Otto von Riedenburg

Otto von Riedenburg

Otto von Riedenburg († 6. Juli 1089) war der 17. Bischof von Regensburg von 1061 bis 1089.

Otto von Riedenburg stammte aus dem Haus der Riedenburger, benannt nach Riedenburg. Sein Vater Rudpert von Riedenburg war Burggraf von Regensburg. Er war zunächst Domkanoniker im Bamberg. 1064 nahm er ebenso wie Siegfried von Mainz, Gunther von Bamberg und Wilhelm I. von Utrecht an einer Wallfahrt nach Jerusalem teil. Nur ein Bruchteil der bewaffneten Wallfahrer kehrte zurück, viele wurden durch Überfälle von Beduinen aufgerieben. Mit beginnendem Investiturstreit wurde der Bischof als Gefolgsmann Heinrichs IV. 1073 von Alexander II. und erneut 1075 von Gregor VII. gebannt. Er wohnte der Synode von Worms bei, die die Absetzung des Papstes zur Folge hatte. Als Anhänger Heinrichs IV. stellte er Truppen gegen die Gegenkönige Rudolf von Rheinfelden und Hermann von Salm. Während der folgenden Fehde des Kaisers gegen Ekbert II., Markgraf von Meißen, wurde der Bischof schwer verwundet und starb wenig später.

Literatur

  • Michael Buchberger (Hrsg.): 1200 Jahre Bistum Regensburg. Regensburg 1939. S. 30.
  • Josef Staber: Kirchengeschichte des Bistums Regensburg. Regensburg 1966. S. 30f.


Vorgänger Amt Nachfolger
Gebhard III. Bischof von Regensburg
1061–1089
Gebhard IV. von Gosham

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