
  30. Viktor Lutze (* 28. Dezember 1890 in Bevergern; † 2. Mai 1943 bei Potsdam)
    Stabschef der SA, Oberpräsident der Provinz Hannover
    Verleihung am 26. Juni 1937; Ehrenbürgerrechte aberkannt durch Beschluß des Hauptausschusses vom 25. August 1952
  31. Edward Schröder
    Germanist
    Verleihung am 26. Juni 1937
  32. Freiherr Börries von Münchhausen (* 20. März 1874 in Hildesheim, Provinz Hannover; † 16. März 1945 in Windischleuba, Thüringen)
    Schriftsteller und Lyriker
    Verleihung am 26. Juni 1937
    Von Münchhausen gehörte zu den am meisten geförderten Autoren der Nationalsozialisten. Seine Haltung zum NS-Staat war aber ambivalent. 1898 bis 1922 gab er den Göttinger Musenalmanach heraus.
  33. Erich Schmidt
    Jurist und Oberstadtdirektor
    Verleihung am 31. Dezember 1951
  34. Max Born (* 11. Dezember 1882 in Breslau, Schlesien; † 5. Januar 1970 in Göttingen)
    Mathematiker und Physiker
    Verleihung am 28. Juni 1953
    Max Born war 1921 bis 1933 Professor in Göttingen. Hier entwickelte er große Teile der modernen Quantenmechanik. Für die Bornsche Wahrscheinlichkeitsinterpretation erhielt er 1954 den Nobelpreis für Physik.
  35. Richard Courant (8. Januar 1888 in Lublinitz, Schlesien; † 27. Januar 1972 in New York City)
    Mathematiker
    Verleihung am 28. Juni 1953
    Richard Courant war 1922 bis 1933 Professor in Göttingen. Nachdem er wegen seiner Herkunft vor den Nationalsozialisten fliehen musste, baute er das mathematische Forschungszentrum der New York University auf, welches heute eines der angesehensten Institute für angewandte Mathematik ist.
  36. James Franck (* 26. August 1882 in Hamburg; † 21. Mai 1964 in Göttingen)
    Physiker
    Verleihung am 28. Juni 1953
    James Franck war 1920 bis 1933 Professor in Göttingen. Für den Franck-Hertz-Versuch bekam er 1925 den Nobelpreis für Physik. 1933 legte er sein Professorenamt nieder und ging schließlich nach Chicago. Hier kam er mit dem Manhattan-Projekt in Berührung, versuchte jedoch mit dem Franck Report den Atombombenabwurf auf Japan zu verhindern.
  37. Herman Nohl (7. Oktober 1879 in Berlin; † 27. September 1960 in Göttingen)
    Pädagoge und Philosoph
    Verleihung am 28. Juni 1953
    Herman Nohl war 1919 bis 1937 Professor in Göttingen. Nach dem Krieg half er beim Wiederaufbau des Schulwesens und der Universität in Göttingen, wo er Dekan seines Fachbereichs wurde.
  38. Harry Lambach
    Tischlermeister
    Verleihung am 28. Juni 1953
  39. August Reuper
    Telegrafeninspektor
    Verleihung am 28. Juni 1953
  40. Rudolf Stich
    Mediziner
    Verleihung am 18. Juli 1955
  41. Fritz Ulrici
    Apotheker
    Verleihung am 18. Juli 1955
  42. Hermann Föge
    Jurist und Oberbürgermeister von Göttingen
    Verleihung am 1. März 1957
  43. Fritz Wittorf
    Tischler und Vollziehungsbeamter
    Verleihung am 1. März 1957
  44. Heinrich Ische
    Drucker und Schriftsetzer
    Verleihung am 1. März 1957
  45. Otto Hahn (8. März 1879 in Frankfurt am Main; † 28. Juli 1968 in Göttingen)
    Chemiker
    Verleihung am 8. März 1959
    Otto Hahn erhielt für die Entdeckung der Kernspaltung den Nobelpreis für Chemie. Er gehörte aber auch zu den Göttinger Achtzehn, die sich entschieden gegen die militärische Nutzung der Kernspaltung wandten.
  46. Bruno Karl August Jung
    Jurist und Oberbürgermeister von Göttingen
    Verleihung am 2. April 1961
  47. Konrat Ziegler (* 12. Januar 1884 in Breslau, Schlesien; † 8. Januar 1974 in Göttingen)
    klassischer Philologe
    Verleihung am 7. März 1969
    Konrat Ziegler hielt 1910 bis 1933 Vorlesungen in Breslau und Greifswald. In der Zeit des Nationalsozialismus half er mehrmals jüdischen Bekannten, der Verfolgung durch die Nazis zu entkommen. 1958 wurde er Vorsitzender der neugegründeten Göttinger Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit. Postum wurde er im Jahr 2000 mit dem Titel „Gerechter unter den Völkern“ geehrt.
  48. Walter Meyerhoff
    Präsident des Landgerichts Göttingen und Oberbürgermeister der Stadt Göttingen; Langjähriger Vorsitzender der Göttinger Händelgesellschaft.
    Verleihung am 25. September 1970
  49. Else Wagner
    Kindergärtnerin
    Verleihung am 4. Juli 1973
  50. Willy Michel
    Kaufmann
    Verleihung am 8. März 1974
  51. Paul Riemer
    Gewerkschaftssekretär
    Verleihung am 8. März 1974
  52. Gottfried Jungmichel
    Mediziner und Oberbürgermeister von Göttingen (1956–1966)
    Verleihung am 30. April 1977
  53. Ulrike von Heynitz
    Politikerin
    Verleihung am 15. März 1980
    Ulkrike von Heynitz war 18 Jahre lang Ratsherrin der F. D. P.-Fraktion.
  54. Heinrich Düker (24. November 1898 in Dassel, Provinz Hannover; † 2. November 1986 in Saarbrücken)
    Psychologe und Oberbürgermeister von Göttingen (1946–1947)
    Verleihung am 3. Mai 1985
  55. Hugo Donder
    Kaufmann
    Verleihung am 28. Oktober 1986
  56. Hannah Vogt (* 3. März 1910; † 13. Februar 1994)
    Schriftstellerin
    Verleihung am 14. März 1987
  57. Franz Wieacker (* 5. August 1908; † 17. Februar 1994)
    Jurist und Rechtshistoriker
    Verleihung am 14. November 1990
  58. Horst Sartorius (* 1910; † 16. Juli 1998)
    Kaufmann
    Verleihung am 23. Januar 1991
  59. Else Bräutigam (* 3. Januar 1931; † 24. März 2001)
    Verleihung am 11. September 1991
  60. Artur Levi (* 28. August 1922 in München; † 28. Mai 2007 in Göttingen)
    Hochschullehrer und Oberbürgermeister von Göttingen (1973-1981, 1986−1991)
    Verleihung am 23. November 1993
    Levi musste 1937 ins Exil nach London gehen und beteiligte sich ab 1941 im Widerstand gegen das NS-Regime. 1946 kehrte er nach Göttingen zurück und lehrte 1961 bis 1985 Politikwissenschaft und Sozialkunde an der Pädagogischen Hochschule.
  61. August Schütte
    Verleihung am 21. Mai 1996
  62. Manfred Eigen (9. Mai 1927 in Bochum)
    Biophysiker
    Verleihung am 9. August 2002
    Eigen wurde 1957 Direktor des Göttinger Max-Planck-Instituts für biophysikalische Chemie. Für seine Studien über extrem schnell ablaufende chemische Reaktion bekamen er und zwei seiner Kollegen den Nobelpreis für Chemie.

Quelle: www.stadtarchiv.goettingen.de

Söhne und Töchter der Stadt

Die folgenden Personen wurden in Göttingen geboren. Für die Nennung hier ist es unerheblich, ob die Personen ihren späteren Wirkungskreis in Göttingen hatten oder nicht. Viele sind andernorts bekannt geworden. Die nach Geburtsjahren arrangierte Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollzähligkeit.

Bis 1799

1800 bis 1899

1900 bis 1949

  • Richard Uhlemeyer (* 3. Oktober 1900; † 4. oder 7. November 1954), Kunsthandwerker, Unternehmer und erster Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks
  • Hellmut Schmalz (* 2. Mai 1905; † 20. Dezember 1982), Politiker (KPD, SPD), Landtagsabgeordneter
  • Friedrich Schaffstein (* 28. Juli 1905; † 8. November 2001 in Göttingen), Strafrechtler (nationalsozialistische Strafrechtslehre)
  • Otto Strerath (* 10. Dezember 1906; † unbekannt), Komponist im Schach.
  • Helmut Weiss (* 25. Januar 1907; † 13. Januar 1969 in Berlin), deutscher Schauspieler, Drehbuchautor und Filmregisseur
  • Ilse Petri (* 20. März 1918), deutsche Filmschauspielerin
  • Uta Hagen (* 12. Juni 1919; † 14. Januar 2004 in New York), deutsch-amerikanische Schauspielerin und Schauspielpädagogin
  • Werner Schmalenbach (* 13. September 1920; † 6. Juli 2010 in Düsseldorf), Kunsthistoriker, Autor und Kurator
  • Ernst-Werner Weiß (* 25. März 1921; † 6. März 1983 in Hamburg), Offizier und Verwaltungsjurist
  • Hans-Jochen Vogel (* 3. Februar 1926), deutscher Politiker (SPD), MdB, Bundesminister für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau (1972–1974), Bundesjustizminister (1974–1981), Regierender Bürgermeister von Berlin (1981), Vorsitzender der SPD-Fraktion im Bundestag (1983–1991), Vorsitzender der SPD (1987–1991)
  • Klaus Thiessen (* 27. Juli 1927), Physiker
  • Ernst Gottfried Mahrenholz (* 18. Juni 1929), Richter am Bundesverfassungsgericht
  • Gerald Neugebauer (* 1932), US-amerikanischer Astronom
  • Bernhard Vogel (* 19. Dezember 1932), Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz (1976–1988), Ministerpräsident von Thüringen (1992–2003)
  • Axel Freiherr von Campenhausen (* 23. Januar 1934), Kirchenrechtler und Zeitungsverleger
  • Wolfgang Thielbörger (* 27. April 1934), deutscher Politiker der FDP
  • Berno von Cramm (* 28. November 1934), Schauspieler und Synchronsprecher
  • Harald Bojé (* 9. Dezember 1934), Pianist und Hochschullehrer
  • Werner Theune (* 21. März 1935), Richter am Bundesgerichtshof
  • Friedhelm Döhl (* 7. Juli 1936), Komponist (Passion für Orchester; Julianische Minuten)
  • Gunter Hampel (* 31. August 1937), Jazzmusiker
  • Jens Reich (* 26. März 1939), Molekularbiologe und Menschenrechtler
  • Hans Wallow (* 25. Dezember 1939), Politiker, MdB (SPD und WASG)
  • Klaus Wettig (* 15. August 1940), Autor, Politiker und MdEP (SPD)
  • Angela Hopf (* 5. Oktober 1941), Künstlerin und Schriftstellerin
  • Peter Struck (* 24. Januar 1943), Bundesminister der Verteidigung (2002–2005), Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion seit 2005
  • Klaus Uwe Ludwig (* 16. September 1943), Kirchenmusiker
  • Götz Gliemeroth (* 21. Oktober 1943), Generalleutnant der Bundeswehr
  • Claudia Butenuth (* 20. September 1946), Schauspielerin und Autorin
  • Christian Trull (4. Dezember 1946), General der Bundeswehr
  • Bernd Rumpf (* 21. März 1947), Schauspieler und Synchronsprecher
  • Harald Range (* 1948), Jurist, seit 2001 Generalstaatsanwalt der Generalstaatsanwaltschaft Celle
  • Michael Job (* 4. Januar 1948), Indogermanist
  • Wulf Bernotat (* 14. September 1948), Manager
  • Fritz Behrens (* 12. Oktober 1948), Jurist, 1995 bis 2005 in verschiedenen Ressorts Minister des Landes Nordrhein-Westfalen.

Ab 1950

Angehörige der Universität Göttingen

An der Universität Göttingen haben unter anderem studiert oder gelehrt:

Naturwissenschaften und Mathematik

A
B
C
D
E
G
H
L
M
P
R
S
T
W

Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

  • Wilhelm Abel – Erster Direktor des Instituts für Wirtschafts- und Sozialgeschichte
  • Wilhelm Abegg – Rechtswissenschaften – (Student, Doktorand)
  • Wilhelm Eduard Albrecht – Student – Rechtswissenschaften
  • Kai Ambos – Rechtswissenschaften (Strafrechtler) – (o. Prof., Richter)
B
C
D
E
G
H
K
L
M
N
P
R
S
T
V
  • Ruprecht Vondran, AStA-Vorsitzender (1957), Politiker und Verbandsfunftionär der Eisen- und Stahlindustrie
W

Geisteswissenschaften und Theologie

Medizin

Weitere Persönlichkeiten mit Bezug zu Göttingen

Hier werden bekannte Persönlichkeiten aufgeführt, die in Göttingen einen Teil ihres Lebens verbracht haben oder in Göttingen gestorben sind. Bitte hier nur Persönlichkeiten eintragen, die nicht schon als Angehörige der Universität gelistet sind. Die Liste ist zeitlich geordnet.

Bürgermeister oder Oberbürgermeister seit 1809

  • 1809–1831: Conrad Julius Hieronymus Tuckermann, Maire, später Bürgermeister
  • 1811–1813: Caspar Christian Campen, Maire
  • 1813–1817: Johann Friedrich Christoph Hesse, Bürgermeister
  • 1831–1851: Georg Christoph Ernst Ebell, Bürgermeister, Magistratsdirektor und Oberbürgermeister
  • 1851–1852: Georg Ferdinand Friedrich Insinger, Bürgermeister und Georg Friedrich Morrien, Bürgermeister
  • 1852–1858: Ferdinand Heinrich Ludwig Oesterley, Bürgermeister
  • 1858–1867: Adolf Eberhardt, Bürgermeister
  • 1867–1870: Georg Heinrich August Wunderlich, Bürgermeister
  • 1870–1893: Georg Merkel, Bürgermeister ab 1885 Oberbürgermeister
  • 1893–1926: Georg Friedrich Calsow, Oberbürgermeister
  • 1926–1938: Bruno Karl August Jung, Oberbürgermeister
  • 1938–1945: Albert Gnade, Oberbürgermeister
  • 1945: Erich Schmidt, (parteilos), kommissarischer Oberbürgermeister
  • 1946, Januar bis November: Hermann Föge (FDP), Oberbürgermeister
  • 1946–1947: Heinrich Düker (SPD), Oberbürgermeister
  • 1947–1948: Franz Arnholdt (SPD), Oberbürgermeister
  • 1948–1956: Hermann Föge (FDP), Oberbürgermeister
  • 1956–1966: Gottfried Jungmichel (FDP), Oberbürgermeister
  • 1966–1973: Walter Leßner (SPD), Oberbürgermeister
  • 1973–1981: Artur Levi (SPD), Oberbürgermeister
  • 1981–1982: Joachim Kummer (CDU), Oberbürgermeister
  • 1982–1986: Gerd Rinck (CDU), Oberbürgermeister
  • 1986–1991: Artur Levi (SPD), Oberbürgermeister (2. Amtszeit)
  • 1991–2000: Rainer Kallmann SPD, Oberbürgermeister
  • 2000–2006: Jürgen Danielowski, (CDU), Oberbürgermeister
  • 2006–heute: Wolfgang Meyer (SPD), Oberbürgermeister

Oberstadtdirektoren 1946–2001

  • 1946–1948: Erich Schmidt
  • 1948: Helmut Kuß, Stadtdirektor in der Funktion als Oberstadtdirektor
  • 1948–1949: Hans-Otto Glahn
  • 1949–1952: Erich Schmidt
  • 1952–1959: Helmut Kuß, Stadtdirektor, später Oberstadtdirektor (2. Amtszeit)
  • 1959–1968: Erich Heinrich Biederbeck
  • 1968–1980: Kurt Busch
  • 1980–1987: Rolf Vieten
  • 1987–1988: Eberhard Nickel, Stadtdirektor in der Funktion als Oberstadtdirektor
  • 1988–2000: Hermann Schierwater

Literatur


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