Absolute Beginners – Junge Helden
Filmdaten
Deutscher Titel: Absolute Beginners – Junge Helden
Originaltitel: Absolute Beginners
Produktionsland: Großbritannien
Erscheinungsjahr: 1986
Länge: 104 Minuten
Originalsprache: Englisch
Altersfreigabe: FSK 16
Stab
Regie: Julien Temple
Drehbuch: Richard Burridge, Terry Johnson, Don MacPherson, Christopher Wicking
Produktion: Chris Brown, Al Clark, Robert Devereux, Nik Powell, Stephen Woolley
Musik: David Bowie, Gil Evans
Kamera: Oliver Stapleton
Schnitt: Richard Bedford, Michael Bradsell, Gerry Hambling, Russell Lloyd
Besetzung

Absolute Beginners – Junge Helden (Originaltitel: Absolute Beginners) ist ein britischer Musikfilm aus dem Jahr 1986. Die Regie führte Julien Temple, das Drehbuch schrieben Richard Burridge, Terry Johnson, Don MacPherson und Christopher Wicking anhand des Romans Absolute Beginners von Colin MacInnes aus dem Jahr 1959. Die Hauptrollen spielten Patsy Kensit und Eddie O'Connell.

Inhaltsverzeichnis

Handlung

Colin lebt im Londoner Stadtteil Notting Hill der 1950er Jahre. Er lernt Crepe Suzette, die als Fotomodell arbeitet, kennen und verliebt sich in sie. Suzette heiratet Henley Of Mayfair, der viel älter als sie und vermögend ist. Sie hofft, Henley würde ihre Karriere fördern.

Der Immobilienunternehmer und Henleys Freund Vendice Partner will Notting Hill sanieren, es kommt zu Rassenunruhen. Colin organisiert Widerstand gegen seine Pläne. Die enttäuschte Crepe verlässt für Colin ihren Ehemann. In der letzten Szene sieht man, dass sie ihren Ehering ins Wasser wirft.

Kritiken

Jonathan Rosenbaum schrieb im Chicago Reader, der Regisseur Julien Temple würde gleichzeitig den Roman von Colin MacInnes verfilmen und London der 1950er Jahre zeigen wollen, was nur teilweise gelingen sollte.

Ken Hanke schrieb in Mountain Xpress, es wäre interessanter, was die Filmautoren beabsichtigt hätten als das, was sie mit dem fertigen Film erreicht hätten.

Das Lexikon des internationalen Films schrieb, „die Liebesgeschichte vor dem Hintergrund der künstlerischen Verrücktheiten und Rassenunruhen der 50er Jahre“ sei „lediglich der Aufhänger für einen abendfüllenden Video-Clip mit teilweise einfallsreichen Analogien zum Film-Musical“. Der „anfänglich mitreißende Schwung“ verliere sich „leider bald in allzu oberflächlichen gesellschaftspolitischen Bezügen“. Der Film sei trotzdem „in seiner Künstlichkeit ein interessantes inszenatorisches Experiment“.

Hintergründe

Der Film gilt als kommerziell wenig erfolgreich, die mageren finanziellen Ergebnisse führten zu Insolvenz des Produktionsunternehmens Goldcrest Films.

Weblinks


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