Abrooksbach

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Abrocksbach
Der Abrocksbach in Brockhagen

Der Abrocksbach in Brockhagen

Daten
Lage Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Gewässerkennzahl 3134
Länge 17,375 km [1]dep1
Quelle Im Süden von Steinhagen [2]
51° 59′ 58″ N, 8° 24′ 29″ O51.9994444444448.4080555555556103
Quellhöhe ca. 103 m ü. NN
Mündung bei Harsewinkel in die Ems [2]51.9522222222228.206111111111159Koordinaten: 51° 57′ 8″ N, 8° 12′ 22″ O
51° 57′ 8″ N, 8° 12′ 22″ O51.9522222222228.206111111111159
Mündungshöhe ca. 59 m ü. NN
Höhenunterschied ca. 44 mdep1
Abfluss über Ems
Einzugsgebiet 69,905 km² [1]dep1
Rechte Nebenflüsse Pfotenbach, Hovebach, Sandforthbach, Moddenbach
Linke Nebenflüsse Loddenbach
Gemeinden Steinhagen, Harsewinkel

Der Abrocksbach (in alternativer Schreibweise auch Abrooksbach) ist ein orografisch rechtes Nebengewässer der oberen Ems in Nordrhein-Westfalen, Deutschland. Er hat eine Länge von 17,4 km.

Flussverlauf

Der Abrocksbach entsteht südlich von Steinhagen durch den Zusammenfluss der Quellbäche Bültmannsbach, Pulverbach und Cronsbach in einer Höhe von 103 m ü. NN. Die drei Quellbäche entspringen am Südhang des Teutoburger Waldes, der in diesem Bereich einen Teil der Weser-Ems-Wasserscheide darstellt.

Der Abflachung des Teutoburger Waldes folgend fließt der Abrocksbach in südwestliche Richtung ab. Westlich von Steinhagen wird das knapp 87 Hektar große Naturschutzgebiet Foddenbach-Landbach durchflossen, in welchem der in diesem Bereich als Landbach bezeichnete Abrocksbach eine weitgehend natürliche Mäandrierung zeigt. Der 7,0 km lange auch als Pfotenbach benannte Foddenbach fließt dem Landbach in diesem Gebiet rechtsseitig zu und ist damit auch der erste Zufluss nach der Vereinigung seiner Quellbäche.

Im weiteren Verlauf fließt das Gewässer südlich am Steinhagener Ortsteil Brockhagen entlang und wird dort wieder als "Abrocksbach" bezeichnet. Anschließend erfolgt die rechtsseitige Aufnahme des Hovebaches sowie die linksseitige Aufnahme des Loddenbaches (nicht zu verwechseln mit dem ebenfalls in der Nähe verlaufenden Loddenbach), welcher mit einer Länge von 12,2 km den größten Zulauf des Abrocksbaches darstellt.

Mündung des Abrocksbaches in die Ems südlich von Harsewinkel

Nachfolgend durchquert der Bach nach Übertritt des Gemeindegebietes von Harsewinkel das Heidegebiet Beller Mark und nimmt dort die Zuflüsse Sandforthbach und Moddenbach auf. Anschließend erreicht der Abrocksbach das Harsewinkeler Siedlungsgebiet, durchquert die Ortschaft von Norden kommend und mündet südlich davon in die Ems, nur wenige Meter westlich der Einmündung der Lutter.

Etymologie

Der Name des Gewässers enthält den im westfälischen Raum häufigen Namenszusatz "Brock" bzw. "Brook", womit eine dem hochdeutschen Wort "Bruch" ähnliche feuchte, waldige Niederung mit Wasseransammlungen bezeichnet wird. Der Teil der Beller Mark, durch den das Gewässer verläuft, entspricht diesem Landschaftstyp und wird als "Abrook" bezeichnet.

Einzelnachweise

  1. a b Gewässerverzeichnis des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW
  2. a b Landesvermessungsamt NRW

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